Was ist für euch der Sinn des Lebens im Bezug auf Religion?

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29 Antworten

Ich verstehe dein Problem und hatte dies lange Zeit auch.

Diene Schlussfolgerung ist richtig, das Leben hat keinen Sinn, falls man ein Atheistisches Weltbild hat. Denn in einem solchem gibt es nun mal kein Belohnungssystem für Gute Taten und den "richtigen" Glauben.

Und ja aus atheistischer Sicht ist, die Existenz des einzelnen
Individuums eigentlich bedeutungslos, für das grosse Ganzen. Denn die Erde dreht sich weiter egal, ob ich oder du Morgen sterbe oder nicht.

Was soll man jetzt mit dieser Erkenntnis anfangen?

 So wie ich das sehe gibt es 3 Möglichkeiten, du suchst dir eine Religion (oder bastelst dir alternativ selber eine ) und zwingst dich an deren Gott und deren Dogma zu glauben, um dann diese Religion als dein Lebenssinn anzunehmen.


Du erkennst das, unser Leben keinen ultimativen Sinn hat, und lässt das dich davon dien Leben lang runterziehen und gehst schlussendlich an deinen Depressionen zu Grunde.

Oder du gibst deinem Leben, einen eigenen Individuellen Sinn, und kostet es in vollen Zügen aus und versuchst es zu geniessen, so lange es
eben dauert.

Was dieser Sinn sein soll? Das ist vollkommen dir selbst überlassen, du kannst eine Familie gründen, versuchen mit so vielen Frauen wie möglich zu schlaffen, oder auch die Welt für kommende Generationen zum besseren verändern.

Ich persönlich bin nachdem ich versucht habe eine Religion
anzunehmen, was einfach daran gescheitert ist das ich mich nicht zwingen konnte an das Konzept eines Gottes zu glauben. Zur Entscheidung gekommen, mein Leben dazu aufzuwenden mich und die Leute im meinem Umfeld glücklich zu machen.


Ich habe diese Entscheidung bis Heute nie bereut.

Du musst aber schlussendlich selber entscheiden an was du glauben und was du mit deinem Leben anfangen willst. Ich hoffe du findest den für dich richtigen Weg.



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Kommentar von gdx984
03.05.2016, 12:07

gute antwort,

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Der Ausweg aus der Sackgasse eines sinnlosen Lebens tut sich auf, wenn man beginnt, darüber nachzudenken und ernsthaft nach Antworten zu suchen.

Du hast völlig recht, so wie die Masse der Menschen heute lebt, erscheint das Leben völlig sinnlos. Aber selbst das hat einen Sinn. Nämlich den, dass man irgendwann unzufrieden wird und "aufwacht".

Die Veden beschreiben sehr ausführlich und verständlich woher wir kommen, warum wir hier sind und wohin wir gehen werden. Der Sinn des Lebens in dieser materiellen Welt ist es zu lernen und zu unserer ursprünglichen Position zurückzufinden. Wir, das sind die ewigen spirituellen Seelen, die sich für diese Welt entschieden haben, weil sie sich bestimmte egoistische Wünsche erfüllen wollten, deren Erfüllung in der spirituellen Welt nicht möglich sind. 

Hier können wir uns einerseits unsere egoistischen Wünsche erfüllen, andererseits werden wir mit den Folgen unserer Handlungen konfrontiert, die selten wirklich positiv sind. Was uns dann früher oder später dazu führt, dass wir dessen überdrüssig werden und aus dem materiellen "Traum", der zum Albtraum wurde, aufwachen.

Das geschieht selten in einem Leben, was aber kein Problem ist, denn wir nehmen nach dem Ableben unseres Körpers einen neuen Körper an, werden also "wiedergeboren". Dies geschieht entsprechend unserer Wünsche und unseres Karmas, also der positiven oder negativen Reaktionen unserer Handlungen.

