was ist ihre größte Stärke im Bewerbungsverfahren?

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5 Antworten

Hallo HerrDucker,

grundsätzlich macht es schon Sinn, ehrlich zu sein und die wirklichen Stärken zu verdeutlichen. In vielen Unternehmen ist beispielsweise eine selbstständige Arbeitsweise weitaus wichtiger als Teamfähigkeit. Letztlich sollten beide Seiten in einem Bewerbungsgespräch auch herausfinden, ob sie zueinander passen. Zudem sollte man natürlich bedenken, dass man sich immer ein Stück weit auf das jeweilige Unternehmen einstellen muss.

Liebe Grüße, Sharinabell

Es ist ein Fehler, da du dann evtl. eine Stelle bekommst, in welcher Teamfähigkeit besonders wichtig ist; nach deiner ehrlichen Einschätzung wäre ja genau das eine Stelle, die du nicht ausüben willst. Außerdem kommen so banale Stärken wie "Teamfähigkeit" nicht so gut an, weil die von jedem zweiten angeführt wird (ähnlich wie pünktlich, ehrlich, zuverlässig o.ä.).

Wie wäre es denn damit, wenn du deine wahren Stärken betonst? Ich meine, klar kann man da lügen, aber... du hast heutzutage IMMER Probezeit bei einer neuen Stelle. Und ich kenne niemanden, der es schafft, sich 6 Monate zu verstellen. Dann bist du halt kein Teamplayer, vielleicht aber besonders organisiert, lernfähig, kommuniktiv, ein Ass im Verkauf, besonders belastbar oder stressresistent? Ich meine, jeder hat doch seine Stärken. Sei lieber ehrlich, in dem was du kannst und behalte erst mal für dich, was dir so gar nicht liegt :-)

Wenn du nach deiner "größten" Stärke gefragt wirst, dann solltest du unbedingt nur das angeben, was tatsächlich eine deiner größten Stärken (berufsrelevant versteht sich ...;-) ist.

Und eine Eigenschaft, welche du zu deinen Stärken zählst, ist auch immer etwas, das dir Freude macht. Etwas das du gerne tust, weil es dir liegt.

Wenn du etwas hasst (dann darfst du bei Bewerbungsgesprächen) nicht erwähnen, dass du das hasst, was du beruflich brauchst. Du kannst allerdings diese Eigenschaft diplomatisch "dezent" umschreiben, wenn du ausdrücklich danach gefragt wirst. dann sage:

Ja, ich bin teamfähig ... allerdings freut und motiviert es mich sehr, wenn ich selbständig beweisen darf - wie ich das bereits Gelernte umsetzen (anwenden) kann.

Damit hast du "zwei Fliegen mit einer Klatsche" getroffen:

  1. du bist ehrlich, verkaufst dich gut, da du

  2. deine Stärken hervorhebst, ohne "überheblich" zu klingen.

lügen gehört zum bewerben dazu, ,,bewerben´´ kommt von ,,werben´´ ein schokoriegel wirbt ja auch nicht damit dass man fett wird. ich hasse auch teamarbeit weil ich meinen kollegen nicht vertraue, das hat mich immerhin zum schichtführer gemacht.

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