Was ist eurer Meinung nach am gsündesten?

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Liebe/r Alica,

Du bist ja noch nicht lange dabei, daher möchten wir Dich auf etwas aufmerksam machen:

auch bei Umfragen gilt auf gutefrage.net, dass der Ratgeber-Charakter im Vordergrund steht. Spekulationsfragen oder persönliche Umfragen sind nicht erlaubt. Ich möchte Dich deshalb bitten, dies bei Deinen nächsten Fragen zu beachten. Die Beiträge werden sonst gelöscht.

Bitte schau doch noch einmal in unsere Richtlinien unter http://www.gutefrage.net/policy und beachte dies bei Deinen zukünftigen Fragen. Deine Beiträge werden sonst gelöscht.

Bei erfahrenden Nutzern gehen wir eher davon aus, dass ihm die Richtlinien bekannt sind, und würden daher eine solche Frage entfernen.

Herzliche Grüße,

Mia vom gutefrage.net-Support

Das Ergebnis basiert auf 36 Abstimmungen

Allesesser 58%
Vegan 25%
Vegetarier 16%

27 Antworten

Vegetarier

Das gesündeste ist eine Ernährung, die zu 90-95% des Gesamtkalorienbedarfs aus Pflanzen besteht, sehr abwechslungsreich ist und wo man die Lebensmittel so frisch wie möglich verwendet. Fleisch und andere tierische Lebensmittel sind nicht unbedingt nötig, da der Eiweißbedarf mit Pflanzen locker gedeckt werden kann, zB mit Kartoffeln, Hülsenfrüchten etc. Calcium bekommt man vor allem aus grünen Blattgemüsen in leicht verwertbarer Form (kann besser vom Körper verwendet werden, als das Calcium in Milch). B12 ist der einzige Risikofaktor bei einer rein veganen Ernährung, da das Molekül von Bakterien gebildet wird, die im Erdreich leben und ansonsten in Fleisch vorhanden ist. Wir haben es auch im Darm, aber es wird nur schwer absorbiert. Aber man muss nicht mehrmals die Woche Fleich, Eier und Milch zu sich nehmen, um den Bedarf zu decken (der Körper speichert B12, man hat als Allesesser meist eine Menge gespeichert, die für etwa 5 Jahre ausreicht).

Ich habe eine zeitlang fast vegan gelebt und fühlte mich in dieser Zeit weeeesentlich besser. 5-6 Stdn Schlaf reichten, ich war fitter und besser konzentriert. (Ich habe es eigentlich nur aufgegeben, weil es zu teuer und aufwendig war, immer nur Single-Portionen Gemüse zu kaufen und zuzubereiten... ich hatte leider keine Tiefkühltruhe.) Man merkt den Unterschied deutlich, die Närhstoffdichte ist ja auch viel größer.

Wenn du dich für das Thema Ernährung interessierst, kann ich dir das Buch "The China Study" sehr empfehlen.

http://de.wikipedia.org/wiki/TheChinaStudy

Ich weiß allerdings nicht, ob es schon auf Deutsch erhältlich ist. Der Punkt ist, das eine Ernährung, die mehr als etwa 10% tierisches Eiweiß enthält, das Risiko schwerer Erkrankungen wie Krebs, Diabetes, Osteoporose, Herz-Kreislauferkrankungen etc sehr stark erhöht. Man fand zB heraus, dass Krebs zwar auch bei veganer entstehen kann, zB durch Umweltgifte und Rauchen, aber tierische Eiweiße benötigt, um Blutgefäße auszubilden und so stark zu wachsen, dass er ein gesundheitliches Problem darstellt. Bei pflanzlichen Eiweißen kann man Krebswachstum stark beschränken und sogar stoppen.

P.S.: Man muss genau unterscheiden zwischen kulturell bedingten Ernährungsgewohnheiten und dem, was tatsächlich gesund ist. Für einen hart arbeitenden Bauern vor 100 Jahren war Fleisch natürlich sehr wertvoll, selten und eine ausgezeichnete Energiequelle, deshalb wird es auch heute in Zeiten der Billigmassenproduktion noch als etwas Gutes angesehen (vereinfacht ausgedrückt). Ärzte sind da leider meist auch keine Hilfe, da sie selbst ja dieser Kultur entspringen und meist keine ernährungswissenschaftlich Ausbildung haben, die über das Wissen der Pyramide auf Cornflakes-Schachteln hinausgeht. Ein Arzt hierzulande würde jemandem zB sagen, dass ein Cholesterinspiegel von 200-220 normal ist, was auch stimmt. Aber normal ist er nur, weil eben die meisten einen zu hohen Cholesterinspiegel haben und man den Durchschnitt als normal ansieht. Das heißt aber nicht, dass es nicht die Gefäße schädigt. Normal ist nicht dasselbe wie gesund.

Vegetarische Ernährung hat nur ein winzigkleines Problemchen: man kann sie nicht produzieren ....

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@pecudis

könnte man schon, aber dann müssten Vegetarier ihren Milch und Eierbedarf drastisch reduzieren, die Industrie auf hohe Profite verzichten und der Konsument höhere Preise zahlen - oder jeder Veg hält sich Hühner und Rinder selbst. Aber die Umsetzbarkeit wäre natürlich großflächig gesehen schwierig.

