Was ist für die Umwelt schädlicher?

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7 Antworten

Hier Tipps des Umweltbundesamtes zur Wahl der richtigen Verpackung. Sie stammen aus einem Hintergrundpapier, das erstellt wurde, nachdem die verschiedenen Verpackungen in ihrer Ökobilanz verglichen wurden (http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/3591.pdf):

  • Wählen Sie Mehrweg, denn: Mehrweg ist aus Umweltsicht meist der bessere Weg. Dabei ist nicht entscheidend, ob die Mehrwegflasche aus Kunststoff oder Glas ist. Beide schneiden in der Ökobilanz gut ab. Und beide sind in der Ökobilanz besser als Dosen oder Einwegflaschen. Die einzigen Ausnahme sind der Verbundkarton, der für alle Getränke ohne Kohlensäure geeignet ist, und der PE-Schlauchbeutel für Milch. Diese beiden Verpackungssysteme haben gegenüber Mehrweg insgesamt keine erheblichen Nachteile – vorausgesetzt, Sie kümmern sich darum, dass Karton oder Schlauchbeutel dem Recycling zugeführt werden. Lassen sie Dosen und Einwegflaschen aus Glas stehen, denn: Sie sind die Öko-Schlusslichter.

  • Denken Sie daran: Weniger Transporte bedeuten weniger Verkehr und damit weniger Belastungen für die Umwelt. --> regionale Produkte wählen

Welche dieser Empfehlungen hat im Zweifelsfall den Vorrang? Glücklicherweise stellt sich diese Frage nicht allzu oft, da Mehrwegverpackungen meist auch diejenigen sind, die schon aus Gründen der Wirtschaftlichkeit die geringeren Transportwege auf dem Buckel haben – auch diese Vermutung konnte im Verlauf der Arbeiten zu dieser Ökobilanz bestätigt werden.

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Entscheidend ist bei beiden Verpackungsarten, ob Pfand erhoben wird. Das ist eigentlich vorgeschrieben, aber gerae bei Getränkedosen wird diese Vorschrift oft umgangen, indem die Dosen aus Ländern eingeführt werden, in denen Dosenpfand nicht Pflicht ist. Wenn Pfand erhoben worden ist, werden sowohl Dosen als auch Plastikflaschen zurück gebracht. In den Annahmeautomaten werden beide Verpackungsarten dem Recycling zugeführt und mit relativ geringem Aufwand wieder verarbeitet. Aber die umweltfreundlichste Alternative sind Mehrweg- Glasflaschen.

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Diese Frage kann nicht pauschal beantwortet werden, da viele Faktoren eine Rolle spielen um eine Verpackung schädlicher sein zu lassen als eine andere.

Grundsätzlich kann jedoch gesagt werden: Eine umweltfreundliche Verpackung gibt es nicht, denn jede Verpackung muss produziert, transportiert und verwertet werden und schadet somit in jedem Fall der Umwelt. die Frage ist halt nur - wie stark.

Auch das Märchen, daß Mehrweg grundsätzlich umweltfreundlicher sein soll als Einweg ist schlichtweg falsch, auch wenn diverse Pseudoumweltschützer immer wieder versuchen diesen Quatsch unters Volk zu bringen. Auch hier ist es von vielen verschiedenen Faktoren abhängig. Das was Mehrweg grundsätzlich umweltfreundlicher dastehen lässt ist die Mehrfachbefüllung, da weniger Verpackungen neu produziert werden müssen. Nachteilig wirkt sich jedoch der mehrfachen und oftmals weiten Transporte und die aufwändige Reinigung aus. Zudem schönigen die Pfandbefürworter ganz gerne die möglichen Umlaufzahlen einer Mehrwegflasche teilweise in unrealistische Höhen. Je höher die Umlaufzahl desto umweltfreundlicher. Bei überregionalen Transporten über 400km (was z.B. bei den meisten Markenbieren nunmal Tatsache ist), schneidet die Getränkedose besser ab als Mehrweg. Zudem ist die Dose die einzige Getränkeverpackung die zu 100% ohne qualitätsverlust recycelt werden kann. Aus alten Dosen können somit immer wieder neue gemacht werden. Glas und PET erreichen dies nichtmal annähernd, bei deren Produktion muss immer Neumaterial beigemischt werden.

Zudem ist die Dose auch für das Getränk selbst die qualitativ hochwertigste Verpackung die es gibt, da nur die Dose vollkommen licht- und luftundurchlässig ist und so das Getränk optimal schützt.

Wer also z.B. in Berlin, Hamburg oder München lieber zu einer Dose Warsteiner als zu einer Mehrwegflasche greift tut so gesehen nicht nur was für die Umwelt, sondern bekommt sein Getränk auch noch in der bestmöglichen Qualität.

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Die Plastikflasche ist schädlicher. Aluminiumdosen lassen sich vollständig und beliebig oft zu neuen Dosen oder anderen Dingen wiederverwerten. Plastik jedoch höchstens ein zwei mal und danach ist die Qualität dermaßen schlecht, dass es endgültig zum Müllproblem wird. Wird es dann verbrannt bleiben ca. 5% an hochgiftigen Aschen, Teeren und Stäuben übrig, ein Teil lässt sich jedoch nicht zurückhalten und gelangt in die Umwelt.

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Mit ziemlicher Sicherheit ist die Dose schaedlicher,

da der Energieaufwand eine Dose herzustellen viel hoeher ist als bei einer PET-Flasche, dazu kommen der viel hoehere Transportaufwand der Dose, da diese fertig geformt an den Getraenkehersteller geliefert werden, waerend die PET-Flasche als Pre-Form geliefert und erst vor Ort aufgeblasen,bzw. geformt wird und sich dadurch der Transportaufwand gegenueber der Dose auf ein zehntel reduziert!

PET laesst sich ausserdem gut recyceln, zwar nichtmehr fuer die Getraenkeindustrie, aber z.B. Textilindustrie!

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Die Frage ist doch erst einmal, was Du mit der leeren Verpackung machst. Manche Kunststoffe sind so ziemlich unverrottbar. Dennoch kann man sie recyceln.

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Ich denke, bei "fachgerechter Entsorgung" (also der Zuführung zum Recycling) tut es sich nicht viel.

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