Was ist für euch schlimmer: Links- oder Rechtsextremismus?

16 Antworten

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Linke

Noch dümmer und peinlicher als Rechtsextreme (was man erstmal schaffen muss) und die größere Gefahr für Deutschland, da Sie im medialen u. politischen Mainstream auf blinde Akzeptanz und Unterstützung stoßen.

Blödsinn. Wieder so ne Meinungsfrage .

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Hi,- meiner Meinung nach sitzt du gerade in einer Art "Zerrspiegelfalle". Das ist aber nicht ursächlich dein Problem sondern das einer sehr langen Tradition von politischer Begriffsgaukelei bei der das gleiche Handeln und die gleiche Begründung für das Handeln nur deswegen anders erscheint weil sich die Handelnden verschiedenfarbige Uniformen anziehen, ihre Fahnen anders gestalten und je ein verschiedenes Motto entwickeln.

So gesehen hatten wir bislang nur Faschismus als radikale Entwertung des einzelnen Menschen zu Gunsten eines angeblich übergeordneten "Guten", "Notwendigen", "Unausweichlichen", "Schicksalhaften", "Gott- oder Vorsehungsgewollten", usw. .

Und wenn man sieht, wie der Mensch heute einem radikal-ökonomischen Denken unterworfen ist und wird - mit all den Konsequenzen einer psychischen und physischen Entwertung und Unterwerfung unter diese Doktrin -- auch das ist Faschismus.

Faschismus ist nicht nur der Pöbel in Massenuniformierung.

Auch ein Hitler-Deutschland, eine Stalin-UDSSR, ein Franco-Spanien, ein Pinochet-Chile, ein Putin-Rußland, eine Trump-USA, ein Kim.... was-auch-immer-Nordkorea und was sonst noch -- auch die hatten / haben Universitäten, Professoren, Bildungsbürger, Manager etc.

Und es muß die Frage erlaubt sein was denn bitteschön einen heutigen neoliberalen "Wirtschaftsprofessor" von diesen Leuten unterscheiden soll.

"Linksradikal" gab es bislang überhaupt nicht weil es bislang auch nie "linke" Systeme auf staatspolitischer Ebene gab - es waren / sind Faschisten mit staatsmonopolistischen Konzepten "im roten Rock" ebenso wie die modernen Vertreter ganz wie in >Momo< von Michael Ende vorzugsweise Grau tragen.

"Links" findest du eher im Kleinen - in Kooperativen, Genossenschaften, Anarchosyndikaten. Da waren und sind z. B. ein P. J. Proudhon oder NGO ´s von Transparency International über Attac und Amnesty International oder Greenpeace und Sea Shepard bis hin zu Ärzte ohne Grenzen linker als es ein Marx oder Lenin je sein könnte.

Sieh hin was sie tun. Dann weißt du wer sie sind. ;-)

Gruß


Meiner Ansicht nach gibt es keinen gesunden Patriotismus. Im Gegenteil. Patriotismus scheint immer ein Zeichen von Idiotie zu sein.

Es gibt also nur kranken Patriotismus. Gesunder Patriotismus klingt für mich ein bisschen wie – gutartiger Tumor -. Es ist vielleicht nicht direkt lebensgefährlich, aber es ist immer noch ein Tumor.

Auf so einen gutartigen Tumor muss man höllisch aufpassen, sonst mutiert der eines Nachts unbemerkt zu einem bösartigen.

Die Fahne in der Hand geht oft einher mit der Fahne aus dem Mund. Der Patriotismus hat ja, was unter Onkologen unstrittig ist, einen kleinen, fiesen Bruder namens Nationalismus, welcher unbemerkt im Schatten seines Bruders wächst und gedeiht, bis er groß genug ist, selbst nach der Macht zu greifen. Oder anders ausgedrückt: Nur in einem patriotisch aufgeheizten Treibhaus kann Rassismus gedeihen. Deshalb muss ein wirklicher Antifaschismus dieses Treibhaus zerschlagen.


Du solltest Dich vielleicht einmal mit dem Begriff Patriotismus näher auseinander setzen. Mit Idiotie, gutartigem Tumor, einer Fahne aus dem Mund oder Onkologen hat das jedenfalls nichts zu tun.

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