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Im Schnitt haben mehr Fleischesser B12 Mangel als Veganer. Das ist keine Behauptung die ich aufstelle sondern eine, die man unzählige male bei Google findet.

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@Julian7

Menschen die an einem Vitamin B12 Mangel leiden leiden auch an einem Intrinsic Mangel und sind also nicht notgedrungen Veganer!!!

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@Veganer09

Immer dieses dümmliche Argument, dass man vegetarische Ernährung nicht produzieren kann. Dabei wird immer verschwiegen, dass das meiste Fleisch in den Supermärkten von Masthähnchen oder Schweinen ist, die sowieso nur wegen des Fleisches gehalten wurden. Legehennen werden in der Regel gleich verbrannt, weil das Fleisch viel zu mager ist. Suppenhühner finden kaum mehr Anklang.

Dann bleiben nur noch die Rinder übrig. Zugegebenermassen ist der überbordende Milchkonsum mit der Kälbertötung verbunden. Wenn jeder Mensch nur sehr wenige Milchprodukte konsumieren würde, wäre es allerdings ohne Tiertötung möglich, da man auch schon bei der künstlichen Befruchtung das Geschlecht des Kalbes bestimmen kann und bei wenigen Kälbern würde auch der Bestand gleich bleiben. Zugegeben, es ist ineffizient und teuer, aber es ist möglich. In meinen Augen kann man aber sowieso ohne gesundheitliche Beeinträchtigung auf Milch verzichten. Nicht umsonst sind weltweit ca. 75% laktoseintolerant. In den zwei Ländern mit den höchsten Lebenserwartungen (Japan, Singapur) wird ja traditionell auch keine Milch getrunken. Und ja, o Wunder, sie leben prima!

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Das kann man so nicht beantworten. Ein Allesesser, der sich jeden Tag mehrmals Wurst und Fleisch reinschiebt tut sich nichts Gutes. Ein Vegetarier, und noch mehr ein Veganer, der nicht darauf achtet genug Eisen und Eiweiss zu sich zu nehmen, dass ihm oft mangels Fleischzufuhr fehlt, lebt auch sehr ungesund.

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Alle drei Ernährungsarten können einen Menschen perfekt mit allem was er braucht versorgen, wenn man sich bewußt ist, was der Körper braucht und wie man es am besten bekommt.

Es gibt aber auch genügend Fleischesser mit Eisenmangel, die können aufgrund von Störungen im Darm das Eisen aus der Nahrung nicht richtig verwerten. Das Problem können also alle gleichermaßen haben. Ich hatte als Kind immer Eisenmangel, trotz täglichem Fleisch & Co. ALs Veganer habe ich überhaupt keine Probleme damit...

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@Bayernheidi

Und wieder ein ignoranter Omnivor der wieder nur alles nachplappert so wie ein Papagei was er so hoert, ehrlich Mensch, es nervt so langsam

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@Veganer09

@Veganer09

Ich habe 7 Jahre vegetarisch gelebt und esse auch heute noch sehr selten Fleisch. Also mich als ignoranten Omnivor zu bezeichnen finde ich ziemlich heftig.

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Ich habe doch geschrieben, dass man sich auch als Veganer total gesund ernähren kann, aber du scheinst einer dieser militanten Veganer zu sein, die am liebsten alle, die Fleisch essen an die Wand stellen würde. Das Problem ist doch nicht das Essen von Fleisch, sondern die Art und Weise, wie wir die Tiere halten, transportieren und schlachten. Dazu kommt natürlich noch, dass wir viel zuviel Fleisch essen.

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@Bayernheidei

Natürlich wird jemand, der wie ich ja auch geschrieben habe, seinen Tag mit einem Wurstbrot beginnt, mit einer Schweinshaxen zu Mittag fortsetzt und ihn mit 6 Bratwürsten zum Abendessen beschliesst Probleme mit seiner Verdauung bekommen. Jemand, der ein bis zweimal pro Woche ein Steak verspeist und sonst auf Fleisch verzichtet wird aber keine Probleme diesbezüglich haben.

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@Panazee

'Ein Vegetarier, und noch mehr ein Veganer, der nicht darauf achtet genug Eisen und Eiweiss zu sich zu nehmen, dass ihm oft mangels Fleischzufuhr fehlt, lebt auch sehr ungesund.' JEmand der sich ausgewogen vegan und vegetarisch ernährt muss aber nicht darauf achten, das wollte ich nur sagen.

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@Veganer09

@Veganer09

Ich habe irgendwoanders in dieser mittlerweile zu einem Wust angewachsenen Fragebeantwortung auch mal einem geantwortet das ich wage zu behaupten, dass sich gerade Vegetarier und Veganer, besser mit dem Auskennen, was ihr Körper braucht als Fleichesser. Gerade, weil sie sich bewusst mit dem Thema Ernährung auseinandersetzen. Natürlich muß man sich keine Gedanken über Eiweißmangel machen, wenn man ab und an Hülsenfrüchte oder ähnlich stark Eiweißhaltige Pflanzen zu sich nimmt. Wenn man ab und an Pflanzen isst, die viel Eisen enthalten und am besten noch täglich ein Glas Orangensaft dazu trinken, wird man keine Eisen Mangelerscheinungen haben.

