Was ist eurer Meinung nach der Schlüssel, zu einer guten Erziehung?

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Liebe, verantwortliche Grenzsetzung, Fairness.

Der beste Schlüssel ist, das Kind nicht als Spielzeug zu betrachten welches den eigenen Vorstellungen entsprechen muss.

Man sollte sich stets daran orientieren, was dem Kind wohl tut. Also auch damit leben, daß es beispielsweise schlecht in der Schule ist oder dergleichen. Fördern ist gut, überfordern aber nicht.

Je früher ein Kind lernt, selbst Entscheidungen zu treffen desto eher wird es geistig reifen. Man sollte das Kind auch nicht krampfhaft vor schlechten Erfahrungen zu schützen versuchen.

Kinder, die in Watte gepackt aufwachsen müssen haben es echt schwer als Erwachsene zurechtzukommen.

Gute Kommunikation sollte man aber auch drauf haben. Etwas verbieten, aber das Verbot nicht plausibel begründen ist buchstäblich kontraproduktiv. Ganz schlecht sind Verbote aus reinem Machtgefälle heraus...

warehouse14

Es ist grundlegend falsch zu denken, dass man ein Kind so weit bekommen kann, dass es deinen Vorstellungen entspricht.

Du kannst das Kind mit viel Liebe in eine Richtung lenken. Aber der Weg kann steinig sein und Abzweigungen haben. Wichtig dabei ist, dass, es immer auf einen guten Weg läuft. Das geschieht, wenn man es anfangs an die Hand nimmt und die Richtung gemeinsam geht.

D.h. du bist in allen Situationen ein gutes Vorbild, begleitest dein Kind, wo es Hilfe benötigt und lässt es selbständig sein, wenn ihr es euch zu traut.

Strafen sind out. Mit Liebe, Lob, Anerkennung, Umarmungen, Zärtlichkeiten, freundliche Worte und viel Humor kommst du viel weiter.

Vertraue deinem Kind.

Ist diese Art von Erziehung noch normal?

hallo, habe zwar schon eine ähnliche Frage gestellt, jedoch möchte ich mal eure genaue Meinung zu solch einer Erziehung wissen. Da ich bald selbst Mutter werde, denke ich oft über Erziehung nach und darüber, wie ich erzogen wurde. Meiner Meinung nach, wurde ich komplett krankhaft erzogen. Wie sieht ihr das?

meine Erziehung: Als Grundschulkind durfte ich nie an den Spielplatz ohne das meine Mutter die ganze Zeit daneben stand und mich beobachtete. Ich durfte kein Handy haben, und auch nicht alleine zur Schule, obwohl diese gleich um die Ecke war.

Ab der Pubertät bis 18 Jahre: Ich durfte nie bei Freundinnen übernachten sonst wurde die Polizei geholt, beim telefonieren wurde ich belauscht, ging ich abends aus, wurde ich zuhause dann angebrüllt und als schl.... beleidigt. Ich Durfte keine Freunde mit nachause nehmen und keine Jungs als Freunde haben. Mein Freund dürfte nicht mal 1 Fuß in meine Wohnung setzen. 1 mal nahm ich einen Kumpel mit nachause, und es wurde die Polizei gerufen und er wurde angeschrien ohne Grund (ich war bereits 17). Habe mich total geschämt. Ich wurde so erzogen, als ob Sex und Leidenschaft etwas verbotenes und ekelhaftes wäre. Da dachte ich mir immer nur, ach und wie habt ihr mich denn gezeugt? Findet ihr diese Erziehung auch krankhaft. Meiner Meinung nach hat meine Mutter eventuell psychische Probleme. Solch eine Erziehung und Einengung wünsche ich keinem und werde ich meinem Kind nicht antuen...

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