Wenn wir ernsthaft nach dem Sinn des Lebens zu fragen beginnen, dann kommen wir früher oder später in Kontakt mit spirituellem Wissen, erfahren immer mehr über unsere Beziehung zu Gott, über Ihn selbst und darüber, wie wir dem ansonsten wirklich ewigem Kreislauf von Geburt und Tod entkommen können.

Aber es wird auch gesagt, dass nur sehr wenige Menschen sich ernsthaft dafür interessieren und von diesen wenigen Menschen sich nur wenige dafür entscheiden, einen spirituellen Weg einzuschlagen und dass wieder wenige auch dabei  bleiben. 

Tut man dies aber, indem man ernsthaft Bhakti-Yoga praktiziert, so ist der Erfolg gewissermaßen garantiert. Und schafft man es nicht in einem Leben, dann beginnt man im nächsten Leben unter besseren Bedingungen genau dort, wo man aufgehört hat. Es gibt also keinen "Verlust". 

Die Veränderung spielt sich weniger im Äußeren, als vielmehr im Inneren statt. Wir mögen scheinbar die gleichen Dingen zu wie andere Menschen auch, aber mit einem völlig anderen Bewusstsein.

Hier wird das beschrieben und auch verständlich erklärt:

http://www.prabhupada.de/bg/Prabhupada%20-%20Bhagavad-gita%20Wie%20Sie%20Ist.pdf

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Ich bin Buddhist, daher sowohl religiös, als auch atheistisch und der Meinung, dass es keinen allgemein verbindlichen Sinn für alle Menschen gibt.

Das Leben an sich hat keinen moralischen Sinn, so dass sich jeder seinen eigenen, persönlichen Lebenssinn selbst schafft.

Dieser Sinn muss aber keineswegs ausschließlich religiös motiviert sein, wie ich hier an einigen Beispielen schon einmal etwas erklärt haben:

https://www.gutefrage.net/frage/wo-kriegen-die-leute-heutzutage-den-sinn-des-lebens-her-wenn-nicht-ueber-die-religion?

Tatsächlich gibt es viele Gründe, weshalb man sein Leben als lebenswert und seine Existenz als sinnvoll ansehen kann - wenn man sie denn sucht.

Als Buddhist bemühe ich mich, die Verantwortung für mein Leben zu übernehmen und achtsam im Bezug auf mich selbst und andere zu sein. Die buddhistischen Sittlichkeitsgelübde geben da eine gewisse Orientierung.

Die Praxis buddhistischer Meditation hilft mit dabei, mich besser kennen zu lernen und mich von falschen Vorstellungen, Projektionen und Anhaftungen zu lösen, die unser Leben ansonsten ständig beeinflussen.

Dadurch entwickele ich auch ein besseres Verständnis für andere Menschen, kann ihre inneren Konflikte besser nachvollziehen und reagiere nachsichtiger, einfach weil ich mir bewusst bin, welche Form des Leidens sie antreibt.

Auf diese Weise komme ich nicht nur einfach egoistisch "mit mir selbst ins reine", sondern habe auch das Gefühl, von größerem Nutzen für meine Umwelt und Mitlebewesen zu sein.

Das ist ein bisschen wie bei einem Arzt: Je besser er den Menschen als ganzes versteht, desto hilfreicher ist seine Beratung und Behandlung.

Natürlich werde ich manchmal noch unnötig wütend, ausfallend oder habe schlechte Laune - durch Buddhismus wird man nicht zum Übermenschen.

Aber im großen und ganzen nehme ich mich selbst nicht mehr so schrecklich wichtig und kann mehr über meine Fehler lachen, so dass derartige emotionale "Entgleisungen" sich recht schnell wieder einrenken.

Was den Sinn meines Lebens angeht...ich weißt nicht, ob ich einen habe.

