Was ist Homöophathie?

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12 Antworten

Hallo cococovi,

Homöopathie bezeichnet sich selbst als sanftes, nebenwirkungsfreies Naturheilverfahren. Das ist nicht richtig.

Homöopathie ist ein vor 200 Jahren von Samuel Hahnemann erfundenes, auf damaligen naturromantischen Vorstellungen aufbauendes Verfahren. Die Prinzipien, auf denen die Homöopathie beruht, sind im Laufe der letzten 200 Jahre in Widerspruch zu den in dieser Zeit gemachten naturwissenschaftichen Erkenntnissen geraten sind.

Im Einzelnen:

  • Die Homöopathie behauptet, man könne "Ähnliches mit Ähnlichem" heilen. Ein Mittel bekämpfe diejenigen Symptome beim Kranken, die es beim Gesunden hervorruft. Diese Säule der Homöopathie geht auf ein falsches(!) Selbstexperiment von Hahnemann mit Chinarinde zurück, das so nie wiederholbar war. In der Medizin ist dieses sogenannte Ähnlichkeitsprinzip als allgemeingültiges Heilungsprinzip inzwischen widerlegt. Die allermeisten Krankheiten werden verschlimmert durch Medikamente, die ähnliche Symptome hervorrufen, nicht verbessert.
  • Die Homöopathie ist kein Naturheilverfahren. Es werden vielmehr auch höchst giftige Stoffe wie Arsen, Blei, Plutonium oder auch Absurdes wie Hundekot, Berliner Mauer oder Supernova verwendet. Damit also die keineswegs harmlosen Stoffe nicht schaden, erfand Hahnemann (der Erfinder der Homöopathie) das Prinzip der Verdünnung
  • Das ist die zweite Säule der Homöopathie: Die Wirkstoffe werden in mehreren Schritten verdünnt. Entweder in Schritten 1:10 (sogenannte D-Potenzen) oder in Schritten 1:100 (sogenannte C-Potenzen, C wie "centum"). Die Zahl dahinter gibt die Anzahl der Verdünnungsschritte. D6 bedeutet also 1:10^6, also 1 einziges Wirkstoffmolekül auf 1 Million Moleküle Lösungsmittel (Wasser oder Wasser/Alkohol). D12 wäre 1:10^12, also nur ein Wirkstoffmolekül auf eine Billion Lösungsmittelatome.
  • Ganz wichtig: Der Homöopath sagt jetzt, dass das Mittel umso tiefgreifender wirkt, je höher die Potenz ist (also je höher die Verdünnung). Im Bild der Homöopathie ist also ein C30 ein tiefgreifenderes Mittel als ein D6. Zur Erinnerung: C30 = Hunderterpotenz = 1:100^30 = 1:10^60. Das entspricht einem Tropfen Wirkstoff in mehreren Erdvolumina Lösungsmittel. Oder anders ausgedrückt: Ein C30-Fläschchen enthält kein einziges Wirkstoffatom mehr, sondern nur noch Lösungsmittel, ist aber laut Homöopathie ein extrem starkes Mittel. (In echt ist es reiner Zucker.)

Soweit alles klar? Hahnemann wusste vor 200 Jahren noch nicht, dass Verdünnen irgendwann einfach keinen Sinn mehr macht, weil man nur noch Lösungsmittel mit Lösungsmittel verdünnt. Er lebte zu einer Zeit, als man in der Chemie noch nicht die Zahl der Moleküle in einer bestimmten Stoffmenge berechnen konnte. Er lebte zu einer Zeit, als in der Medizin geschröpft wurde - und im Vergleich dazu war die Homöopathie gut: Reiner Zucker schadete den Patienten wenigstens nicht. Daher begannen sich Erfolgsgeschichten um den heilenden Zucker zu bilden.

Ergänzen sollte man noch, dass Hahnemann auch noch nichts von Viren oder Bakterien wusste. Diese sind daher auch in der Homöopathie nicht krankheitsverursachend. Vielmehr ist es eine Verstimmung der Lebenskraft (heute naturwissenschaftlich widerlegt), hervorgerufen durch Miasmen (naturwissenschaftlich widerlegt). Beides existiert heute nur noch in esoterischen Vorstellungen. Ebenso wie die "geistartige Kraft", die angeblich für die Wirkung der Globuli (anstelle des Wirkstoffes selbst) sorgt.

