Was ist Gottes Ziel? Warum hat er mich erschaffen?

30 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo 65matrix58,

es stimmt, Gott tut nichts ohne Sinn und Zweck. Also muss auch unser Dasein einen Sinn haben.

Nun, von Gottes Standpunkt aus gesehen, hat er uns Menschen, wie Du richtig bemerkst, nicht nötig. Er braucht uns nicht, um glücklich zu sein. Von ihm heißt es in der Bibel, er sei "der glückliche Gott" (1. Timotheus 1:11). Da Gott bereits ewige Zeiten vor der Erschaffung des Menschen existiert hat, war er demnach ohne menschliche (und auch himmlische) Geschöpfe schon immer glücklich. Dass er diese dennoch hervorbrachte ist einer besonderen Eigenschaft Gottes zu verdanken: der Liebe. Er möchte also auch andere an seinem Glück und seiner Freude teilhaben lassen. Das beantwortet zwar die Frage, warum Gott uns erschaffen hat, doch müsste noch geklärt werden, welcher Sinn unser Leben ausmacht.

Einen ersten Hinweis findet man in einer Anweisung, die Gott den Menschen kurz nach Ihrer Erschaffung gegeben hatte. Sie lautet: "Auch segnete Gott sie, und Gott sprach zu ihnen: „Seid fruchtbar, und werdet viele, und füllt die Erde, und unterwerft sie [euch], und haltet [euch] die Fische des Meeres und die fliegenden Geschöpfe der Himmel untertan und jedes lebende Geschöpf, das sich auf der Erde regt.“ (1. Mose 1:28). Als Gott den Menschen diesen Auftrag gab, befanden sie sich im Garten Eden, dem Paradies. Gemäß diesen Worten war es also die Bestimmung des Menschen, zusammen mit all den nachfolgenden Generationen aus der Erde ein Paradies zu machen. Da Gott den Menschen vollkommen an Geist und Körper gemacht hatte, wären sie weder alt und krank geworden, noch hätten sie irgendwann sterben müssen.

Auch wenn die ersten Menschen die Entscheidung getroffen haben, eigene Wege zu gehen und ihr Leben unabhängig von Gott zu führen, hat Gott dennoch sein ursprüngliches Vorhaben niemals aufgegeben. Nach wie vor hat er das Ziel im Auge, aus unserer Erde eines Tages ein Paradies zu machen. Jeder, der sich schon heute darum bemüht, im Einklang mit Gottes Vorhaben zu leben, stellt fest, dass sein Leben dadurch sinnvoll und befriedigend wird. Den Sinn im Leben kann man also gemäß der Bibel dann niemals finden, wenn man sein Leben unabhängig von Gottes Willen führen möchte. Dazu sagt die Bibel: "Der Abschluß der Sache, nachdem man alles gehört hat, ist: Fürchte den [wahren] Gott, und halte seine Gebote. Denn das ist des Menschen ganze [Pflicht]. (Prediger 12:13) Es geht jedoch nicht darum, Gott allein aus einem Pflichtgefühl oder aus Furcht vor Strafe zu dienen. Vielmehr geht es darum, als irdisches Geschöpf zum Schöpfer eine enge Beziehung einzugehen. Dies kommt auch durch das wichtigste aller Gebote zum Ausdruck, was lautet: "Er sprach zu ihm: „Du sollst Jehova, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Sinn.‘ Dies ist das größte und erste Gebot.  Das zweite, ihm gleiche, ist dieses: ‚Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.‘ (Matthäus 22:37-39) Einen echten Sinn im Leben kann man also nur durch eine enge Freundschaft zu Gott finden.

Vielleicht ist auch folgende Überlegung ganz hilfreich: Jedes elektrische Gerät kann nur dann einwandfrei funktionieren, wenn man die Anweisungen des Herstellers beachtet. Andernfalls könnte es sein, dass das Gerät entweder kaputt geht oder zumindest seine Funktion nicht richtig erfüllt.
Wenn wir Menschen "das Produkt" unseres Schöpfers sind, können wir nur dann geistigen, physischen, psychischen oder emotionalen Schaden vermeiden, wenn wir den uns von Gott gegebenen Lebenszweck erfüllen.

Hierzu ein Beispiel: Viele jagen heutzutage dem Glück dadurch hinterher, dass sie nach Reichtum streben. Sie denken, materieller Besitz würde sie der Sorgen des Lebens entheben und ihnen ein glückliches Leben bescheren. Das ist nur einer von vielen Irrwegen, denn die Bibel warnt: "Die aber, die entschlossen sind, reich zu werden, fallen in Versuchung und in eine Schlinge und in viele unsinnige und schädliche Begierden, die die Menschen in Vernichtung und Verderben stürzen. Denn die Geldliebe ist eine Wurzel von schädlichen Dingen aller Arten, und indem einige dieser Liebe nachstrebten, sind sie vom Glauben abgeirrt und haben sich selbst mit vielen Schmerzen überall durchbohrt. (1. Timotheus 6:9,10)
Die Bibel zeigt uns einen weitaus besseren Weg: Nicht das Geld, sondern Gott zu lieben ist das Geheimnis echter Zufriedenheit. Dieses Lebensziel wirkt sich auf sämtliche Bereiche des Lebens aus und lässt den Menschen glücklich und zufrieden werden.