Allerdings halte ich es für eine gute Idee, weiterhin achtsam zu bleiben und die buddhistischen Lehren zu befolgen - einfach weil dies meiner Meinung nach die beste Möglichkeit ist, mit der ich mein Leben führen kann und anderen möglichst wenig Schaden zufüge.

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Hallo gdx984,

viele haben heutzutage, ähnlich wie Du, das Empfinden, dass es bedrückend ist, keinen Sinn im Leben erkennen zu können. Wem es jedoch gelingt, diesen Sinn in seinem Leben zu erkennen, der ist besser in der Lage, sein Leben zu meistern. Ein Überlebender des Holocaust, der Neurologe Viktor E. Frankl, schrieb interessanterweise: "Ich wage zu sagen, dass es nichts in der Welt gibt, was jemandem sogar unter den schlimmsten Verhältnissen so viel Überlebenshilfe geben kann, wie der Gedanke, dass es einen Sinn im Leben gibt."

Die Frage nach dem Sinn des Lebens kann aus meiner Sicht nicht ohne die Bibel beantwortet werden. Warum? Wer könnte uns besser sagen, wie das Leben "funktioniert" als der, von dem alles Leben stammt und der unser geniales Gehirn - übrigens das komplizierteste und komplexeste Gebilde im Universum - erdacht und erschaffen hat? Was sagt denn die Bibel darüber?

Der berühmte König Salomo, der über sämtliche materiellen Güter der damaligen Zeit verfügte und die Freuden des Lebens in vollen Zügen genoss, stellte jedoch fest, dass ihn das nicht wirklich befriedigte. Was dem Leben einen echten Sinn gibt, brachte er einmal mit folgenden Worten auf den Punkt: "Der Abschluss der Sache, nachdem man alles gehört hat, ist: Fürchte den [wahren] Gott, und halte seine Gebote. Denn das ist des Menschen ganze [Pflicht]" (Prediger, Kapitel 12, Vers 13). Gott zu "fürchten" hat aber nichts mit Angst vor Strafe zu tun. Es geht vielmehr um den Wunsch, nichts zu tun, was Gott enttäuschen oder verletzen würde. Und es geht darum, Gott kennen und lieben zu lernen und seinen Willen zu tun. Wem das gelingt, der hat den eigentlichen Sinn unseres Lebens bereits gefunden!

Wenn man sich näher mit der Bibel beschäftigt, wird man feststellen, dass die darin vermittelten Leitlinien die Lebensqualität und die Zufriedenheit enorm verbessern. Möglichst viel über unseren Schöpfer zu erfahren und eine Freundschaft zu ihm aufzubauen, ist jedoch das Wichtigste. Die Bibel lädt uns gemäß Jakobus, Kapitel 4, Vers 8 ein: " Naht euch Gott, und er wird sich euch nahen." Nimmt man diese Einladung an, dann bekommt das Leben eine völlig neue Bedeutung und man wird sich über den Sinn seines Daseins besser bewusst.

Jesus Christus, der genau wusste, was sein Lebenssinn war, sagt einmal: " Dazu bin ich geboren worden und dazu bin ich in die Welt gekommen, damit ich für die Wahrheit Zeugnis ablege. Jeder, der auf der Seite der Wahrheit ist, hört auf meine Stimme“ (Johannes 18:36). Als er hier auf Erden war, setzte er sich dafür ein, anderen die Wahrheit über Gott und sein Vorhaben zu lehren. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Wenn man sich Jesus als Vorbild nimmt und in seine Fußstapfen tritt, verspürt man einen echten Sinn im Leben. Jesus lehrte außerdem noch etwas sehr Wichtiges, das mit dem Sinn des Lebens zu tun hat: Er sagte, wir könnten nur dann glücklich sein, wenn wir uns unserer "geistigen Bedürfnisse bewusst" sind. (siehe Matthäus, Kapitel 5, Vers 3). Was ist mit diesen "geistigen Bedürfnissen" gemeint?