Homöopathie beruht also wesentlich auf der Annahme, dass ein Wirkstoff in völliger Abwesenheit spezifische (also über Placebo-Effekt hinausgehende) Wirksamkeit besitzt. Diese Annahme widerspricht fundamental zahlreichen bestens gesicherten naturwissenschaftlichen Erkenntnissen der letzten 200 Jahre. Könnte Homöopathie funktionieren, dann wäre unser naturwissenschaftliches Weltbild fundamental und komplett falsch - und das, obwohl wir dessen Erkenntnisse im Alltag zur besten Zufriedenheit nutzen und nichts von irgendwelchen gravierenden Fehlern bemerken.

In Studien konnte die Homöopathie nie sauber, stabil und reproduzierbar nachweisen, dass ihre Hochpotenzen tatsächlich das können, was die Homöopathen behaupten.

Man sollte als Patient die Homöopathie deshalb als das betrachten, was uns Studienlage und naturwissenschaftliches Wissen übereinstimmend sagen: als Scheinbehandlung.

Die ausführlichen Anamnesegespräche beim Homöopathen mögen dem Patienten, der bei seinem Arzt nie zu Wort kommt, richtig gut tun. Sie mögen verändern, wie er die Krankheit erlebt, weil er sie aus einer neuen Perspektive erkennen kann. Im Gespräch kann ihm klar werden, was er selbst tun kann und muss.

Die Globuli selbst aber sind Scheinmedikamente. Man sollte sie daher - wenn überhaupt -  nur bei Bagatellen nehmen und keinesfalls bei ernsthaften Erkrankungen.

Zum Weiterlesen:

http://www.hno-vahle.de/homoeopathie-in-kuerze/

Ich hoffe, das war einigermaßen verständlich. Du kannst mich aber gerne noch einmal gezielt fragen.

=)

Grüße

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Kommentar von Christianwarweg
26.11.2015, 07:24

Danke, das hat mir viel Schreibarbeit gespart.

Du hast allerdings die Q/LM-Potenzen vergessen, die genauso funktionieren, bei denen allerdings die erste Verdünnung schon 1:50000 ist.

Lesenswert zu dem Thema ist auch das Buch von Frau Grams, die bei stern tv meines Wissens auch dabei war.

Natalie Grams - Homöopathie neu gedacht.

Der Artikel über Homöopathie in der Wikipedia ist ebenfalls ganz gut, wenn man dem Link zum Potenzieren folgt, bekommt man auch eine gute Vorstellung davon, wie stark da verdünnt wird.

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Hi,

das die Homöopathie nicht (über den Placebo-Effekt hinaus) wirkt haben dir hier ja einige schon relativ ausführlich erklärt. Ich versuche es mal mit einer weiteren Sichtweise.

In der Homöopathie kommt vieles zum Ausdruck, das uns zu Menschen macht.

Die Sehnsucht nach einer einfachen, heilen, überschaubaren Welt. Unsere moderne Welt ist unglaublich komplex und chaotisch geworden. Für viele ist die Homöopathie so ansprechend, weil sie das Gegenteil zu sein scheint: Nebenswirkungsfrei, einfach anzuwenden, natürlich.

Dabei wird z.B. ausgeblendet, dass alles, was eine Wirkung hat auch Nebenwirkungen haben kann. Eigentlich wissen die meisten Erwachsenen, dass kaum etwas wirklich für umsonst oder ohne Nebenwirkungen gibt. Selbst die Liebe muss man sich "erarbeiten", indem man sich um die Beziehung zu denjenigen kümmert.

Die Homöopathie gibt vielen das Gefühl, mehr Kontrolle über ihr Leben zu haben. Mit einem gut ausgerüsteten homöopathischen Hausapotheke kann man sich bei kleineren Erkrankungen aktiv selbst helfen. Oder andere, wie z.B. den eigenen Kindern, helfen. Man fühlt sich gut gerüstet und der Erkrankung nicht so hilflos ausgesetzt, und das ist ein gutes Gefühl.

Die homöopathischen Globuli haben genau den richtigen Preis, sie sind billig genug um sie sich leisten zu können aber nicht so billig, dass man das Gefühl hat, nichts richtiges erworben zu haben. Weil Globuli so billig sind ist es auch problemlos möglich, Zuhause eine kleine Hausapotheke aufzubauen. 