LG Philipp

Vielen Dank für den Stern!

1

Nach meiner Meinung ist der wesentliche Sinn des Lebens, Gott zu suchen, an Ihn zu glauben und Seinen Willen zu tun. Auf diese Weise ist es möglich, das eigentliche Leben zu finden und eine Bedeutung, die weit über das irdische Leben hinaus bis in ein ewiges Leben in Herrlichkeit bei Gott reicht.

Ich bin fest davon überzeugt, dass es Gott gibt ist und kann nur
beschreiben, warum ich persönlich an den Gott glaube, der sich uns m. E.
in der Bibel offenbart und davon überzeugt bin, dass die die Bibel das
ist, was sie von sich selbst behauptet, zu sein: Gottes wahres Wort und
Offenbarung für die Menschen (vgl. 2. Timotheus 3,16; 2. Petrus 1,21). Für
mich gibt es für die Wahrheit dieser Aussage viele Gründe, z. B. ihre
Argumentation, ihre Logik und ihr Aufbau, die Einzigartigkeite ihrer
Entstehung und Überlieferung, der Bereich "erfüllte Prophetie" usw.

Wenn die Bibel recht hat...
- gibt es einen Gott
- hat unser Leben einen wirklichen Sinn und eine Zukunft, die über das irdische Leben hinaus in eine wundervolle ewige Existenz reich
- kennt und liebt dieser Gott jeden einzelnen und nimmt Anteil an unserem Leben
- trennt uns Sünde (unser Egoismus und seine Folgen) von Gott
- bleibt diese Trennung auch über den Tod hinaus bestehen, wenn wir nie bewusst auf die Seite Gottes treten
- gibt es weder eine Wiederverkörperung (Reinkarnation) noch Höherentwicklung noch Selbsterlösung
- sind Himmel und Hölle Realitäten
- gibt es nur einen Weg, mit Gott versöhnt zu werden
- können wir über unsere Zugehörigkeit zu Gott eine klare persönliche Gewissheit erlangen.

Gott (was immer das sein soll), möchte Dich lehren, nicht an jeden Unfug zu glauben, den irgendwelche Menschen in die Welt setzen.

Er hat uns nicht erschaffen. Wie soll das gelaufen sein? Er hatte gerade mal ein paar Tage Zeit und nix zu tun, da dachte er sich, ach, ich schaffe mal den Menschen, genauer genommen 2 und, wenn ich gerade dabei bin, auch noch die Erde (seinerzeit noch eine Scheibe), damit sie etwas haben, worauf sie stehen können.

Dann jagt er sie wegen eines angefressenen Apfels aus dem Paradies, sie zeugen 2 Söhne und daraus entsteht die Menscheit. Das ist es doch woran Du glaubst????

Die Geschichte weitergesponnen, muss Eva eine Gebärmaschine gewesen sein (nix geht unter Zehnlingen) und Adam hatte einen Vertrag mit Pfizer, wg. der blauen Pillen. Unter diesen Umständen sind wir alle aus Inzucht entstanden.

Was wollten die Söhne nun machen? Mutter war schon von Adam belegt, also blieb nur eins, sie erfanden die Homosexualität. Irgendwann ging es dann im Darkroom mal zu heftig zu und einer verliess die Scheibe.

Während dessen (unterstellen wir mal, es sei möglich), pflanzten sich die Nachkommen (wer sind die eigentlich???) von Adam und Eva munter in Inzucht fort. Immerhin sind die Auswirkungen nicht so gravierend, wie zu erwarten wäre (wobei, manchmal auf der Autobahn, bin ich mir nicht ganz sicher. Auch nicht wenn ich Trump sehe).

Wenn Du also weiterhin an das glaubst, was Du oben schreibst, musst Du Dich damit abfinden, dass Du das Produkt von Inzucht bist.

Gäbe es Gott und, nehmen wir mal an, er hätte uns geschaffen, dann hatte er entweder einen schlechten Tag oder er wollte auch mal was zu lachen haben.

Hör auf an den Unfug zu glauben und kümmere Dich tatsächlich um Deinen Nächsten. Hilf Leuten, die auf der Strasse leben, nix zu essen haben usw. Das alles gibt es gar nicht weit von Dir, Du musst nur die Augen aufmachen.

harobo

Was möchtest Du wissen?