Was ist gut und schlecht an der katholischen Kirche?

10 Antworten

Die Katholische Kirche beruft sich vor allem auf Traditionen und Überlieferungen.

Das gute an ihr sind ihre Sozialprojekte die sie dank Einfluss und Geld überall auf der Welt realisieren. Wobei da auch nicht alles so gut ist wie es aussieht.

Weiter ist das Schlechte an ihr, dass sie wie alle Gruppierungen nur das eine Ziel verfolgt Menschen zu Kontrollieren und somit zu beherrschen.

die Bibel selbst warnt vor der Katholischen Kirche vielfach.

1 Der Geist aber sagt deutlich, dass in den letzten Zeiten einige von dem Glauben abfallen werden und verführerischen Geistern und Lehren von Dämonen anhängen, verleitet durch Heuchelei der Lügenredner, die ein Brandmal in ihrem Gewissen haben. Sie gebieten, nicht zu heiraten und Speisen zu meiden, die Gott geschaffen hat, dass sie mit Danksagung empfangen werden von den Gläubigen und denen, die die Wahrheit erkannt haben.

Lk 20,46 Hütet euch vor den Schriftgelehrten, die gern in langen Gewändern umhergehen und es lieben, sich auf dem Markt grüßen zu lassen und obenan in den Synagogen ( auch Kirchen) und beim Gastmahl zu sitzen;

zudem was in allen Kirchen das selbe Problem ist.

Personen Kult wie er ist Pastor, hat Theologie Studiert oder sonst eine Angesehene Person

Röm 2,11 Denn es ist kein Ansehen der Person vor Gott.

1Petr 1,17 Und da ihr den als Vater anruft, der ohne Ansehen der Person einen jeden richtet nach seinem Werk, so führt euer Leben in Gottesfurcht, solange ihr hier in der Fremde weilt;

Gal 2,6 Von denen aber, die etwas gelten — was sie früher waren, ist mir gleich; Gott achtet das Ansehen der Person nicht —, mir haben diese Angesehenen nichts weiter auferlegt;

Jak 4,4 Ihr Ehebrecher und Ehebrecherinnen, wisst ihr nicht, dass die Freundschaft mit der Welt Feindschaft gegen Gott ist? Wer also ein Freund der Welt sein will, der macht sich zum Feind Gottes!

So lange du also einer Kirche angehörst, und sie durch deine Gegenwart und dein Mitmachen bestätigst, wirst du für dein Tun an ihren Vergehen mitschuldig, daher dass du sie durch deine Gegenwart bestätigst. 

Denke an den Spruch

"stelle dir vor es wäre Krieg und keiner ginge hin"

gut ist:

-dass die Einheit und Identität der Kirche (trotz vieler Spaltungen und Missstände) immer noch weltweit und seit fast 2000 Jahren erkennbar ist

-dass die Kirche kontinuierlich viele heilige Menschen hervorgebracht hat, die ihren Glauben und die Liebe zu anderen Menschen authentisch vorleben

-dass die heilige Messe (vor allem im außerordentlichen römischen Ritus) zeitlos schön ist

-dass die Sakramente uns auf dem Lebensweg begleiten

-dass man in der Beichte immer wieder einen Neuanfang machen kann

-dass die Bibel verbindlich ausgelegt wird und Orientierung gibt

-dass das gesamte Jahr durch Feste und Fastenzeiten strukturiert wird

-dass die meisten Kirchen ganztags offen sind und man sich dort bei Bedarf zum Gebet aufhalten kann

-dass im Idealfall immer ein Priester zum Gespräch da ist

-dass die Kirche viele Möglichkeiten für ehrenamtliche Mitarbeit und Freizeitgestaltung bietet

-dass die Kirche viele soziale Einrichtungen und Projekte unterstützt

-dass die Kirche mit theologischen Aussagen Denkanstöße gibt

-dass sie mit geistlichem Trost Hilfe in seelischen Krisen gibt

-dass die Kirche unseren Blick immer wieder auf die wirklich entscheidende Wirklichkeit lenkt

-dass die Kirche eine Gemeinschaft von Gläubigen ist, die auf dem Weg sind und die sich gegenseitig durch Taten und Gebet über den Tod hinaus unterstützen

schlecht ist:

-die Sünden der einzelnen Menschen, welche ein schlechtes Licht auf die gesamte Kirche werfen

Etwas gut oder schlecht zu finden, ist zumeist Ansichtssache. Deshalb, so denke ich, soll diese Fragestellung Euch zum Nachdenken anregen und dazu animieren, darüber zu reden, was Euch an der katholischen Kirche und dem, was Ihr dort beobachtet und erlebt, gefällt oder nicht gefällt.

Versuche einmal, für Dich ganz persönlich herauszufinden, was Du gut oder schlecht findest und warum. Überlege dabei auch, ob es sich dabei um etwas handelt, was die gesamte römisch-katholische Kirche betrifft, oder um etwas, was in einer anderen katholischen Kirchengemeinde oder einem anderen Pfarrer oder Diakon möglicherweise anders ist.

Dann hast Du mehr gewonnen, als wenn Du die Antworten anderer übernimmst, nur um Antworten zu haben.

Es gibt ja bei Antworten auf derlei Fragestellungen häufig kein objektives "Richtig" oder "Falsch", weil es vielfach das subjektive Erleben betrifft. Zum Beispiel sagt vielleicht einer: "Ich finde es gut, dass das Abendmahl nicht in beiderlei Gestalt gereicht wird, denn beim gemeinsamen Trinken aus einem Kelch würde ich mich ekeln." Ein anderer sagt vielleicht: "Ich finde es schlecht, dass das Abendmahl nicht in beiderlei Gestalt gereicht wird, denn ich finde es ungerecht, dass nur der Priester aus dem Kelch trinken darf, die Gemeindeglieder aber nicht."

Denke doch einfach einmal an Deine letzten Erlebnisse in der Kirche zurück: Was hat Dir gefallen, was fandest Du blöd?

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