Die Globuli haben schöne Namen, die lateinisch klingen. Sie hören sich irgendwie nach Arzneimittel an, ohne nach Chemie zu klingen. Die Homoöpathie gilt als Naturheilverfahren.

Viele Menschen vertrauen der Chemie nicht so ganz, in der Schule haben sie die Chemie nie so richtig verstanden und dann gibt es immer wieder mal Skandale, z.B. Giftige Stoffe in Spielzeug, Weichmacher, Farbstoffe mit E-Nummern im Essen usw. 

Die Natur hingegen wird als etwas sehr positives gesehen. Das liegt auch daran, dass wir heute nicht mehr von der Natur abhängig sind. Natur ist für uns in erster Linie der Garten, unsere Haustiere, schöne Erlebnisse - und nicht Missernten, Naturkatastrophen, Parasiten, usw. Wir neigen dazu, die Natur zu romantisieren.

Der Homöopath nimmt sich für die Anamnese Zeit. Hört also dem Patienten zu und nimmt sich Zeit. Vielen Menschen fehlt leider ein wirklich guter Freund als Zuhörer.

Die Krankenkassen bezahlen die Homöopathie, man kann Globuli in der Apotheke kaufen, also glauben viele, dass es wirksame Mittel sein müssen. Dem ist nicht so, die Apotheken wollen Umsatz machen und die Krankenkassen möglichst gesunde neue Mitglieder anwerben.

October

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uteausmünchen hat das schon sehr gut erklärt. Die Homöopathie zählt sich selbst gerne zu den verschiedenen Therapien der Naturmedizin, was sie aber nicht ist. Es ist so, dass der Begründer der Homöopathie glaubte, herausgefunden zu haben, dass man ein Mittel in ganz geringen Mengen das heilen kann, was es bei einem Gesunden hervorruft. Das war aber vor über 200 Jahren. Er dachte auch, dass dieses Mittel um so wirksamer sei, je mehr man es verdünnt und verschüttelt. Weil er damals vieles noch nicht wissen konnte, was man aber heute gesichert weiß.

In den Globuli, die man üblicherweise benutzt, ist überhaupt kein Wirkstoff mehr vorhanden. Der wurde nämlich so lange verdünnt und verschüttelt (potenziert), bis von diesem überhaupt nichts mehr in der Verdünnungsflüssigkeit war. Die wurde dann am Ende auf Zuckerkügelchen aufgesprüht und getrocknet, so dass von der Flüssigkeit also auch nichts mehr da ist. Man nimmt lediglich Zuckerkügelchen zu sich.

Wenn man jetzt aber denkt, dass einem das guttut, kann man leicht zu dem Eindruck gelangen, dass diese Kügelchen ohne Wirkstoffe tatsächlich geholfen hätten. Denn die meisten Wehwehchen gehen sowieso von allein wieder weg nach einer gewissen Zeit. Da man meistens etwas nimmt, wenn es am schlimmsten ist, kann man sich das also getrost sparen.

Es kann auch sein, dass man, wenn man die Kügelchen genommen hat, entspannter abwarten kann, bis der Körper die Unpässlichkeit geregelt hat. Ich brauche das zum Beispiel nicht, weil ich ja weiß, dass in den Kügelchen überhaupt nichts drin ist, was wirken könnte. Da ess ich lieber entspannt ein Stück Schokolade...

Und vor allen Dingen kann es gefährlich sein, zu denken, dass es sich um gesichert wirksame Medizin handelt, wenn man diese Kügelchen nimmt, wenn man aber wirklich Hilfe durch einen Arzt bräuchte. Denn man nimmt nur Zucker zu sich.

Weil aber viele Menschen beobachtet haben, dass es ihnen irgendwann wieder besser ging, NACHDEM sie solche Kügelchen genommen hatten, glauben sie, dass diese Kügelchen das bewirkt hätten. Stimmt natürlich nicht, es wäre ihnen auch so wieder besser gegangen. Es ist z.B. absolut überflüssig, Kindern Globuli zu geben, wenn sie sich irgendwo gestoßen haben. Der blaue Fleck geht sowieso von allein wieder weg. Je nachdem wie heftig der Stoß war, kommt vielleicht auch gar keiner. Aber die Kinder denken, sie müssten jetzt jedesmal solche Kügelchen nehmen. Was natürlich überhaupt nicht stimmt. Aber viele Menschen verdienen sehr viel Geld mit diesen überflüssigen Dingen. Und die Mütter meinen es ja nur gut. Aber sie geben ihren Kindern halt nur Zuckerkügelchen - mehr nicht.