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Was ich sagen wollte ist, dass man sich so oder so vollkommen optimal ernähren kann, aber natürlich müßen sich auch Fleischesser bewußt sein, was sie benötigen und das ist sicher nicht drei mal Fleisch am Tag. Während sich ein Veganer nicht durch Blattsalat alleine gut ernähren kann.

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Vegetarier

manche leute sind der meinung das man als vegetarier nicht genug eisen aufnimmt o.ä. das ist völliger quatsch weil man das durch eisenhaltiges gemüse und sojaprodukte ausgleichen kann. außerdem achten vegetarier mehr auf ihre ernährung. Veganer fehlen viel zu viele nährstoffe die man nicht alle durch tabletten oder gemüse aufnehmen kann(meiner meinung nach). Mir als vegetarier ist es (vorsicht unlustiges wortspiel) völlig wurscht wie sich andere ernähren. das ist hauptsächlich eine sache der psyche ob man fleisch isst oder nicht.

Allesesser

Der Mensch wurde weder als reines "Raubtier" noch als reiner "Widerkäuer" kreiert...

Laut unserer "Natur" sind wir Allesesser - und das wird schon seinen Grund haben...

Vegetarier und Veganer haben oft Probleme mit der Zufuhr von Eiweiß und anderen wichtigen Stoffen...

Aber damit es gesund ist, wenig Fett und Zucker - dann passt es

Der Grund ist evolutionär. Wir können Fleisch essen und verdauen, und auf diese Weise auch in kalten Jahreszeiten und sogar Eiszeiten Überleben, wenn Pflanzen nicht in ausreichender Menge zur Verfügung stehen. Wir müssen aber nicht mehrmals die Woche oder überhaupt Fleisch und tierische Eiweiße zu uns nehmen, um den Nährstoffbedarf zu decken. Unter Leuten, die sich tatsächlich mit Ernährung auskennen, ist B12 der EINZIGE kontroverse Punkt. Probleme mit der Eiweißzufuhr sind Unsinn. Man braucht zum einen viel weniger Eiweiß, als propagiert wird, zum anderen enthalten die meisten Pflanzen Eiweiß, u.a. Kartoffeln und Vollkornprodukte.

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@phlox1979

pea65: Wenn man keine Ahnung von Ernaehrung hat dann soll man besser die Klappe halten. Ich streite auch nicht mit einem Physiker ueber Astrophysik, kapiert?

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@Veganer09
  1. habe ich nicht gestritten - sondern lediglich meine Meinung geäusert! Und nach den verschiedenen Meinungen wurde gefragt...

  2. vergreife ich mich nicht im Ton so wie Du

  3. ist meine Tochter auch Vegetarierin - und hat dadurch Ernährungsbedingte Mangelerscheinungen! Es gab bis jetzt keinen Arzt, der diese Ernährung bisher nicht auch kritisierte.

  4. ist die vegetarische und veganische Ernährung nur in unserer Wohlstandsgesellschaft möglich. Aborigines die noch im Outback leben oder auch andere Eingeborenen Stämme (da wo es halt noch ums wirkliche Überleben geht), könnten sich so einen "Quatsch" überlebenstechnisch gar nicht erlauben... Würde es bei Dir ums reine Überleben gehen - würdest Du genauso Fleisch, Eier und Fisch essen bzw. Milch trinken...Also bis du mehr als inkonsequent mit deiner starren Meinung...!

  5. Ich habe nichts dagegen, wenn es Menschen gibt, die sich Vegetarisch oder Veganisch ernähren wollen - es kann gerne jeder das essen was er möchte - nur die Häuchelei es sei wegen der armen Tiere ist mehr als traurig. Eigentlich jeder von denen nimmt Medizin ein, lässt sich im Notfall operieren, nimmt Zahncreme oder andere Cremes...hat Lederschuhe, Gürtel, Geldbeutel...etc aus Leder und all das verdanken sie dem Tod und Quälereinen von Tieren...und nehmen es gerne an - veruteilen dann aber die, die ab und an auch Fleisch essen...sorry sehr engstirnige Denkweise

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@pea65

Pea, ich verstehe Dich nicht. Ich verstehe es auch nicht, wie Deine Tochter als Vegetarierin Mangelerscheinungen bekommen kann. Es ist für mich einfach nicht nachvollziehbar. Ich kenne etwa 200 Vegetarier in jedem Alter (ausserdem sind auch Ärzte und Kinder dabei). Und keiner von den ihnen hat Mangelerscheinungen. Aber sie sind eben auch informiert! Es gibt auch Fachliteratur, die Dir helfen kann, Deine Tochter mehr zu verstehen und zu unterstützen. Gut und objektiv finde ich: http://www.utb-shop.de/details.php?p_id=98118

Wenn es ums Überleben ginge, würde ich übrigens anstatt das Futter den Tieren zu geben, es selbst essen! Ausserdem schaue ich auf tierversuchsfreie Naturkosmetik und Zahncremes. Im Notfall würde ich bei einer lebensbedrohlichen Krankheit vielleicht ein nichtvegetarisches Medikament nehmen. Aber es ist immer ein Unterschied, ob eine Tiertötung notwendig ist oder ob es nur aus Bequemlichkeit, Habgier und Völlerei geschieht.