Der Psychologe, Dr. Kevin S. Seybold, sprach einmal in diesem Zusammenhang von einem "ureigenen Drang des Menschen, etwas anzubeten". Besonders in den letzten Jahren haben verschiedene Wissenschaftler festgestellt, dass der Mensch von Natur aus nach einem tieferen Sinn im Leben verlangt. Bedürfnisse in dieser Hinsicht können nur dadurch gestillt werden, dass man Gott und seinen Sohn Jesus Christus durch sein Wort, die Bibel, genau kennenlernt (siehe z.B. Johannes, Kapitel 17, Vers 3).

Jesus lehrte außerdem, dass unser Leben dadurch weitaus sinnvoller wird, dass wir nicht nur für die eigenen Interessen und Wünsche leben, sondern auch für andere da sind und ihnen Gutes tun. Vielleicht ist in diesem Zusammenhang folgendes Bibelwort bekannt, das da lautet: "Beglückender ist Geben als Empfangen (Apostelgeschichte 20:35).

Die Sache mit dem Sinn des Lebens lässt sich auch folgendermaßen veranschaulichen: Ein kompliziertes Gerät, beispielsweise ein Computer, funktioniert nur dann einwandfrei, wenn man ihn gemäß den Herstellerangaben bedient. In ähnlicher Weise können wir Menschen auch nur dann geistigen, physischen, psychischen oder emotionellen Schaden vermeiden, wenn wir so leben, wie es unser Schöpfer vorgesehen hat. Da es jedoch die Menschen im allgemeinen versäumen, in die "Gebrauchsanleitung", sprich die Bibel, hineinzuschauen, scheitern sie auf ganzer Länge und sind unglücklich, innerlich leer und unzufrieden.

Aus der Bibel kann man so viel Schönes und Gutes erfahren, dass es sich einfach lohnt, sich näher mit ihr zu befassen. Mich begeistern vor allem die Verheißungen eines künftigen Paradieses, in der alle Menschen glücklich sind und es weder körperliche noch psychische Krankheiten mehr geben wird. Die Bibel nennt es das "wirkliche Leben" (1. Timotheus 6:19).

LG Philipp

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Ich bin neutral erzogen worden. Bewusst. Meine Mutter ist katholisch (gewesen) und mein Vater evangelisch. Beide haben aber praktisch und aktiv nicht viel mit dem Christentum zu tun.

Ich habe mich im Alter von 33 Jahren zu Gott und dem Christentum bekehrt. Seitdem sind manche Dinge für mich geklärt, die vorher offen waren.

Auf viele Fragen habe ich immer noch keine Antwort, aber die Fragen selbst haben nicht mehr einen so hohen Stellenwert. Vieles werde ich erst erfahren, wenn mein Leben auf dieser Welt beendet sein wird.

Den Sinn des Lebens - das ist eine Frage, die ich für mich beantworten konnte. Aber das kann nur jeder selbst herausfinden.

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Hallo gdx984

Der Sinn des Lebens besteht darin, Erfahrungen zu machen. Auch wenn Du schon im vornherein weisst, wie eine Begebenheit die Du anpackst sich entwickeln wird, weisst du doch nicht wie sie sich anfühlt, wenn Du sie selbst erlebst. Ein banales Beispiel: Kleine Kinder und Herdplatte. Manchen reicht zu Wissen dass es wehtut, anderen halt nicht.

Die Erfahrungen die Du machen willst, sollten einfach auf andere Lebewesen keine negativen Auswirkungen haben. Ansonsten ist alles soweit erlaubt. Klar gibt's vielleicht mal einen Fehltritt, aber bitte nicht ständig wiederholen.

Eine konkrete Zielsetzung ist ebenfalls nicht zu unterschätzen, da natürlich etwas wählen, an dem Du und je nach dem auch andere Freude haben werden.

