Was ist eurer Meinung nach das schlimmste am sterben?

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14 Antworten

Hallo, 

ich habe keine Angst vorm Sterben an sich, eher macht mir der Weg dahin Kummer. 

Sterben an sich ist denke ich nicht so schlimm. Was uns dabei am meisten Angst macht ist, ob wir selbstbestimmt sterben dürfen, oder ob wir leiden müssen. 

Wenn jemand leidet, dann ist es meist eine Erlösung, sterben zu dürfen.

Ich habe schon Menschen erlebt, die froh waren, endlich sterben zu dürfen, die es leid waren zu leben. Ich habe aber auch schon Menschen erlebt, die aus dem Leben gerissen wurden. Da weiß keiner, wie sie sich in dem Moment gefühlt haben. 

Ich kenne auch Menschen, die dem Tod von der Schippe gesprungen sind, also wieder zurück geholt wurden. Die fragen sich dann, warum sie nicht sterben durften. 

Ob wir im Moment unseres Todes Schmerzen verspüren? Bei einem regulären Tod eher nicht. Es ist eher der Schmerz des Abschieds.

Ach ja, und ich bereue gar nichts in meinem Leben. Da mein Mann schon mehrfach fast gestorben ist, haben wir alles besprochen und geklärt. Es ist ein tolles Gefühl, innerlich aufgeräumt durchs Leben gehen zu können.

Und wenn ich mal sterbe, dann feiert eine Party, ich hatte ein geiles Leben!

LG Mata

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Ich denke das kann man erst sagen, wenns vorbei ist, aber dann hat man ja schon aufgehört, zu existieren. Daher würde ich sagen, dass das Schlimmste die Angst vor dem Tod selbst ist, deswegen haben sich die Menschen auch lauter beruhigende Geschichten rund um das Thema einfallen lassen.

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Ich glaube das Wissen dass man gleich tot ist. Wer einmal reale Todesangst hatte weiß dass das die schlimmste Angst ist.

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Ich denke Der Tod ist wahrscheinlich sehr Schmerzhaft, allerdings denke ich dass es nur paar Sekunden Sekunden dauert.

Was mir mehr Angst machen würde ist was danach passiert. Was mich dort erwartet etc.

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Die Sterbefälle die ich begleitet habe,hatten sich hingezogen über Tage oder Wochen.Es ist wichtig mit sich ins Reine zu kommen,wirklich mit allem abgeschlossen zu haben,nichts mehr essen zu wollen,nicht zu trinken,alles "schläft ein".Kurz vor dem Tod kann man meist für eine Stunde aufstehen,erinnert sich an Dinge,kann sprechen,hat Appetit und stirbt danach sehr schnell.Und wenn Du darüber zu intensiv und zu lange nachdenkst,wirst zwar Antworten bekommen,aber nicht glücklich.Blende es aus.Wenn Du ein Typ bist,brauchst im Angesicht des Todes auch nichts bereuen und gehst mit einem Lächeln im Gesicht,die Schmerzen sind wie weggewischt.Liebe Grüße

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Je nach Todesart kann der Todesschmerz vermitlich besonders schlimm sein. Allgemein ist aber wohl sicher die Furcht vor dem Tod bzw. dem Sterben noch schlimmer.

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Im Sterben zu liegen ist eine sehr überwältigende, aufregende Erfahrung. Man sieht da so allerhand, selbst mit geschlossenen Augen. Freu dich drauf, es ist ein unvorstellbares Erlebnis mit allerhand Licht und Filmausschnitten vom Leben. Die Seele will dann den Körper verlassen und ins Licht hineingehen. Geht übrigens alles ziemlich schnell also pass gut auf. 

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SomewhereInTime 30.05.2016, 21:01

Licht, welches Licht? 

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Spuky7 30.05.2016, 21:04
@SomewhereInTime

Na, im Sterben siehst du ein helles Licht. Und Filmepisoden aus Leben, auch aus deinem eigenen Leben. So wie ein Film aus Licht und Schatten gemacht ist. Ein Spielfilm in Schwarz-Weiß. In einem Film im Kino ist ja auch Licht. 

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highlandtiger 30.05.2016, 21:05

Hört sich so an, als hättest du Erfahrungen xD (nicht böse gemeint) 😂

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Spuky7 30.05.2016, 21:07
@highlandtiger

Ja, es ist meine Erfahrung. Ist einige Jahre her. Ich habe überlebt, bin nicht gestorben. Habe also nicht alles gesehen, nur sozusagen die Einleitung zum Sterben. Die war schon sehr beeindruckend. Es gibt dann auch keine Angst in diesem Moment. 

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Kann man schwer sagen aber ich denke mal zu leiden bevor man stirbt ist schlimm. Habe selbst mitangesehen wie meine Oma 8 monate gelitten hat wegen krebs. Oder zu wissen das wann man stirbt könnte auch schlimm sein

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Hallo!

Gute Frage!

Hier meine Meinung dazu: Eigentlich bin ich fest davon überzeugt, dass das Sterben überhaupt nicht das - wie ja sooft dargestellt - das Schlimmste im Leben ist. Ein Engländer namens William Penn hat einmal gesagt, dass das Sterben nur der Übergang eines Menschen aus dieser Welt in eine andere, noch unbekannte Welt sei; wie, als wenn Freunde über See gehen, welche dennoch in einander fortleben.

Diesen Satz finde ich ganz schön. Vielleicht kannst auch du dir deine Schlüsse aus ihm ziehen!

SCFuchs

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Das schlimmste ist zu sterben und nicht alles erreicht zu haben was man sich auf dieser Welt vorgenommen hatte. Es ist unterschiedlich. Mal ist das Sterben schmerzvoll man weniger schmerzvoll. 

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Das liegt auch an dir Deinem Zustand und Geistiger Verfassung kommt auch darauf an was für ein Tod dir erfährt. Da ist es doch schöner an etwas zu glauben ?

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nicht das gemacht zu haben was auf meiner to-do liste steht

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Bei mir war das Gefühl beim aus dem Körper rutschen am unangenehmsten. Danach war's ok, rumschweben und so, Tunnel mit Licht etc. Brauchst aber keine Angst haben, soo schlimm war's dann auch wieder nicht.

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SCFuchs 30.05.2016, 22:12

Hahahah. Ein lacher

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Das kann ich nicht beantworten, da ich noch nicht das Privileg hatte zu sterben und davon zu berichten.

Tut mir leid.

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