Was ist günstiger? (Eigene Pferdebox oder mieten)

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4 Antworten

Also es kommt ganz darauf an was eine Pensionsboxkostet aber ich finde eine Boxmieten besser. Einmal sind die Anschaffungskosten nicht ohne und es kommt auch so einiges an Arebit hinzu ständiges Stroh kaufen,heu,futter,misten usw. Bei einer Pensons box ist das eig. im Preis ingebriffen es sei den es ist ein Selbstversorger Stall. Mit der größe des grundstcks kenn ich mich leider nicht aus xD.

Danke,also der Pensionstall kostet (Vollpension) 225 €.

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@SteffiPunkt

Wow, der Preis ist doch super. Der größte Vorteil ist, dass dein Pferd direkt in eine Herde kann bzw zumindest direkt einen Kumpel findet (ich kenne Pferde die sich nur mit wenigen anderen vertragen, aber 1 gibts immer). Der Nachteil ist, dass du nicht 24h am Tag an dein Pferd heran kommst. Da wo ich gearbeitet habe (private Reitschule mit Pensionsboxen), wollten die Besitzer der RS irgendwann ihre Ruhe, also abends um 11 konntest du dort nicht mehr ankommen. Da war alles abgeschlossen und man kam auch nicht an die Besitzer heran um zu fragen, ob die öffnen. Wenn also was mit deinem Pferd ist, wirds meist erst am nächsten morgen bemerkt und da kann es schon zu spät sein. In der eigenen Box/ Offenstall daheim kannst du ja eine Camera installieren und 24h am Tag drauf schauen. Das ist doch schon besser, aber man muss eben genau abwägen. Prinzipiell ist die gemietete Box besser. Auch, wenn du mal in den Urlaub fährst, kümmert sich jemand um das Pferd, oder du wirst krank. Sicher, du kannst auch eine RB beauftragen oder so, aber da wäre ich vorsichtig. Es gibt immer und überall schwarze Schafe, ob nun bei den Pensionsstall-Besitzern oder bei den RBs.

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Stell die Frage der Kosten eines eigenen Stalls doch mal in einem geeigneteren Forum (Reitforum.de, Horsegat-forum.de o.ä.), die können Dir die Maße und auch die entstehenden Kosten für einen (Offen-)Stall nennen.

Du musst Dir aber bewußt machen, dass Du als Einsteller in VP wesentlich kompfortabler dran bist: Du musst nicht füttern (3x tägl.) nicht misten (2x tägl.), die Zäune und den Rest nicht reparieren, dich nicht um die Beschaffung und Lagerung von Futter kümmern und VOR ALLEM hast Du keinen Ärger mit deinem zusätzlichen Einsteller (und der wird früher oder später kommen ;))...

Ich würde dir zum Pensionsstall raten. Bei Haltung in Eigenregie darfst du deine Zeit nicht rechnen, wenn du irgendwie eine kostenmäßige Vergleichbarkeit hinbekommen willst.

Das Grundstück sollte hoffentlich eine Weide für dein Pferd beinhalten, die ja auch groß genug sein sollte, um das notwendige zweite Pferd ebenfalls zu versorgen. Dann brauchst du MINDESTENS (bei intensiver Weidepflege) 1 ha, das sind 10.000 qm. Der Kauf einer solchen Fläche geht natürlich nur, wenn es sich um landwirtschaftliche Fläche handelt - da darfst du als Nichtlandwirt aber gar nicht drauf bauen, auch keinen Offenstall. Daher geht man da normalerweise hin und mietet einen Offenstall inkl. Wiese vom Bauern nebenan. Der hat auch die Geräte zur Weidepflege.

Aber ich merke gerade, das wird zu lang. Du musst ja auch noch Nebenräume bauen für Heu- und Stroh. Eine möglichst einbruchssichere Sattelkammer, Erschließung mit Strom und Wasser, was ist mit einer Toilette und Reitbahn???

Und dann musst du noch deine Zeit rechnen, so du sie überhaupt hast: 365 Tage im Jahr, morgens und abends wie ein Uhrwerk, auch in der Urlaubszeit und bei Krankheit...

ich glaube auf dauer ist bauen besser aber wenns nur für 2 jahre ist dann lieber mieten....

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