Zu sterben ist recht sinnvoll für unsere Lebensform. Ich gehe mal von einem "Tod durch Alter" aus. So mit spätestens 110 Lebensjahren bekommen wir mit unserem Körper das ein oder andere Problem, auch wenn wir mit 100 noch relativ fit waren. Dann wird's mal Zeit, den "Bus" zu wechseln, allerdings mit Zwischenstopp zu Hause.

Die Weiterentwicklung der Spezies Mensch ist ebenfalls ein Teil vom Sinn des Lebens. Da hapert's seit einiger Zeit recht heftig. Darum ist die momentane Situation weltweit halt so wie sie ist. Können wir allerdings ändern, aber sicher nicht von heute auf morgen. Für unsere Kinder und die Enkel wird's aber knapp, wenn wir nichts ändern. Kann aber jeder. Lies mal das kleine Büchlein Wissen versus Glauben von Forest R. Rickley, dann bist du nach höchstens 4 Stunden soweit, dass Du Deinen Sinn des Lebens und auch einen Teil dessen der anderen Menschen recht präzise selbst erkennen kannst. Dann weisst Du auch, was Religion mit dem Sinn des Lebens zu tun hat. Viel Spass dabei.

Lieber Gruss

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Man braucht keine Religion.

Meine Meinung:

Die größte Leistung im Leben besteht darin, es in vollem Zügen genossen zu haben. Du bist noch nicht über einen Gletscher gewandert oder hast dich unter einer Steinbrücke versteckt oder im Winter aus dem Fenster gespäht, um den Vogel zu erblicken, der sich leuchtend vom Schnee abhebt. Du bist auch nicht in tiefen Höhlen gewesen oder in der Wüste gewandert und hast eine Schlange auf Nahrungssuche beobachtet. Und du hast nie ganz allein in einer großen Pyramide geschlafen oder Gebiete erforscht, die noch kein Mensch zuvor betreten hat- und deren gibt es viele. Du bist nicht über einen großen Ozean gesegelt und hast dort die großen Fische springen sehen und du bist auch nicht einem Hirsch in einen vom Sonnenlicht gesprenkelten Wald gefolgt. Hast du schon mal stundenlang Liebe gemacht, Gespräche mit dir selbst geführt und die Natur gelauscht?

Viele Dinge, die für dein Sein elektrisierend und aufregend und wundervoll wären, hast du nicht getan.

Das alles habt ihr nicht gemacht und bei keiner dieser Erfahrungen käme es je auf deinen Beruf oder deine Ausbildung, Alter, Geschlecht, Religion, Intelligenz, Rasse, Herkunft, deine gesellschaftliche Stellung oder das Alter deines Autos an

Man soll es tun, was man wirklich erleben oder erreichen möchte, sodass man spätestens nicht am Sterbebett bereut. Und mehr Zeit für sich selbst zu haben, und die eigene Gefühle ehrlich zu sein und auch mal nein zu sagen. Ich sage es dir: die größte Leistung wird nicht sein, wie reich du bist oder wer am meisten Liegestütze machen kann oder wer den besten Kuchen machen kann, sondern das Leben in vollem Zügen genossen zu haben, auch wen vieles negativ sein sollte. Man wird am Sterbebett am meisten an die Turbulenzen des Lebens erinnert, durch alle Krisen die man bewältigt hat, an dem man vorher geglaubt hätte, sie nie durchstehen zu können, aber auch an die positiven Höhepunkte des Lebens. Das Leben ist geistiges und seelisches Wachstum, alles hat einen Sinn, wirklich alles. IN KÜRZE: MAN SOLL DAS LEBEN IN VOLLEM ZÜGE GENIESSEN UND LIEBEN. Das ist meine persönliche Sicht. Alles Gute. 

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Kommentar von discoparty1
15.08.2016, 12:12

Heißt das, dass Menschen, die in ärmliche Regionen hineingeboren werden,  täglich ums Überleben kämpfen müssen und das Leben nicht so wie wir "Reichen" genießen können, den Sinn des Lebens verfehlen?

