Was ist Formalin? Kann das mit der Zeit auslaufen und andere Gegenstânde verschmelzen?

2 Antworten

Das Formalin ist eine stechend riechende Flüssigkeit - ähnlich wie Wasser vom Aussehen her. Formalin ist giftig. Ich habe im Labor schon damit gearbeitet.

Das Formaldehyd ist ein wichtiger Rohstoff für die Chemische Industrie. Daraus werden die Spanholzplatten und die Dekor-Platten für die Möbel hergestellt.

Die Spanholz-Platten werden aus Holzspänen + Harnstoff-Formaldehydharz hergestellt = die Komponenten werden so miteinander verklebt.

Die Dekor-Platten werden aus Füllstoffen + Melamin-Formaldehydharz hergestellt.

Heute wird bei der Herstellung darauf geachtet, dass die Fertigprodukte = die Platten - möglichst wenig Formaldehyd in die Raumluft abgeben, weil das für den Menschen nicht gesund ist.

Stelle dir vor, du gehst in deine Küche und du denkst dir alles Formaldehyd weg. Augenblicklich würden deine Küchenmöbel zusammenfallen, am Boden liegt noch ein Häuferl Holzspäne 😏 Der Tisch und die Stühle bleiben stehen, sie sind aus Massivholz gefertigt.

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Deine Frage war aber, was in den Tuben im Schrank ist. Das können wir natürlich nicht wissen. Ja - es gibt noch Dispersionsfarben, die auch mit Harnstoffharz hergestellt sind.

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es war 4%iges Formalin, das ich vom Zahnarzt mit den Weisheitszähnen darin bekommen hatte . Es war aber schon trocken, dass schädlich sein falls es ausgelaufen ist? und kann davon etwas abgefärbt sein?

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@fodose

Das Formalin verdunstet und verflüchtigt sich aus der Luft im Zimmer durch das Lüften des Zimmers, dann ist es nicht mehr schädlich.

Früher - in den 70-er Jahren - war in den Spanholzplatten der Möbel viel Formaldehyd drinnen. Das hat man gerochen, wenn die Möbel noch neu gewesen sind. Das war meiner Meinung schon gesundheitsschädlich, aber wir haben es auch überlebt 😏

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Mietminderung / Schadenersatz / Vermieter behebt Mängel nicht

Hallo ihr Lieben,

Mitte Januar 2013 haben mein Mann und ich den Mietvertrag für unsere Wohnung unterschrieben. Vor der Wohnungsbesichtigung stellten wir fest, dass die Briefkästen marode & nicht abschließbar sind. Vor der Unterzeichnung hatten wir den Vermieter wegen die Briefkasten angesprochen. Uns wurde zugesichert, dass wenn die neuen Mieter oben drin sein (zum 01.05.2013) das ganze Treppenhaus saniert wird und auch dass neue Briefkästen angebracht werden sollen. Gut gläubig unterschrieben wir den Mietvertrag. In der Wohnung befand sich zwischen Küche und EZ ein Einbauschrank, auch dieser durfte laut Mietvertrag nicht entfernt werden. Im Esszimmer und Wohnzimmer (welches alles offen ist) lag ein sehr unschöner Parkettboden. Der Vermieter bestand aber darauf, dass dieser nicht entfernt werden darf. In der Küche waren alte kaputte Fliesen. Nach Schlüsselübergabe legten wir los. Schnell stellten wir fest, dass die Wände immer nur übertapeziert worden sind. (3-5 Lagen). Während des abreißen, sind die Wände nur so weggebrochen. Wir mussten über 100 KG Putz verarbeiten.

Während der Renovierungsarbeiten sind uns mehrer Mängel aufgefallen, die wir auch unter Zeugen dem Vermieter im Jan. 13 gerügt haben.

  1. Heizungen war nicht voll funktionsfähig
  2. Sämtliche Sicherungen sind immer rausgesprungen
  3. In der Küche befand sich kein Starkstrom
  4. Fenster waren nicht abgedichtet (es zieht)
  5. Durch den Jalousiekästen zieht es dermaßen
  6. Unsere Eingangstüre ist eine Zimmertüre
  7. An der Balkontüre befindet sich eine Metallleiste die unter Strom steht
  8. Haustüre verzieht sich bei warmen Temperaturen, man kann sie dann nicht schließen
  9. Im Gäste WC ist auf der Spülung zu wenig druck

Als ich den Einbauschrank sauber machen wollte (der als Raumteiler diente), stellten wir fest, dass dieser am schimmeln ist, dieser wurde dann entfernt. Unter dem Schrank war kein Bodenbelag. Unter anderem ist eine Heizung im Eßzimmer ausgelaufen. Ca. 5 m2 Parkett sind aufgequollen. Wir holten diesen dann raus.Danach waren wir gezwungen den kompletten Unterboden in Esszimmer/Küche/WZ zu erneuern. Nach Einzug erfolgte ein Wasserschaden, Renovierungsarbeiten sollten nach Absprache mit Vers. durch Endgeld durch uns erfolgen. Da bis Juni 13 keine Beseitigung der Mängel statt fand, sind wir zum Anwalt . Es wurde sofort eine Mietminderung in Höhe von 30% angesetzt und eine Aufrechnung mit dem Wasserschaden, da wir kein Geld bekommen haben. Bis heute haben wir nur neue Sicherungen, Starkstrom und Dichtungen an den Fenstern bekommen. Wir schwanken zwischen 16-18 Grad Raumtemperatur. Jetzt kam heraus, dass auf dem allg. Strom die Garage, der Keller & die Gartenbeleuchtung vom Nachbar angeschlossen ist. Außer nette Briefe unternimmt die Anwältin nichts. Jetzt wollen wir hier raus, ist es möglich den Vermieter auf Schadensersatz zu verklagen? Unsere Anwältin sagt das ginge nicht. Das Wohnen hier ist mit 2 Kindern unerträglich Bitte um Rat.

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