Was ist HDR-Fotografie?

4 Antworten

Da ich mich hauptsächlich mit HDR Fotografie beschäftige, hänge ich hier mal ein paar Beispielbilder an. Für die meisten HDR Bilder (sehr oft Sonnenauf- oder Sonnenuntergänge) verwende ich Belichtungsreihen von sieben verschiedenen Belichtungen, die ich dann mit einem HDR Programm (Photomatix) zusammenfüge und bearbeite. Danach optimiere ich die Bilder noch ein wenig in Photoshop (z.B. den Weißabgleich und die Lichter, Tiefen, Farben und Kontraste abstimmen und wenn nötig die Perspektive korrigieren).

Als Kameras Verwende ich die Canon EOS 6D und die EOS 70D. Die beiden ersten und beiden letzten  Bilder habe ich in meiner Heimatstadt Dannenberg fotografiert, auf dem dritten Bild ist die Neue Wache (Zentrale Gedenkstätte der Bundesrepublik Deutschland für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft) in Berlin zu sehen. Bei dem letzten Bild (die Eisenbahnbrücke) habe ich die Bäume im Hintergrund noch mit dem Photoshop Plug-in Greycstoration bearbeitet.

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Sehr coole Arbeit. Nur als Hobby oder hast du damit auch schon was verdient oder sonst Erfolg gehabt (also allgemein mit Fotografie)

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Das ist ein Verfahren der Computergrafik zur Berechnung/ Darstellung realistischer Überblendeffekte bei grellen Lichtquellen. Es nutzt ein größeren Farbraum mit 32 Bit für jeden der 4 Farbkanäle also 128 Bit, das 4,3 Mrd Farben entspricht.

HDR-Fotographie ist richtig toll. Ich benutze es seit kurzer Zeit und muss sagen ich bin echt begeistert davon. Ich finde es ist fast besser als jede herkömmliche Art zu Photographieren ;) Ich habe hier ein Video für dich rausgesucht, in welchem dir genau erklärt wird, was diese HDR-Fotographie ist. Ich kann sie dir wirklich nur wärmstens empfehlen, die Ergebnisse sehen echt richtig toll aus. Probier es ruhig auch mal :P

https://www.gutefrage.net/video/hdr-fotografie---so-funktioniert-es

High Dynamic Range (HDR) Bilder sind Bilder, die bei schwierigen Lichtverhältnissen Bereiche, die zu hell (nur noch weiss) würden dunkler darstellen und Bereiche, die zu dunkel (nur noch schwarz) würden heller darstellen. Das Ganze erledigt eine Software (es gibt dafür auch sündhaft teure Kameras): Du brauchst mehrere Bilder, die möglichst perfekt übereinander passen. Also am Besten mit einem Stativ eine Belichtungsreihe von min 3 Bildern machen mit unterschiedlichen Belichtungen. Viele Kameras haben Funktionen um die Belichtung mit einer Funktion/Taste "+/-" anzupassen.

Immer von Hand verstellen führt (selbst bei Stativ) zu leichten Veränderungen, bessere Kameras haben die Möglichkeit eine ganze Belichtungsreihe aufzunehmen.

Dann die Bilder in die Software laden, zur Überdeckung bringen und bearbeiten. Je nach Software kann man noch viel verstellen und probieren oder es geht ohne viel Einstellmöglichkeiten mehr oder weniger automatisch.

Bewegte Objekte im Motiv sind natürlich schlecht, da sie in den Bildern nicht zur Überdeckung zu bringen sind. Achtung auch Wellen und Wind in Blättern sind u.U. problematisch.

Hier noch ein Link zu einer kostenlosen Software zum Ausprobieren: http://www.picturenaut.de

Fazit: Richtig gut geht das nur mit Profisoftware und einer sehr guten Kamera (mit Unterstützung von Belichtungsreihen und unkomprimierten Rohdaten/"RAW"-Formaten), aber auch als Hobbyfotograf kann man mit kostenloser Software, einem Stativ und einer Kamera an der man die Belichtung beeinflussen kann schon damit arbeiten. "Arbeit" ist es aber immer ;-)

Komplet richtig!

Gruß,

Bambino

mp matchphoto photographer

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