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Nach einem tieferen Sinn im Leben suchst du vergebens. Oder glaubst du allen Ernstes ein kosmischer Zauberer, welcher aus reinem Spaß an der Freude das gesamte Universum geschaffen hätte, hätte jedem von uns einen besonderen Sinn und Zweck zugeordnet?

Und wenn ja, was wenn du deinen Sinn und Zweck schon erfüllt hättest? Wie würde es dir gefallen zu wissen dass dein einziger Sinn z.B. ein Gespräch mit jemandem war, der mal Bundeskanzler werden wird? Sehr erbaulicher Gedanke, nicht wahr?

Der biologische Sinn des Lebens ist die Evolution. Diese kannst du für dich selber durch Lernen und Wachsen erreichen und für unsere Art indem du kommende Generationen dabei unterstützt über sich (und dich) hinauszuwachsen.

Was der Gedanke "geboren werden um zu sterben" anbelangt, ist genau das, der Tod das was unserem Leben Würze verleiht. Wenn wir ewig leben würden, hätten wir irgendwann nichts mehr zu lernen und zu entdecken. Gerade weil wir in einer begrenzten Zeit hier leben, müssen wir uns entscheiden wie wir diese Zeit am Besten verbringen.

Stell dir vor du bist ein Kind in einem Vergnügungspark. Sitzt du dort depressiv auf einer Bank und schmollst weil du am Abend wieder nach Hause fährst, oder versuchst du den Tag bestmöglich zu nutzen und so viele Attraktionen wie möglich auszuprobieren?

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Kommentar von gdx984
03.05.2016, 12:08

guter vergleich. Aber ich kann mich mit der aussage : "Der biologische Sinn des Lebens ist die Evolution" nicht wirklich anfreunden. Tut mir leid.

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Nach meiner Meinung ist der wesentliche Sinn des Lebens, Gott zu suchen, an Ihn zu glauben und Seinen Willen zu tun. Auf diese Weise ist es möglich, das eigentliche Leben zu finden und eine Bedeutung, die weit über das irdische Leben bis ins ewige Leben hinausreicht.

Ich bin fest davon überzeugt, dass es Gott gibt und kann nur beschreiben, warum ich persönlich an den Gott glaube, der sich uns m. E. in der Bibel offenbart und davon überzeugt bin, dass die die Bibel das ist, was sie von sich selbst behauptet, zu sein: Gottes wahres Wort und Offenbarung für die Menschen (vgl. 2. Timotheus 3,16; 2. Petrus 1,21). Für mich gibt es für die Wahrheit dieser Aussage viele Gründe, z. B. ihre Argumentation, ihre Logik und ihr Aufbau, die Einzigartigkeite ihrer Entstehung und Überlieferung, der Bereich "erfüllte Prophetie" usw.

Wenn die Bibel recht hat...
- gibt es einen Gott
- hat unser Leben einen wirklichen Sinn und eine Zukunft, die über das irdische Leben hinaus in eine wundervolle ewige Existenz reich
- kennt und liebt dieser Gott jeden einzelnen und nimmt Anteil an unserem Leben
- trennt uns Sünde (unser Egoismus und seine Folgen) von Gott
- bleibt diese Trennung auch über den Tod hinaus bestehen, wenn wir nie bewusst auf die Seite Gottes treten
- gibt es weder eine Wiederverkörperung (Reinkarnation) noch Höherentwicklung noch Selbsterlösung
- sind Himmel und Hölle Realitäten
- gibt es nur einen Weg, mit Gott versöhnt zu werden
- können wir über unsere Zugehörigkeit zu Gott eine klare persönliche Gewissheit erlangen.

