Was ist gemeint, wenn die Bank vom Beleihungsauslauf spricht?

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2 Antworten

Der Anteil des Objektwertes in Prozent, der fremdfinanziert - also beliehen - wird. Der Beleihungsauslauf bezieht sich auf den Beleihungswert einer Immobilie, nicht auf den Kaufpreis. Beispiel: Eine Immobilie kostet 200.000 Euro und hat damit einen Beleihungswert von 180.000 Euro (Sicherheitsabschlag 10%). Bei einem Darlehen in Höhe von 100.000 Euro beläuft sich der Beleihungsauslauf somit auf 56%.

Der Beleihungsauslauf ist der Quotient aus dem Darlehensbetrag und dem Marktwert eines Objektes, meist einer Immobilie oder einem Immobilienportfolio.

Beispiel: Die Bank gewährt dem Eigentümer einer Immobilie ein Darlehen über EUR 17 Mio. Die Immobilie, die einen Wert von EUR 20 Mio hat, fungiert als Sicherheit für das Darlehen. Der anfängliche Beleihungsauslauf für dieses Darlehen beträgt dann 85%. Einfach ausgedrückt: Der Beleihungsauslauf ist das Verhältnis aller - zusammengefasster - Fremdfinanzierungsmittel zum Beleihungswert des beliehenen Objektes. Je niedriger der errechnete Prozentwert ausfällt, desto geringer ist für den Kreditgeber das Verlustrisiko, das nach einem potentiellen Ausfall des Kreditnehmers durch die Verwertung des Sicherungsgegenstands entsteht.

Weitere Informationen siehe Wikipedia.de

Sehr schön, Wolfi.

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