Und weil diese Ärztin sich intensiv mit den wissenschaftlichen Hintergründen befasst hat, kam sie zum Schluss, dass sie es nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren kann, ihren hilfesuchenden Patienten weiterhin zu erzählen, dass Homöopathie wirksame Medizin ist. Denn das ist sie nicht. Sie konnte in 200 Jahren nicht belegen, dass sie mehr wirkt als andere Scheinmedikamente, an die man glaubt. In anderen Kulturen erledigt das der Schamane, der um ein Feuer tanzt und Hühnerknochen schüttelt. Wenn man fest daran glaubt, hilft einem das. Warum? Ganz einfach, weil sich jemand um einen kümmert. Das hilft beim Gesundwerden.

Deshalb hat die Ärztin auch gefordert, dass man künftig den Ärzten wieder die Zeit bezahlen soll, die sie brauchen, um mit den Patienten zu sprechen. Leider haben die Krankenkassen das nämlich abgeschafft, und jetzt fühlen sich viele Patienten zu schnell abgefertigt. Diese gehen dann ganz gern zu Alternativmedizinern, die vielleicht keine wirksamen Mittel haben, aber die Zeit, die sie mit den Patienten einfach nur reden, gut bezahlt bekommen.

Ich habe mit Homöopathie die Erfahrung gemacht, dass sie bei wirklichen Erkrankungen nicht geholfen hat. Ich habe dadurch Zeit und Geld verloren. Danach habe ich mich intensiv mit dem Thema beschäftigt und würde heute niemandem raten, die Globuli zu nehmen. Entweder braucht er wirksame Medizin - dann sind es die Globuli nicht. Oder er braucht keine Medizin - dann braucht er aber auch keine Globuli. Und fürs Reden habe ich Freunde.

Alles klar?

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Vor 200 Jahren gab es eine Person, die versauchte innerhalb der Medizin logisch zu denken und sich damit befasste verschiedene chemische Stoffe auszuprobieren.

Leider meist nur im Selbstversuch, also mit einer statistischen Gesamtmenge von 1. Dabei hatte diese Person, Hahnemann, Pech, da er eine ihm unbekannte Allergie hatte. Diese führte dazu, dass ein fiebersenkender Stoff bei ihm selbst Fieber hervorrufte. Dadurch bekam er die Idee, dass man Krankheiten durch die Mittel behandeln könnte, die bei gesunden Menschen die gleiche Krqankheit erzeugen würde. Gleiches also mit Gleichem behandeln, deshalb Homöo...

Heute weiß man, dass das ein Irrtum war. Trotzdem gibt es viele Anhänger, die auf die Homöopathie schwören. Nur bis heute konnten Sie noch keinen einzigen Beweisse für echte Wirksamkeit der Homöopathie (also mehr Wirkung als Placebo) vorlegen.

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Homöopathie ist ungefähr so, wie wenn du in Bregenz zwei Aspirin in den Bodensee wirfst und dann ein paar Tage später in Köln ein Gläschen Wasser aus dem Rhein schöpfst und behauptest, das hülfe jetzt noch viel, viel besser gegen Kopfschmerzen.

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Vereinfacht gesagt funktioniert das Prinzip so: Wenn man zum Beispiel Kopfschmerzen hat nimmt man eine Substanz die eigentlich Kopfschmerzen verursachen würde und verdünnt sie sehr stark (teilweise so stark das sie eigentlich kaum noch nachweisbar ist) und das soll dann gegen die Kopfschmerzen helfen.

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Kommentar von Christianwarweg
26.11.2015, 07:28

Du kannst "kaum noch" gegen "nicht" tauschen. Potenzen ab D8-9 enthalten so wenig Stoff, dass er unter der Nachweisgrenze ist. Bei "echten" Hochpotenzen (C30 und darüber) wäre die Existenz auch nur eines Moleküls des namensgebenden Stoffes unglaubliches Glück (wenn es denn überhaupt eine stoffliche Grundlage gibt; man kann ja auch Mondschein-Globuli erwerben).