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Versuch mal dem nachzuspüren: der sinn des lebens könnte sein zu akzeptieren, dass diese frage für uns unbeantwortbar ist, und wir uns mit dem glauben begnügen müssen :-) lg max

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Das Leben wurde uns gegeben, der Sinn dazu nicht.
Man kann ihn also auch nicht erfragen sondern muß ihn selbst (für sich) finden.
Dies ist natürlich nicht so einfach weshalb gern "Rezepte" gesucht (wie von dir) und angeboten werden.
Zu "Sinn" im Leben gehören immer Ziele. Das universale Ziel ist immer Zufriedenheit, egal wie es definiert oder wird oder mit (temporären)Wünschen
verbunden ist.
So bringt der Weg zum Ziel, wenn er erfolgreich gegangen wird, auch schon Zufriedenheit.
Finde du deinen Weg.

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Bin Atheist. Du musst dir überlegen, was du mit deinem Leben anfangen willst. Ihm nur einen einfachen Sinn zu geben, führt auf Extremismus zurück, egal, wie gut der Sinn klingt. Und wenn es so sinnlos ist, dann bring dich doch um. Oder möchtest vielleicht nicht doch noch etwas erleben?

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Ich bin auch in einem atheistischen Elternhaus geworden und habe mich wie jeder irgendwann gefragt, was eigentlich der Sinn des Lebens ist und wozu das alles:-) Ich bin als Erwachsene in die Kirche eingetreten, konnte mich aber nie wirklich damit identifizieren. Heute bin ich sehr skeptisch was "Gott" angeht. Ich denke nicht das es eine "höhere Macht" gibt, die unser Leben "lenkt". Jeder Mensch ist für sich selbst verantwortlich. Es gibt für mich kein Schicksal, in dem unser Lebensweg festgelegt ist. Wir haben einen mehr oder weniger freien Willen und treffen Entscheidungen, die unseren Lebensweg beeinflussen.

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Mir ist es vor ein paar Jahren ähnlich ergangen. Ich habe dann bei einem älteren Herrn privat eine Einführung in das Christentum bekommen und mich dann taufen lassen.

Als gläubige Christin hat für mich deshalb nicht plötzlich alles einen "Sinn" bekommen. Die großen Warum-Fragen in dieser verirrten und verwirrten Welt sind geblieben. Aber sie machen mich nicht mehr kaputt, sondern aktiv.

Ich weiß, dass Gott mich in dieser Welt will. Und dass er mich auf eine sehr subtile Weise - wie soll ich das sagen? - inspiriert und für seine Sache "einsetzt".

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Kommentar von gdx984
03.05.2016, 11:40

Und woher weißt du das? Was ist deine Sicherheit?

Woher weißt du, dass das die Richtige Religion ist?

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Ich bin Christ und glaube, dass es ein Leben nach dem Tod gibt.
Das Leben möchte ich sinnvoll nutzen. Man kann zum Beispiel für andere Menschen da sein, wenn sie Hilfe benötigen. Oder man kann Geld spenden.
Falls es Sie interessiert: ich habe Gründe/Argumente, warum ich an das Christentum und ein Leben nach dem Tod glaube. Wenn Sie die Argumente wissen möchten, dann können Sie mich fragen. Oder Sie gehen auf mein Profil, dort findet man auch Argumente.

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Kommentar von gdx984
03.05.2016, 11:41

Ich würde gerne die Argumente hören? Kann ich sie privat anschreiben?

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Kommentar von comhb3mpqy
03.05.2016, 15:31

ja, können Sie machen.

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Der Sinn des Lebens für mich als Christ?

Ich würde sagen, ewige Gemeinschaft mit Gott. 

Das ist der Grund, warum es mich gibt und der Grund, warum ich sein darf.

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Kommentar von gdx984
03.05.2016, 13:51

Hast du da Beweise dafür? Ich meine was macht dich sicher, dass das die richtige Religion ist?