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@Tschipsa

Hallo Tschipsa, meine Tochter ist mittlerweile 20 Jahre alt - da lässt sich nicht mehr viel "leiten". Sie ernährt sich eindeutig zu einseitig - sagen die Ärzte. Es ist ja nicht, dass ich meine Tochter nicht verstehe! Ich habe ihr das auch nie ausreden wollen - aber ich sehe, dass es ihr dabei nicht gut geht. Ich danke Dir aber für den Info Link, ich werde ihn meiner Tochter mal weiterleiten - Danke hierfür!

Auch ich achte darauf, dass für meine Kosmetik nicht extra Tiere durch Tierversuche leiden müssen - aber weißt Du, auch viele dieser Kosmetikartikel bedient sich aus den Erfahrungen der "alten Tierversuche".

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@Tschipsa

Mit dem Überleben meinte ich nicht das Überleben in einer kultivierten Umgebung - wo das Angebot nach Essem ausreichend vorhanden ist - sondern wirkliches Überleben in der freien wilden Natur - ohne Supermarkt nebenan. Bevor du verhungerst, tötest Du selbst einen Fisch, Kaninchen, Vogel oder was halt zufällig zu fangen ist (kann mir das jetzt für mich zwar auch nicht vorstellen - ein Tier zu töten - aber es wäre bestimmt so!)

Ich würde mich auch nicht wohl in einem Pelzmantel fühlen...aber das ist auch so eine Sache - wäre ich irgendwo im ewigen Eis unterwegs - kurz vor dem Erfrieren und ein Inuit gibt reicht mir ein Robbenfell - dann würde ich es natürlich dankend tragen.

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@Tschipsa

Womit ich sagen möchte, nur durch unserem Wohlstand in unserer Gesellschaft kann man als Vegetarier oder Veganer leben - in der Natur aber nicht. Die Natur hat ein Lebewesen erschaffen namens "Mensch" und dieses Lebewesen ist eben ein "Alles(fr)esser" - und irgendwie ist das was die Natur so einem mitgibt - für die jeweilige Art wichtig.

Auch Operationen - die moderene Medizin, all das würdest Du in Anspruch nehmen obwohl dafür Tiere sterben mussten...Jeder Chirurg übt seine erste simple "Naht" an toten Schweinefleisch...Nenne mir eine Operation, die nicht durch Tierversuche getestet und dadurch optimiert wurde. Wenn bei Dir ein Zahn gezogen werden muss, verzichtest Du dann auch eine örtliche Betäubung - oder nimmst Du sie aus "Bequemlichkeit" - statt einer Vollnarkose lässt Du Dir auch nicht Lachgas geben oder Dich k.o. schlagen...oder mit Alkohol abfüllen... Viele Impfstoffe werden aus Tierischem Eiwei? gewonnen - (meine Tochter hatte/hat eine Eiweiß Allergie daher weiß ich das).

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@pea65

pea65:Tierversuche müssten sowieso allgemein verboten werden da Tiere ganz anders reagieren als Menschen und da es heute schon andere Methoden gibt, um Medikamente auf ihre Wirkung und Nebenwirkungen zu testen.Sowieso müssen Medikamente immer vor ihrer Vermarktung an Menschen ausprobiert werden, man fragt sich wieso.Die Natur hat es auch nicht vorgesehen, dass der Mensch sich von Fleisch ernährt, unser Darm ist schliesslich wesentlich länger als der eines Carnivoren, unser Magen produziert viel weniger Salzsäure als der eines Fleischfressers und der Mensch ist so langsam dass er nicht mal in der Lage ist einer Schnecke nachzurennen grins. Der Körper des Menschen hat sich nur dran gewöhnt auch Fleisch verdauen zu können so wie einige Menschen auch heutzutage in der Lage sind auch noch im Erwachsenalter Milchzucker abzubauen ( obwohl es ja völlig bescheuert ist die Milch einem anderen Säugetier wegzusaufen). Auf Impfstoffe verzichten sowieso viele Veganer wenn sie tierische Produkte enthalten, man hat ja gesehen, dass es bei der Schweinegrippe-Epidemie kein Problem war ;)

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Vegan

Es ist offensichtlich, dass diejenigen, welche bisher abgestimmt haben, unzureichend informiert, wenn nicht gar voreingenommen sind. Es gibt zahlreiche Studien, welche stichhaltig und über jeden Zweifel erhaben beweisen, dass ausgewogene vegane Ernährung am gesündesten ist. Ich verweise an dieser Stelle exemplarisch aus dem deutschen Sprachraum auf Gill Langley et al. Vegane Ernährung (1999). Studien, die das Gegenteil beweisen, sind meist von der Fleischindustrie gesponsort und/oder erfüllen das wissenschaftliche Kriterium der Reliabilität (Verlässlichkeit) nicht. So gibt es Studien, in denen Kinder in Afrika untersucht wurden, welche entweder nur Mais zur Ernährung bekamen, oder aber Mais und Fleisch - selbstverständlich sind die Werte der Kinder, die nicht 'vegan' ernährt wurden, besser. Im Internet kann man sich zudem mannigfaltig informieren, u.a. Erfahrungsberichte von Menschen lesen, die von Geburt an vegan leben (veganekinder.de). Soviel noch: ich persönlich unterstütze militante Veganer nicht. Dennoch verstehe ich die Wut und Verzweiflung derer, welche ob des Unrechtes, welches mit der karnivoren Lebensweise einhergeht, nicht mehr mit sanfter Zunge sprechen können. Hierbei sei auf eine Dokumentation verwiesen, in welcher jenes Unrecht dargestellt wird: Earthlings (2005).

