Was ist für ein 1/2 jähr. Kind zu empfehlen? Tagesmutter oder Kinderkrippe?

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15 Antworten

Wir haben unsere Tochter in eine Krippe gebracht, da war sie ca. 1,5 Jahre alt. Ich muss sagen, die Erfahrung, die wir mit der Krippe gemacht haben, war grundsätzlich positiv - gut ist, dass man nicht auf eine Person angewiesen ist, wie bei einer Tagesmutter, so dass man eher damit rechnen kann, dass alles klappt. Was ist, wenn die Tagesmutter krank wird? Uns hat die Krippe 355 Euro im Monat gekostet für einen 2/3 Platz, das heißt von halb 8 bis halb 2. Ein Ganztagsplatz hat 455 Euro gekostet. Das ist schon viel Geld. Ich habe mich auch nach Tagsesmüttern erkundigt. Die nehmen so um die 5 bis 6 Euro die Stunde. Man müsste sich ausrechnen, was günstiger kommt. Wenn die Krippe schon länger besteht, die Erzieherinnen einen guten Eindruck machen (das ist sehr wichtig!) und man merkt, dass ein Konzept dahinter steht, dann denke ich, dass eine Krippe besser ist. Ich habe von vielen Tagesmüttern mitbekommen, dass die die Kinder eher so "mitschleppen" und z.B. tagsüber einkaufen und im Cafe sitzen mit den Kindern, was ja mal in Ordnung ist, aber echt nicht vergleichbar mit dem, was in Kinderkrippen geboten wird. Hier wird gesungen, gespielt, gebastelt und die Betreuung wird von ausgebildeten Menschen übernommen, ein echter Schwachpunkt bei Tagesmüttern meiner Meinung nach, da diese nur ein paar Kurse machen müssen, was definitiv eine richtige Ausbildung nicht ersetzen kann. Eine Tagesmutter sollte man auf jeden Fall nur nehmen, wenn sie auch registriert ist, da gibt es Verzeichnisse, dann haben sie zumindest diese Kurse gemacht und es besteht Versicherungsschutz. Bei Krippen stellen sich solche Probleme nicht. Ich finde, das Alter ist schon sehr jung, ein halbes Jahr, ich denke, 9 oder 10 Monate wäre etwas besser. Aber ich glaube nicht, dass es dem Kind schaden würde. Die Erfahrung, die ich gemacht habe, war, dass die Kinder, auch die kleineren, sehr wohl zwischen Mama und Erzieherin unterscheiden konnten und durch die vielen Kinder in Krippen sind die Kinder auch nicht so auf eine Erwachsene fixiert. Ich fände es sehr viel problematischer, wenn meine Tochter ihre Tagesmutter als "Ersatzmama" ansehen würde, da wäre ich sicherlich eifersüchtig. Der regelmäßige Umgang mit anderen gleichaltrigen und älteren Kindern tut den Kindern sehr gut und sie werden optimal auf die Kindergartenzeit vorbereitet. Und durch die gemeinsamen Aktionen wie Sommerfeste und Laternenumzüge bekommt man auch als Eltern viel mit und wird gut eingebunden. Ich denke, dass eine Krippe definitiv besser wäre!

