Was ist genau eine Postzustellungsurkunde?

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12 Antworten

Gerichte schicken z. B. Briefe per Postzustellungsurkunde. Der Postbote liefert den Brief bei Dir ab, füllt ein Formular aus, dass er den Brief am ... um ... Uhr zugestellt hat. Du kannst Die Annahme nicht verweigern. Bist Du nicht zu Hause, wird der Brief beim Postamt niedergelegt. Hierüber wird dann der Empfänger informiert. Ebenso erhält der Absender Nachricht. Auch wenn Du den Brief später nicht von der Post abholst, gilt er als zugestellt.

Nein, da muß man nicht zwangsläufig was unterschreiben. Auf der PZU wird nur vom Zusteller vermerkt, wann der Brief dem Empfänger zugestellt wurde - das kann auch durch Einwurf in den Briefkasten geschehen. Die PZU erhält dann der Absender als Beweis für die Zustellung.

Hallo Micha1981, nein. Unterschrieben musst du ein Einschreiben mit Rückschein. Eine Postzustellungsurkunde ist etwas anderes. Das ist ungefähr das selbe wie wenn dir jemand die Post via Gerichtsvollzieher schickt. Der Absender bekommt dann eine Urkunde wann genau was mit dem Brief passiert ist und vorallem!!! hast du keine Chance zu behaupten der Briefumschlag war leer oder da war etwas anderes drin als der Absender behauptet (damit hat man eig. nie wirklich Glück und nacher steht man noch schlechter da aber die Leute versuchen das immer wieder) bei einer Postzustellurkunde schickt der Absender einen Brief an die Post. Diese Kopiert den Brief und packt den Brief in einen neuen Umschlag der an dich geht. Das Original wird fest mit einer Urkunde verbunden. Auf dieser Urkunde werden alle wichtigen Daten (zugestellt am, von Person X, u.a. eingetragen) und nacher vor Gericht hat der Absender dann einen Beleg der überhaupt nicht mehr angefochten werden kann.

Das bedeutet nichts Anderes, als daß Du ein Einschreiben bekommen haben sollst. Den Erhalt mußt Du durch Deine Unterschrift bestätigen. Soweit richtig. Wenn der Briefträger Dich zu Hause nicht angetroffen hat, wirft er Dir einen Zettel in den Briefkasten, mit dem Du dann Dein Einschreiben auf der Post abholen kannst. Wenn Du das versäumst, geht der Brief nach einer bestimmten Frist an der Absender zurück und gilt dann im Ernstfall trotzdem als zugestellt !!!

Unterschreiben tut die Postzustellerin. Daran kannst du dich also nicht erinnern. Aber vielleicht erinnerst du dich, an einen gelben vorgedruckten Briefumschlag. So sehen die nämlich aus.

Micha1981 18.11.2010, 11:35

Nee gelben Umschlag habe ich in dieser Form nie erhalten. Damals habe ich mal einen Mahnbescheid erhalten der in solch einem Gelben Umschlag war, aber nichts weiteres in solch einem Umschlag...

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Sommerloch2010 18.11.2010, 11:40
@Micha1981

Dann scheinst du ein Problem zu haben. Mit der Rücksendung der unterschriebenen PZU gilt der Brief nämlich offziell als zugestellt. Es wird schwer, zu beweisen, dass du ihn tatsächlich nicht erhalten hast. Ich meine sogar, dass das gar nicht möglich ist. Weil durch Einwurf in den Hausbriefkasten ist der Brief in deinen Zugriffsbereich gelangt und wenn niemand den Briefkasten aufgebrochen hat... schwer, schwer.

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Micha1981 18.11.2010, 11:43
@Sommerloch2010

Ich habe keinen gelben Umschlag erhalten ... Ich soll eine PZU von der Arge erhalten haben... Einladung Bewerbungstraining... Nun habe ich eine Sanktion laufen, wo ich aber Widerspruch einlegen werde, da ich sowas nie erhalten habe.

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Die Zustellungsurkunde wird vom Zusteller aufgefüllt. Er trägt ein, wann und wem er den Brief gegeben hat. Ist keiner Erreichbar, wirt eine Benachrichtigung in den Briefkasten geworfen und der Brief wird beim Postamt niedergelegt.

Gerichte schicken solche Umschläge, bei denen nach Einwurf des Briefes sogar die Uhrzeit und das Datum auf dem Umschlag vermerkt werden. Das macht der Postbote. Aufgrund dieser Aufzeichnungen kann man nachweisen, dass dir ein Brief in den Briefkasten zugestellt worden ist. Das reicht juristisch.

es ist ein gelber umschlag mit deiner adresse und stempel daneben von dem absender. du unterschreibst da gar nix, das macht der zusteller

Die Zustellungsurkunde (auch: Postzustellungsurkunde - PZU) ist eine Urkunde laut Zivilprozessordnung, die beweist, dass einem Empfänger ein bestimmtes Schriftstück förmlich zugestellt wurde.

Vielleicht ein Einschreiben auf dem Vermerkt war: Einurfeinschreiben. Das unterschreibt keiner. Kommt mit der normalen Post in den Briefkasten.

Die Zustellung per Urkunde kann man sehr wohl verhindern. Aber nicht Otto Normalo. Die Dummen sterben niemals aus.

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