Was ist heutzutage die RICHTIGE PFERDEPFLEGE?

7 Antworten

Viel Bewegung in Form von Offenstallhaltung und regelmäßigen Dressur u. Longeneinheiten unter dem Sattel. 

Dazu artgerechte Ernährung mit Magerwiese u. qualitativ hochwertigem Heu ohne Klimbim. 

Ansonsten lege ich Wert auf gute und qualitative Arbeiten, sei es das Kummet, das reithalfter oder der Sattel, Eskdron oder HKM interessiert mich nicht, da das Pferd im Vordergrund steht u. nicht die Optik. 

Auch mein Putzkasten ist mehr funktionell eingerichtet: eine Kardätsche, eine Wurzelbürste, ein Striegel, ein hufkratzer und ein Furminator je Pferd. Decken etc.  gibt's bei mir nicht, bestenfalls für absolute Notfälle einen Woilach. 

---------------------

Wichtiger als Glitzergedöns ist mir artgerechte Haltung mit entsprechend Platz, guter Ernährung und entsprechende Auslastung. Letzteres ist das, was den allermeisten Pferden oft fehlt, weil vieles andere wichtiger ist ;-)

Hallo,
Dieser ganze Kram, der in den Reitsportgeschäften verkauft wird, ist meist total überflüssig und schadet dem Pferd eher, als es zu pflegen. Denn dort sind meist unnatürliche Inhaltsstoffe (also hauptsächlich Chemie) enthalten. All dies braucht ein Pferd nicht, denn es schadet den natürlichen Substanzen, die in Fell, Haut, Mähne, Schweif und Hufe enthalten sind oder beeinträchtigt diese. So verhindert Huffett beispielsweise das ein- und ausdringen von Wasser, was allerdings sehr schlecht ist, da die Hufe dies brauchen, um gesund zu bleiben. In Mähnenspray sind Silikone enthalten, was wir Menschen meist beim Kauf von Shampoo ablehnen, aber es macht die Haare eben so schön weich und kämmbar, weshalb es bei den Pferden gerne verwendet wird...

Ich denke kein Pflegemittel schadet den Pferden wirklich stark, SOLANGE man es nicht übertreibt. Das Spray also auch mal im Schrank zu lassen und den Schweif mühsam zu verlesen, kann manchmal vielleicht wirklich die bessere Variante sein ;)
Das heißt aber keineswegs, dass du dein Pferd nicht pflegen sollst, jedoch ist andere Pflege eben wichtiger. Die Bürsten hin und wieder zu waschen wird schnell mal vernachlässigt, dabei sieht man dann erstmal wie viel Schmutz sich da ansammelt. Wenn man auf solche "Kleinigkeiten" achtet, dann hat man schon einen Großen Schritt in die richtige Richtung getan, denn dieser ganze Dreck dahin ist mehr als unhygienisch und da hilft es definitiv auch nicht sein Pferd 2x im Jahr zu waschen... Außerdem sind Offenstall- oder Koppelpferde wesentlich besser dran, was die Pflege angeht, da diese einen großen Teil selbst übernehmen.

Jetzt ist aber genug geschrieben, ich hoffe du kannst meine Ansicht nachvollziehen. LG :)

Das Schneiden der Ohrhaare kannst Du Dir besser auch noch sparen, und den ganzen Kram aus dem Lad n erst recht.

So eine große Auswahl gibt es, weil jedem etwas anderes besser in der Hand liegt, weil es Pferde gibt die weichere Bürsten mögen und andere härtere, weil ein Gummistriegel zur sanften Massage verspannten Pferden gut tut, weil junge Mädchen alles bunt mögen und schlußendlich, weil der Handel gut daran verdient.

Ich verstehe dies ben als AUSWAHL, nicht dass man möglichst viel davon haben müßte. Wichtiger finde ich, das was man hat, regelmäßig zu benutzen. 😉

Was möchtest Du wissen?