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Du hast recht das Leben ist ohne einen Gott sinnlos.Denn von nichts kommt nichts ein Gott muss das alles erschaffen haben und uns einen Sinn gegeben haben.Die Bibel gibt keine Antwort darsauf was der Sinn des lebens sein soll,der Koran jedoch sagt es.Der Sinn des lebens ist es Gott zu dienen und nach seinen Vorstellungwn zu leben dh nicht dass du Kopftuch tragen oder das was die männrr aus arabien tragen musst,sondern dass du Ehrenhaft,Gerecht und Rechtschaffen bist.Dass du dein Wohl unter der der anderen Stellst und vieles mehr:)

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Kommentar von gdx984
03.05.2016, 11:37

was ist denn, der unterschied zwischen Bibel und Koran?

Bzw. was ist genau zum Sinn des Lebens gesagt?

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Kommentar von halidbinvelid
03.05.2016, 12:19

In der Bibel wird nichts zum Sinn des lebens gesagt

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Von allen Religionen halte ich die buddhistische Religion mit ihrer Nirwana-Vorstellung am verträglichsten mit unserer Wahrnehmung der Welt. Zunächst sollte man erkennen, dass es kein Paradies geben kann, in dem ein Mensch für eine Ewigkeit leben möchte. ALLES würde ganz schnell langweilig. Der Mensch braucht Herausforderungen und Erfolge. Dies gibt es nicht ohne die Möglichkeit des Scheiterns.  

Und deine Frage ist natürlich nur allzu berechtigt: Wenn wir nur geboren werden um zu sterben, warum sollte man sich dann überhaupt an irgendwas halten, warum Schule, warum Arbeit? 

Wenn das Leben keinen Sinn hätte, wäre das auch irgendwie blöd und schwer auszuhalten. Was also bleibt? Meiner Kenntnis nach einzig das buddhistische Konzept des Nirwana.

https://de.wikipedia.org/wiki/Nirwana

Nirwana  ist ein buddhistischer Schlüsselbegriff, der den Austritt aus dem Kreislauf des Leidens und der Wiedergeburten (Reinkarnation) durch Erwachen bezeichnet, im Sinne des Endes aller mit falschen persönlichen Vorstellungen vom Dasein verbundenen Faktoren, wie Ich-Sucht, Gier, Anhaften.

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Kommentar von gdx984
03.05.2016, 12:29

Klingt gut, einzige Anmerkung, wenn es ein Paradies geben würde, dann würde es so sein, dass es nie langweilig werden würde, sonst würde es ja nicht den Paradiesbegriff verdienen.

Was sind denn so die Grundlagen des Buddismus, was hat man für Pflichten, was muss man machen?

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Ich finde der Sinn des Lebens ist seine Aufgabe in diesem Universum zu finden. Frage dich folgende Frage: "Was kann ich tun damit diese Welt für Mensch und Tier besser wird?"

Von Muslimen wird gerne behauptet dass Allah in Sura 51:56 den Sinn des Lebens offenbart. Zitat aus dem Quran 51:56: " Und Ich habe die Jinn (Geisterwesen) und die Menschen nur dazu erschaffen, damit sie Mir dienen." Sie meinen Allah zu dienen sei der Sinn des Lebens.

Mich hat das aber nicht überzeugt, genauso wenig wie mich diese Religion überzeugt hat. Da ich wie schon gesagt meine Aufgabe auf dieser Welt suche.

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Konkretisiere mal für wem es Sinn machen soll zu leben? So ganz algemein gibt es keinen. Das Leben ist irgendwann mal entstanden und seitdem versucht es sich zu erhalten. Wenn du aber fragst welchen Sinn dein Leben für dich hat dann musst du dich mit dir selber auseinandersetzen um etwa zu finden.

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Kommentar von gdx984
03.05.2016, 11:21

Ich meine warum existieren wir.

Und vorallem warum  sollte man sich an irgendeine Regel halten, wenn wir eh nie zur Rechenschaf gezogen werden können, wenn wir einfach sterben und ende.

Da kann man doch einfach machen was man will, oder?

Nicht dass ich das machen würde, nur das wäre eine logische Frage für mich.

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