Meine 'Große' war schon 15 Monate, als ich sie für 2-3h/Woche für €4/h zu einer Tagesmutter gebracht habe, die selbst eine Tochter im gleichen Alter hatte. Ich hatte riesiges Glück, da die Tagesmutter selbst eine ausgebildete Erzieherin ist, somit wurde meine Tochter auch so von einer Fachkraft betreut und der Kleinen hat der Umgang mit dem anderen Kind mehr als gut getan. Als meine Tochter dann fast 2 war, haben wir einen Ganztageskrippenplatz in einer absolut tollen KiTa (€199 + €46 Essensgeld) mit 3 Erzieherinnen für 10 Kinder erhalten, mit dem wir ebenfalls prima Erfahrungen gemacht haben, denn das Sozialverhalten und die Motorik der Kleinen wurde hier hervorragend gefördert. Grundsätzlich gebe ich den anderen Kommentartorinnen darin recht, dass das Kind in den meisten Fällen in diesem Alter bei der Mutter am Besten aufgehoben ist, aber das Leben ist nun mal kein Wunschkonzert und ich gehe mal davon aus, dass hier berufliche/finanzielle Gründe der Grund für die Frage ist. Hätte ich vor der Entscheidung gestanden, hätte ich wahrscheinlich die KiTa gewählt, da das Kind in den qualifizierten Einrichtungen gut aufgehoben ist und den Kindern dort gut beigebracht werden kann, wie sie am Besten miteinander umgehen können und auch mit Spannungen untereinander klar kommen. Desweiteren kommt man auch eher selten in die verzwickte Lage, eine Ausweichmöglichkeit für das Kind suchen zu müssen, wenn die Tagesmutter mal krank werden sollte, bzw. in den Urlaub fährt. Es gibt jedoch auch hier die Möglichkeit, eine Tagesmuttervereinigung zu suchen, welche auch solche Situationen auffängt. Falls möglich, würde ich die Entscheidung Tagesmutter-KiTa nicht vom Preis bestimmen lassen, sondern vielmehr vom Bedarf (bei Ganztagesbetreuung eher KiTa, bei stundenweiser Betreuung vielleicht eher die Tagesmutter) und vor allem vom persönlichen Eindruck der Person/der Einrichtung abhängig machen.

Es gibt wirklich tolle Krippenplätze und meiner Meinung nach können Kinder dort bedingt durch die Umgebung und die anderen Kinder in unterschiedlichen Altersgruppen Erfahrungen sammeln, die sie bei einer Tagesmutter oder auch zu Hause nicht machen können, aber dafür ist mit einem oder 1 1/2 Jahren auch noch genug Zeit. Mir persönlich wäre bei einem Kind von einem halben Jahr die Tagesmutter wesentlich lieber, da die Atmosphäre ruhiger ist. In Kinderkrippen sind so kleine Zwerge bestimmt schnell von den ganzen Reizen und Einflüssen überfordert. Soweit ich weiß bekommt eine Tagesmutter die über das Jugendamt vermittelt wird (also nicht schwarz arbeitet) um die 3 Euro die Stunde inkl. Verpflegung.

Ich kann hier mal wieder aus den USA antworten... hier werden die Kinder 10 Tage nach der Geburt in die Kindergrippe abgeschoben. Ich finde das persönlich furchtbar. Manche Leute müssen aber halt arbeiten gehen und es geht nicht anders. Also hackt nicht zu arg auf der Fragestellerin rum. Ich hab meinen Sohn, 16 Monate, hier daheim. Wenn ich allerdings mal einen Zahnarzttermin etc. habe, dann bringe ich ihn in die Krippe. Geheult hab ich beim ersten Mal, er war gleich weg zum Spielen und wollte nicht mal mit heim.... Manchmal muß es halt sein und ich würde ausprobieren, wo sich das Kind wohler fühlt. Ich bringe es halt hier in den USA lieber auf eine Militärbasis, weil das Land einfach komisch ist und ich mich da sicherer fühle. Von hier aus muß ich mal sagen, daß es ein absoluter Luxus ist, die Kinder daheim zu haben und nicht arbeiten zu gehen und würde ich so leben und haushalten wie Amerikaner, wäre es finanziell auch nicht möglich. Ich finde Krippe nicht schlecht, wenn es sein muß.... Ist doch auch gut für die Kleinen, mal mit anderen zu spielen... naja, hier gibt es aber auch keine Krabbelgruppen etc. Also ich bringe meinen Sohn hin, wenn ich zum Arzt muß und er nicht mit kann... ansonsten ist er bei mir.

