Was ist gesünder-rohes oder gekochtes Gemüse?

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9 Antworten

Gekochtes Gemüse ist so gut wie rohes Kochen schadet dem Gemüse weniger als bislang angenommen. Wie eine Studie italienischer Wissenschaftler zeigt, gehen die wertvollen Inhaltsstoffe des rohen Gemüses bei der Zubereitung nicht zwangsläufig verloren. Bei Karotten, Zucchini und Brokkoli war sogar das Gegenteil der Fall.

Um die jeweiligen Nährstoffe zu erhalten, müsse für jede Gemüsesorte eine eigene, optimale Zubereitungsart gewählt werden, schreiben die Wissenschaftler im "Journal of Agricultural and Food Chemistry".

Für ihre Untersuchung hatten die Forscher um Nicoletta Pellegrini (University of Parma, Italien) die drei Gemüsesorten getreu den Gebräuchen der heimischen Kochkunst durch Kochen, Dämpfen und Braten zubereitet. Anschließend bestimmten sie den Gehalt von vier verschiedenen Pflanzeninhaltsstoffen in dem Gemüse: Carotinoide, Polyphenole, Glucosinolate und Vitamin C. Diese Substanzen wirken antioxidativ; sie schützen die Zellen und das Erbgut vor Schäden durch reaktionsfähige, schädigende Sauerstoffmoleküle, sogenannte freie Radikale. Aus diesem Grund werden die Antioxidantien auch als Radikalfänger bezeichnet.

Das Ergebnis der Analyse: Durch Kochen blieben in den drei Gemüsesorten die antioxidativen Substanzen am besten erhalten, beim Dämpfen war die Konsistenz des Gemüses gut, beim Braten blieb das Gemüse knackig. Durch die Auswahl optimaler Zubereitungsarten lasse sich also die Nährwertqualität einzelner Gemüsesorten verbessern.

dpa erschienen am 9. Januar 2008 http://www.abendblatt.de/daten/2008/01/09/834843.html

Das ist der größte Fehler unserer heutigen Wissenschaft: Man reduziert alles auf irgendwelche Einzelteile und meint damit Aussagen machen zu können. Essen besteht aber nicht aus Kohlehydrate, Eiweiss, Fett und Vitaminen sondern aus lebendigen Zellen, Enzymen, Farb und Duftstoffe und Lebensenergie (solange die Nahrung roh ist) und niemand ist in der Lage, die Wirkung dieser vielen Stoffe zu messen... Also geht man davon aus, dass sie nicht so wichtig sind. Es gibt keine "optimale" Zubereitung von Nahrung. Entweder ist die Nahrung lebendig oder sie ist tot. Tote Nahrung kann niemals Leben fördern. Leben braucht Leben.

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@ManfredFS

WOW, toller Kommentar, und das stimmt sogar , würde Dir gerne DH geben, geht aber leider nicht!

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das rohe Gemüse ist natürlich in der Regel gesünder, jedoch gibt es einige weinige Gemüsearten die roh durchaus sehr schlecht verdaut werden können und man es vorziehn sollte diese gegart zu sich zu nehmen.

Eigentlich ist alles, was man kochen muss, keine natürliche Nahrung für den Menschen. Oder kennt jemand ein anderes Lebewesen, dass seine natürliche Nahrung kochen muss? Beim Erhitzen über eine bestimmte Temperatur, so ca. 42 Grad Celsius, werden sämtliche Proteine und deren Bausteine "getötet" und "verklumpen" und erschweren dem Körper die Zerlegung der Proteine in die einzelnen Bausteine, denn entgegen der weit verbreiteten Meinung wird nicht das Protein verwendet sondern der Körper zerlegt das Protein in Einzelteile und baut dann daraus die benötigten Proteine zusammen. Es kommt daher vor allem darauf an, möglichst unzerstörte Proteine zu sich zu nehmen. Diese sind nur in roher Nahrung. Ein weiterer Grund ist, das Enzyme, Farbstoffe und einige Vitamine ebenfalls durch die Hitze völlig verschwinden. Gerade Enzyme sind wichtig für einen gesunden Stoffwechsel. Dinge die man roh nicht essen kann (Getreide etc.) kann man keimen oder einweichen. Erhitzen ist immer der schlechteste Weg und der Grund warum die meisten Menschen nicht gesund sind. Meine Erfahrung zeigt ausserdem Roh und mono (also nur eine Sorte) gegessen: Man fühlt sich nach dem Essen frisch, energiegeladen und hellwach. Der Stuhlgang riecht nicht (allerhöchstens wie Waldboden) und die Verdauung belastet in keiner Weise. Gekocht gegessen (leider überisst man sich dabei sehr schnell): Man ist müde, matt und schlapp, die Verdauung belastet und man bekommt schnell wieder Hunger vor allem leicht auf Süßigkeiten, der Stuhlgang stinkt, ist dunkel und die Verdauung dauert wesentlich länger. WEnn man sich vorstellt, dass man in seinem Darm, der einige hundert Quadratmeter Fläche hat und in einem ständigen Austausch mit unseren Blut- und Lymphgefäßen steht, eine stinkende faulende Masse an falschen Bakterien und unverdauten Essensresten hat, dann kann man sich vielleicht vorstellen, welche Gesundheitsbelastung das ist. Wenn man artgerecht isst, dann befinden sich im Darm ausschließlich nützliche weil die richtigen Bakterien und die rohe Nahrung wirkt "magnetisch" und reinigt die Darmwand und die Aufnahme der notwendigen Stoffe zum Leben ist energiesparend und effizient. Man hat mehr Energie, Gesundheit pur und kennt so gut wie keine Krankheiten. Und man bleibt länger jung, da Enzyme und andere "flüchtige" Stoffe helfen, freie Radikale einzufangen. Also: Wenn möglich so viel wie möglich Roh essen und wenn gekochtes, dann erst eine Stunde nach der letzten rohen Mahlzeit. Auf keinen Fall sollte man rohe Sachen (ob Obst oder Gemüse) nach einer gekochten Mahlzeit essen, da diese manchmal 3 Stunden oder länger im Magen bleibt. Das führt zu Unwohlsein, Blähungen und Gerüchen. Gekochte Mahlzeiten sind auch Saft in Flaschen, Süßigkeiten, Gebäck etc... also alles was verarbeitet ist.

HIER kann ich Dir einen ---> DH geben

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