Joa. Bin der gleichen Meinung. (siehe oben)

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viele idioten nehmen sich aber vor vegan zu essen und können dann aus unzureichender bildung eben nicht auf eine ausgewogene ernährung achten.

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Ich weiß nicht, ob vegane Lebensweisen wirklich gesund sind. Ich weiß aber, dass jemand, der behauptet, derartige Studien seien "über jeden Zweifel erhaben" (was keine wissenschaftliche Studie ist) und auf eine sogenannte Dokumentation verweist, die vor allem antispeziestische Ansichten vertritt und somit abhängig argumentiert, nicht besonders ernst genommen werden sollte. Ich persönlich versuche, wenig tierische Produkte in meine Ernährung mit einzubeziehen, weil ich das am ehesten ethisch vor mir selbst rechtfertigen kann. Das liegt nicht an tierrechtlichen Gründen, sondern an ökologischen.

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@august13

Danke für den Kommentar, august13. Zur Erklärung: - Ich habe "über jeden Zweifel erhaben" so genutzt, wie es im Sprachgebrauch üblich ist. Es handelt sich bei meiner Antwort nicht um eine wissenschaftliche Abhandlung, somit sei mir dies gestattet. Es ist in diesem Zusammenhang wenig sinnvoll, in philosophische Diskussionen zur Dichotomie Subjektivität-Objektivität einzusteigen, die Verifizierbarkeit oder Validität jeglicher wissenschaftlicher Studie zu untersuchen o.ä. - Ich habe den Begriff "Dokumentation" genutzt, da es sich faktisch um die "Dokumentation", d.h. Zusammenstellung einer Vielzahl themenspezifischer Materialien handelt, welche zu dem Zweck nutzbar gemacht wurden, des Menschen Umgang mit nichtmenschlichen Tieren aufzuzeigen. Auch in diesem Zusammenhang erachte ich es wenig sinnvoll, die (moral-)philosophische Debate zu Speziesismus aufzumachen, zumal es möglich ist, auch Veganern und Vegetariern Speziesismus vorzuwerfen. Der Diskurs zum Tierrecht befindet sich noch im Anfangsstadium. Ökologisch wäre global die vegane Ernährung vorzuziehen - darauf verweisen schon Geografie-Lehrbücher für die 7. Klasse.

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@august13

Noch ein Nachtrag bezüglich des 'Ernstnehmens' meines Beitrages: ich habe, so wie jeder andere auch (das ist zumindest anzunehmen), die Frage nach bestem Wissen und Gewissen beantwortet. Mehr kann weder gefordert, noch geleistet werden.

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@august13

Das ist aber lustig. Du wirfst Antispeziesisten "abhängige Argumentation" vor, weil sie sich einem Ziel widmen, das ihnen persönlich in manchen Bereichen Nachteile bringt - unterstützt aber selber den Fleischkonsum, der vor allem mit einem Argument punkten kann: "es schmeckt mir"

Na das ist mal eine unabhängige Argumentation^^

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Wow, das ist mit Abstand der beste Beitrag, den ich bis jetzt zum Thema Veganismus gelesen habe. Hut ab! DH

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"Frank57" für diese Deine Antwort kann man Dir nur danken. Alles bisherige über dieses Thema konnte man getrost unter "Populistische Aufmerksamkeitshascherei" ablegen. Dein Beitrag ist sehr fundiert dargelegt und spricht von der Kenntnis der Materie. Weiter so !!!

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Es gibt mehrere Studien, die zu beweisen versuchen, dass Alkoholkonsum in Maßen zu den Mahlzeiten gesund ist. Für verschiedene Krankheiten und auch für die Anzahl an Arztbesuchen ergeben sich U-Kurven, die Abstinenten und Vieltrinkern eine höhere Krankheitsrate zuordnen, als gemäßigten Konsumenten.

Nur wird zum Beispiel zur Gruppe Abstinent oft auch ein Trinker gezählt, der wegen Leberzirrhose das exzessive Trinken vor 12 Monaten eingestellt hat.

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Es ist mir nicht geglückt, die von dir erwähnte Studie zu finden. Ich gehe aber nicht davon aus, dass es sich um eine experimentell Studie handelt.

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Es ist nicht zulässig, eine NICHT experimentelle Studie als allgemeingültig hinzustellen und kein Arzt oder Ernährungswissenschaftler sollte auf der Basis solcher Studien Empfehlungen aussprechen. So wie eben auch kein Kardiologe zu Alkoholkonsum rät, obwohl es sicherlich vielen in den Fingern juckt.

