Was ist genau mit 'praxisnah' gemeint?

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7 Antworten

Zusätzlich zu dem bereits Gesagten:

FHs pflegen meist enge Kontakte zur Wirtschaft (einige FHs sind auch auf Initiative von Wirtschaftsverbänden gegründet worden). Das spiegelt sich dann darin wieder, dass verstärkt Praxisprojekte in Kooperation von FH und Unternehmen vorkommen, dass über die FH Praktika an die Studenten vermittelt werden können und dass es oft auch Vorträge, Infoveranstaltungen, Kaminabende etc. an der FH gibt, die von Unternehmern unterstützt werden bzw. an denen Unternehmer teilnehmen.

Die höhere Praxis kommt auch dadurch zustande, dass an der FH oftmals Gastdozenten oder Honorardozenten unterrichten, die nebenbei oder als Hauptberuf noch in der Wirtschaft tätig sind und entsprechende praxisnahe Beispiele einbringen können.
An der Uni sind die Dozenten hingegen "nebenbei" mehr mit Forschung und Wissenschaft beschäftigt.

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Hey :)

Die meisten Unis sind, wie du bereits gesagt hast sehr theoretisch mit ihrem Stoff, die FHs versuchen meistens diesen etwas mehr mit Praxisbeispielen und praxisnahen Tipps zu belegen, sowie dich spezifischer auf die Arbeit in dem Bereich, den du dort studierst vorzubereiten. Außerdem arbeitest du hier tendenziell etwas mehr in Seminarform, musst also mehr Hausarbeiten schreiben, Referate halten oder Projekte vorbereiten.

Das Motivationsschreiben soll vor allem ausdrücken, weshalb du dich für diesen Bereich interessierst, was also deine Motivation ist dieses Studium machen zu wollen und warum du es an der entsprechenden FH absolvieren willst.

Meistens sind die FHs etwas kleiner, sodass näherer Kontakt zu den Lehrenden besteht, das ist allerdings auch an vielen Unis gegeben, vorausgesetzt der Studiengang hat nicht allzu viele Plätze (um die 50-70).

Im Endeffekt werden ähnliche Inhalte vermittelt, wobei die FHs etwas mehr Arbeitsaufwand und Engagement bei Projekten erwarten, die Uni dagegen mehr Freiräume bietet aber auch höhere Anforderungen an die Eigenverantwortlichkeit der Studierenden stellt.

Twitchy*

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Moin,

das Wichtigste wurde ja schon geschrieben.

Ein Beispiel hätte ich noch aus der Medizin von der Uni zu Lübeck. Da können Medizinstudenten nämlich direkten Kontakt zu Patienten aufbauen. Sie werden mitgenommen in die Stationen und können unter Aufsicht des Oberarztes dann Fragen über Krankheiten und Behandlung an den Patienten stellen. Manchmal sind sogar kleine Untersuchungen erlaubt. Das kommt auf das Gebiet an.

Was leider auch auffällt. Viele sind bereits zu diesem Zeitpunkt sehr abgehoben und fühlen sich wie die bessere Menschengruppe. Sogar während des Kontaktes kann man nicht gerade bei allen die große Begeisterung entdecken, was sehr schade ist. Schließlich ist das ja gerade was ganz besonderes und bringt einem im Leben noch weiter.

LG

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Letztendlich bedeutet das, dass man die Tätigkeiten, die einen später im Beruf erwarten, auch schon im Studium ausführt, während man an der Universtität oft nur "theoretisch" lernt, wie es gehen würde.

Beispiel Informatik bei uns:

An der Universität wird extrem viel beigebracht auf einem sehr theoretischen Level. Man lernt, wie man große Systeme konstruieren sollte, wie die Protokolle dahinter aufgebaut sind und wie das Team dafür in der Theorie aussehen und arbeiten müsste. Dort programmiert man während dem ganzen Studium aber nur sehr wenig.

Auf der FH dagegen hat man dann mehr Pratika, in denen man direkt Projekte umsetzt. Das heißt, man programmiert sehr viel, wendet das Wissen gleich an und lernt aber nicht soo viel Theorie wie auf der Universität.

--> FH ist der Praxis näher als der Theorie

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"Und wieso (außer wenn man nicht den Schnitt für die Uni hat) sollte man sich für eine Fachholschule entscheiden?"

Wenn man lieber schulischer lernt als selbstständig.

Wenn man vor dem etwas längeren Uni-Studium zurück schreckt.

Wenn man unbedingt schnell Geld verdienen muss.

PS  Kann man eigentlich an einer Fachhochschule Psychologie studieren?.


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Man hat dort viele Praktikas, wo man das gelernte auch anwendet. Wenn man zum Beispiel im Modul Arbeitsvorbereitung einen Arbeitsplan zum Drehen eines Teils erstellt, wird dieser dann in der Praxis ausprobiert, ob er denn auch so funktioniert....nur so als Beispiel

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eine enge Beziehung zur Praxis (1a) aufweisend

Beispiel

eine praxisnahe Ausbildung
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