Hallo, ich habe meinen Sohn mit 11/2 in eine KInderkrippe gegeben und hatte anfangs große Bedenken, ob dies meinem Sohn gut tuen wird. Doch schon nach kurzen wusste ich, dass dies eine sehr gute Entscheidung war, da mein Sohn so schon früh gelernt hat "selbständig" zu sein und früh soziale Kompetenzen erwerben konnte. Bei einem Alter von 1/2 Jahr würde ich jeoch auch eine GUTE TAgesmutter vorschlagen, da sie sich besser um die Bedürfnisse deines Kindes kümmern kann und du mit ihr sehr individuell deine Erziehungs- und Pflegewünsche absprechen kannst. Doch ab einem Jahr würde ich dir auf jeden Fall eine Krippe empfehlen! Das könnte dich sicher auf finanziell etwas mehr entlasten, da Tagesmutter sehr viel teurer sind!

In diesem Alter gehört das Kind einfach noch zur Mutter, sei denn es läge ein sehr, sehr wichtiger Grund vor, der dieses Erforderlich macht. Einem selbst geht sonst auch die schönste Zeit und die täglichen Fortschritte mit dem heranwachsenden Kind verloren. Außerdem würde ich mein Kind keinem Fremden zu früh anvertrauen. Müßte ich jedoch aus einem zwingenden Grund eine Entscheidung treffen, würde ich immer eine gute Tagesmutter vorziehen, welche jedoch nicht bereits mit drei oder vier Kindern schon mehr als ausgelastet ist.

Sicherlich ist der Idealfall das Kind bis zum 1,5 Lebensjahr zu Hause zu erziehen. Ich arbeite in einer Krippe und glaube, das es den Kindern bei uns sehr gut geht. Mache dir von der Kita, bzw. Erzieherin ein eigenes Bild, schaue nach Sympatie und ob Du ein gutes Gefühl hast. Dann geht es Dir und Deinem Kind auch gut. Viel Glück!!

ja, genau. laß´ dir nicht in deine entscheidungen von wegen rabenmutter reinreden. das ist eine ganz persönliche entscheidung und für alle kinder ist eine zufriedene und ausgeglichene mutter am allerbesten. also geh´ deine weg und kümmere dich darum, daß es dir gutgeht, dann geht es auch deinem kind gut. es braucht vor allen dingen deine liebe. zu deiner frage: das kann man nicht so pauschal sagen. schau´ dir das angebot, das bei dir in frage kommt, genau an und höre auf dein gefühl! viel glück bei der suche!

Ich würde eine ganz kleine Kita suchen. Möglichst nur eine Gruppe und familiär. Oder eine Tagesmutter, die eigene bzw. weitere Kinder gleichzeitig betreut, davon habe ich auch schon positives gehört.Langfristig finde ich aber eine gut ausgesuchte Kita nicht zu übertreffen.

wenn die wahl zwischen kinderkrippe und tagesmutter besteht würde ich die krippe vorziehen, wegen der prägung des sozialverhaltens.

Meine ganz persönliche Meinung zu dem Thema:weder das eine noch das andere. Ein Kind gehört in diesem Alter noch zu seiner Mutter. Es braucht viel Liebe und Wärme u.Zuwendung und das kann ihm weder eine Tagesmutter,die ja meist noch andere Kinder zu betreuen hat,oder eine Kinderkrippe bieten.

muß mich da dr Meinung von kiramarie anschließen!!!hallte weder das eine noch das andere für ein Kind in diesem Alter sinnvoll!wenn es keinen wirklich guten Grund dafür gibt,dann bleibe zu Hause bei deinem Kind!!!

Wenn du es nicht aus wichtigen Gründen tun musst, lass das Kind bei der Mutter. Du wirst ein Leben lang davon profitieren.

Ein Kind unter 1 Jahr tagsüber schon von der Mutter zu trennen ist sicher für keinen leicht.

Ich nehme an es muß sein, aus finanziellen oder welchen Gründen auch immer?

Aber dann würde ich schon sagen "Tagesmutter"!

Hallo Annalena.

Bei 1/2jährigen Kindern würde ich die Tagesmutter vorziehen, wenn Du es Dir leisten kannst. Sonst bleibt nur die Kinderkrippe.

Keine Panik wegen der renitenten Antworten. Das Rabenmutter-Syndrom ist typisch deutsch.

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