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Wer Vegan lebt, achtet wesentlich mehr auf seine Gesundheit, als der Durchschnittliche Fleischesser. Es ist unglaublich schwierig, alle Umwelteinflüsse bei der Betrachtung von erhobenen Daten auszuschließen.

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Aus diesem Grund wurdest du (zu Recht) darauf hingewiesen, dass "welche stichhaltig und über jeden Zweifel erhaben beweisen" eine hier nicht zulässige Formulierung ist (es sei denn, die Studie IST in der tat experimentell, dann hätte ich dazu gerne eine Quellenangabe).

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@McGlear

Zu guter Letzt ein Beispiel für eine experimentelle Studie zu dieser Fragestellung (damit die Leser hier abschätzen können, warum ich nicht glaube, dass solche Studien existieren):

Um eine wissenschaftlich fundierte Antwort zu geben, muss ich eine Gruppe an Testpersonen nehmen, wobei die Individuen sich in ihren Vorraussetzungen unterscheiden. Per Zufall ordne ich dann für jedes Individuum eine bestimmte Ernährung an und kreiere somit mehrere Gruppen, die aber allesamt zufällig zusammengesetzt sind. Diese Gruppen wären dann zum Beispiel:

Veganer

Vegetarier

Fleischesser

Jetzt habe ich erst die simple Grundeinteilung. Dann muss ich aber Untergruppen aufbauen, zum Beispiel für den Bezugsort der Nahrung (biologischer Anbau/biologische Haltung? Gefüttert womit? Nachgereift? Frisch gepflückt? Transportiert? Behandelt (chemie, wärme, vitaminzusätze)?) und Ernährungsmuster (also zum Beispiel klassisch mit Kohlenhydraten als Basis oder aber andere Theorien wie Ballaststoffe als Basis mit wenig Eiweiß).

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Je klarer ich den Zusammenhang zwischen dem Ernährungstypus und der Gesundheit herausfinden will, desto mehr muss ich ins Detail gehen. Das wäre sehr aufwändig. Und ab einem gewissen Punkt auch ethisch nicht vertretbar (wenn ich den Fleischkonsum von Gen-Fleisch mit hohem Fettanteil für eine Gruppe vorschreibe zum Beispiel).

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Ich sage nicht, dass du unrecht hast. Aber die Gewissheit, dass du Recht hast, besteht deshalb trotzdem noch lange nicht ;)

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@McGlear

Danke für die Klarifikationen. Man lernt nie aus... =D

Leider konnte ich selbst die Studie nicht wieder ausfindig machen. Ich habe darüber vor langer Zeit in der Sächsichen Zeitung gelesen, den Artikel jedoch nicht wiederfinden können. Ich stimme Ihnen in (fast) allen Punkten zu. Den fahrlässigen Gebrauch der Phrase 'über jeden Zweifel erhaben' habe ich zu erklären versucht.

Noch ein Nachtrag: Recht zu haben scheint mir von einer Reihe von Präsuppositionen und Prämissen abzuhängen. Ohne zu philosophisch werden zu wollen, sei mir gestattet, anzumerken, dass die Wahrheit von Aussagen jeweils davon abzuhängen scheint, welche Wahrheitstheorie, welche Voraussetzungen, usw. einer Aussage vorangestellt werden. Im Falle meiner obigen Aussage spielt insbes. die moralphilosophische Position eine Rolle. Ich habe mich eine Zeit lang mit den Argumenten beschäftigt, welche die Speziesismusdebatte diskutiert, und bin aufgrund dessen an der Position angelangt, welche obigen Kommentar evoziert hat. Ich selbst bin mir noch nicht im Klaren darüber, inwiefern ethisch relativistisch gedacht werden muss/kann/sollte. Aufgrund dessen kann ich nicht angemessen auf Ihre letzte Anmerkung bezügl. der Validität meiner Aussage antworten.

Für Literatur zum Thema Tierethik und Speziesismus (aus nicht nur 'vegetarisch/veganer Perspektive') verweise ich exemplarisch auf folgende Autoren (ohne Literaturangabe):

Peter Singer, Ursula Wolf, Jean-Claude Wolf, Volker Arzt, Hans Werner Ingensiep, Heike Baranzke, Peter Carruthers, Tom Regan, Ottfried Höffe...

... und weiterführend: Jeremy Bentham, Immanuel Kant, Helmuth Plessner, Aristoteles, Hans Jonas, Thomas Nagel, Konrad Lorenz...

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Vegetarier

Nun, ich finde, Vegan und Vegetarier ist das gesündeste :

Im Fleisch sind oft viele Medikamente vorhanden, die einen immun gegen diese macht. Ich bin Vegetarierin, am liebsten wäre ich Veganerin, aber dann würde ich nicht mal Kuchen essen ?! Und Crepes, einfach alles, dass milch und Eier enthält.