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Hier wird von Nichthomöopathen immer wieder vom Placeboeffekt geredet. Dieser ist aber bei einer schulmedizinischen Behandlung genau so auslösbar. Es gibt keine Erkenntnisse das die homöopathische Behandlung einen stärkeren Placeboeffekt haben könnte. In Placebostudien ist erwiesen das farbige und große Tabletten eher einen Placeboeffekt auslösen als weiße Tabletten. Auserdem gibt es keine Heilung von chronischen oder lebensbedrohlichen Erkrankungen durch einen Placeboeffekt.

Die Zubereitung eines homöopathischen Medikaments ist stufenweise immer in 10er oder 100er Schritten. Das hat also nichts mit einem Tropfen im Bodensee zu tun sondern die Wirkung wird durch die Potenzierungsstufen dynamisiert. In der Schweiz gehört die Homöopathie mitlerweile zum gesetzlichen Krankenkassenumfang. In Deutschland gibt es immer mehr gesetzliche Krankenkassen die es ganz oder teilweise bezahlen. Das  besondere an der Homöopathie ist das nicht ähliche Symtomatik und Laborwerte gleich behandelt werden sondern das man auch Symptome wie Durst oder auch ob der Kopfschmerz eher brummend oder stechend oder pochend ist mitberücksichtigt. Das ist also eine sehr individuelle Behandlung.

Jede Krankheit entsteht wenn  der Organismus durch funktionelle Schwachpunkte nicht rund läuft. Dies durch Infektionen durch Stress entstehen oder man hat eine ererbte Disposition. In vielen Fällen lässt sich diese Fehlregulation durch eine homöopathische Behandlung optimieren. Wodurch der Körper dann auch wieder gesunde Abwehrmechanismen hat. In der Apotheke gibt es kleine Homöopathieratgeber zu kaufen. Das ist ganz gut zur Einführung aber noch weit entfernt zum ärztlichen homöopathischen Fachbuch. Aber man kann damit kleine Infekte oder Verletzungen behandeln lernen. Chronische oder lebensbedrohliche Krankheiten sollte man dem homöopathischen Fachmann überlassen. Eine gute Ausbildung dauert mehrere Jahre.

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Es gibt einen Grund weswegen sie Homöopathie nicht verstehen.
Sie widerspricht jeder Logik.
Und viele Erklärung sind so an den Haaren herbeigezogen, dass man nur den Kopf schütteln kann. 
Sie könnten mit Homöopathie haufenweise Geld verdienen, falls sie deswegen über Homöopathie bescheid wissen wollen. Aber dazu müssen sie die Homöopathie nicht verstehen. Denn das tut keiner.
Am besten man kauft unhomöopathische Globulis(also ganz offizielle Placebos), verkauft sie um den doppelten Preis und sagt, dass man mit Biobauern zusammenarbeitet und es sich um eine neue effektivere Variante der Homöpathie handelt. Natürlich muss man dies als bewiesen darstellen.
Also einfach Placebos weiterverkaufen und als Wundermittel darstellen.
Das homöopathische Verarbeitungsverfahren können sie sich als Wahrheitskennender sparen, da sie ja wissen, dass dies nichts bringt.

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Kommentar von BurkeUndCo
29.11.2015, 17:36

Völlig richtig.

Leider wwürde es wahrscheinlich trotzdem als "Betrug" interpretiert, da Du Dich dann nicht an die Vorgaben der homöopathischen Verdünnung hältst.

An den echten chemischen Nachweis Deines Betruges glaube ich aber nicht, denn wie soll jemand den Unterschied zwischen 2 Globuli nachweisen können, die beide von der Ursprungstinktur kein einziges Atom enthalten. Chemisch wäte das wirklich definitiv gleich.

Nur der Herstellungsprozess wäre anders (Dein Prozess käme halt ohne Zauberei aus).

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Esoterischer Unsinn. Kurz gesagt.

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Die angebliche Wirkung der Homöopathie basiert auf reine Einbildung, man nennt das auch Placebo-Effekt.

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Kommentar von Christianwarweg
26.11.2015, 21:32

Wirklich, es zu verstehen? Interessant, denn viel gibt es da nicht an Information.

Die Bilder von Echinacea purpurea gefallen mir gut. Naja, Homöopathie ist ja bekanntlich auch ein Naturheilverfahren. :D

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