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass man als Vegetarier ( oder auch Veganer ) länger lebt, gesünder und weniger Allergien hat. Ausserdem sind die Tiere heute nicht annähernd so gesund wie in den 80- er Jahren !

ich möchte dich ermutigen: ich ernähre mich vegan und ich verzichte weder auf kuchen noch auf crepes. auch ess ich mayo, trink kakao, esse gummibärchen,kekse und schokolade oder auch mal saghetti in pilzsahnesauce,pizza;) du siehst, man muss nicht auf viel verzichten, man muss nur beim einkaufen etwas umdenken udn einige sachen selber machen.

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Ich liebe diese albernen "Gesund-" und „Gesündest“-Fragen, weil sie weder pauschal noch individuell korrekt beantwortet werden können: Dazu sind die Menschen zu verschieden. Wer beispielsweise einen zu hohen Kaliumspiegel hat, darf fast alles essen und trinken, was für andere eher ungesund ist, und fast nichts von dem, was landläufig als "gesund" gilt.

Allesesser

...aber mit einem deutlich erhöhten Gemüse- und Obstanteil, wobei auch Reis und Getreide bei mir zum Gemüse zählt. Und wenig Weißbrot und Nudeln und möglichst KEIN Zucker (Cola, Limonade, Schokolade).

Allesesser

Grundsätzlich kann man sich immer "gesund" oder "ungesund" ernähren, egal ob vegan, vegetarisch oder allesessend.

Vegetarier

Gesund ist zwar auch Allesesser und Veganer, wenn man´s richtig macht, aber das Entscheidene für mich ist, ob für meine Ernährung Tiere sterben mussten, desshalb ist Vegetarismus oder Veganismus das beste!

Vegetarier

100% vegan ist glaube ich nicht so gesund. Allesesser könnten sehr gesund sein, sie konsumieren aber im Durchschnitt viel zu viel tierische Lebensmittel.

Meiner Meinung nach lebt man am gesündesten (ob als Vegetarier oder Allesesser), wenn man sich zu 95% von pflanzlichen Lebensmitteln ernährt. Die restlichen 5% sollten aus Fleisch oder Ei bestehen (Milchprodukte sind nicht so gesund).

Noe auch eine ausgewogene vegane Ernaehrung ist gesund, die Primaten von denen wir abstammen haben bestimmt nie Eier gegessen und Kuhmilch getrunken, und Fleisch haben sie nur gegessen wenn sie mal tote Tiere gefunden haben.

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@Veganer09

Kleintiere wie Meeresfrüchte, Schnecken oder Insekten und Eier sind Lebensmittel, die nicht zubereitet werden müssen und roh gegessen werden können. Deshalb vermute ich schon, dass dies zur "ursprünglichen Ernährung" der ersten Menschen dazugehört hat. Es gibt ja sogar Tiere, welche Eier fressen. Fleisch von hohen Tieren wurde erst später entdeckt, Milch von fremden Tieren ist hingegen wie Getreide eine neue Erfindung (ca. 10'000 Jahre) und ist am wenigsten für den Menschen geeignet.

Ich finde zwar den Veganismus toll, aber trotzdem glaube ich, dass er in Reinform auf die Dauer nicht so gesund ist. Klar kann man einzelne Stoffe in der heutigen Zeit künstlich zu sich nehmen. Aber das ist nicht unbedingt die Idee der Schöpfung. Ergo, der Veganismus kann mit viel Mühe und Anstrengung gesund sein. Allerdings ist man als Vegetarier/Allesesser (mit wenigen Tierprodukten) deutlich einfacher gesund.

Leider habe ich meine Einstellung bezüglich Gesundheit bei Vegetariern / Veganern geringfügig geändert. Ich glaube zwar immer noch, dass man auch so absolut gesund sein kann. Allerdings werden Vegetarier wohl deshalb älter als Allesesser, weil 1. Vegetarier im Normalfall eine hohe Ausbildung haben und reicher sind als der Durchschnitt (sogar in D und CH haben arme Menschen eine deutlich geringere Lebenserwartung) und 2. sehr viele Allesesser masslos sind.

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@Tschipsa

Tschipsa: Wieso soll denn die vegane Ernährung nicht gesund sein. Man muss keine NAhrungsergänzungsmittel zusichnehmen, wo kommst du denn darauf?? Obst,Gemüse,Getreide und Hülsenfrüchte enthalten alle lebensnotwendigen Mineralien und Vitamine.Und das blöde Argument, dass Veganer an einem Vitamin B12 Mangel leiden könnten kannst du getrost vergessen.Die Menschen, die an einem Vitamin B12 Mangel leiden leiden gleichzeitig an einem Mangel am Intrinsic Faktor und dies sind nicht notgedrungen jetzt Veganer.Die Menschen haben vielleicht auch wie auch einige Affenarten mal Insekten gegessen aber sie haben bestimmt nicht oft Eier und Meeresfrüchte gegessen, wie hätten sie dies auch bewerkstelligen sollen ( nicht jeder lebte am Wasser und nicht immer fanden sie Eier von Tieren). Ach ja und dann immer dieses berühmte Argument, dass das Gehirn der Menschen erst anfing zu wachsen als sie anfingen Fleisch zu essen. Kann es nicht auch möglich sein, dass diese Menschen unter einem NAhrungsmangel litten? Schliesslich gab es damals noch keine Supermärkte und sie konnten bestimmt nicht wie wir heutzutage sich AUSGEWOGEN ernähren. Auf ihrem Speiseplan standen bestimmt nicht desöftern Getreide,Hülsenfrüchte,Gemüse und Obst.

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@Veganer09

Ich habe geschrieben, man könne sich mit jeder Ernährungsform gesund ernähren. Nur muss man als reiner Veganer sehr auf die Ernährung achten, was für berufstätige Menschen schlichtweg anstrengend ist. Vor allem, wenn man auch noch mit anderen Menschen zusammenwohnt.

Ja, auch vegane Lebensmittel enthalten alle Nährstoffe, aber nicht immer alles in der optimalen Menge. Und so kann ich nur von mir sprechen, dass ich mich gesundheitlich besser fühle, wenn ich ab und zu wenige Tierprodukte esse.

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Allesesser

Du bekommst alle Stoffe, die du brauchst. Außerdem ist die Gefahr, dass du ein militanter Missionierer wirst, geringer.

gar nichts von dem...weniger Fleisch essen (so 2 in der Woche).....ansonsten viel Obst und Gemüse

Allesesser

so bekommt der Körper alles was er braucht, bei vegetarier usw kanns zu mangelerscheinungen komm auserdem is fleisch zu lecker ums ni zu essen :D

Es hat also niemand Mangelerscheinungen der Fleisch isst? Oo Ich kenne keinen Vegetarier oder Veganer mit Mangelerscheinungen!

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@Paschulke82

Genau! Fleischesser neigen hierzulande sogar eher an Mangelerscheinungen. Der einzige Nährstoff, welcher der Körper wirklich jeden Tag braucht, ist ja Vitamin C. Man muss sich bei jeder Ernährungsform um eine ausgewogene naturbelassene Ernährung kümmern.

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@Tschipsa

Wieso geben sich hier immer soviele Omnivoren als Ernaehrungsexpertenn aus obwohl sie Null Ahnung von Ernaehrung haben, wuerde mich mal interessieren. Habe selten Menschen getroffen die mit Informatikern ueber Informatik streiten wenn sie selber noch nie einen Computer hatten, kann mir das mal einer erklaeren??

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Vegan

Ob vegetarisch, vegan oder Allesfresser: Wichtig ist, dass man seinem Körper die Nährstoffe, Mineralstoffe und Vitamine in gesunder und ausgewogener Form zukommen lässt. Das ist mit allen drei Formen möglich. Da Veganer sich meiner Erfahrung nach am stärsten mit der Zusammensetzung ihrer Nahrung beschäftigen, habe ich sie gewählt.

Natürlich spielt abgesehen davon bei der Entscheidung auch der ethische-, globale- und der Umweltaspekt eine entscheidende Rolle. Vegetarier und Veganer gehen meiner Erfahrung nach respektvoller mit dem Leben um - auch bezüglich der eigenen Versorgung mit Nährstoffen.

Genau :) DH

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Allesesser

das glaube ich, weil veganer und vegetarier immer diese extra lebensmittel verbrauchen und die kosten geld, glaube ich =)

Wusstest du, dass die Aufzucht einer Kuh soviel Resourcen verbraucht wie der Anbau von 50000 Kartoffeln? Man braucht nichts extra, wenn du vll an diesen Tofu-Schnickschnack denkst. Tofu und Soja ist nicht nötig. Und wenn man es trotzdem isst, ist es für den einzelnen auch nicht teurer als Fleisch.

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@phlox1979

Kannst Du das mit der Kuh und den Kartoffeln bitte mal vorrechnen?

Und kannst Du dann auch bitte das nächste Mal dazuschreiben, daß eine Kuh mit FUtter aufgezogen wird, das für den Menschen unverdaulich ist, und auf Flächen wächst, auf denen man absolut keine Kartoffeln anbauen kann?

So einen Vollquatsch hab ich ja selbst hier lange nicht mehr gehört ... ^^

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@pecudis

Die meisten Flächen (mit Ausnahme von wirklich kargen Gebieten) könnten genau so gut Wald (Stichwort Regenwaldabholzung) oder Ackerflächen sein. Das ist wohl eher eine Frage des Willens.

Und 90% des Sojas (meistens genmanipuliert) wird an sogenannte Nutztiere verfüttert. Aber danach schreien die wenigsten Hähne.

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Allesesser

So kriegt man alles was man braucht. Vegetarier und Veganer haben überhaupt keine Ahnung von gesunder Ernährung. Auch wenn ihnen die Tiere leid tun, sie werden trotzdem getötet und trotzdem gegessen.

Zum Ersten haben viele Vegetarier und Veganer durchaus Ahnung von Ernährung. Ich wage sogar zu behaupten, dass sie mehr Ahnung davon haben, weil sie sich mit dieser Problematik ja auseinandersetzen müssen.

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Zum Zweiten ist es hanebüchern zu behaupten, dass die Tiere ja trotzdem getötet werden. Wenn alle Menschen Vegatarier wären, wer würde die Tiere denn dann noch töten? Glaubst du alle Schlachtereien sind nur Vergnügungsparks für Sadisten? Die wollen doch Geld verdienen. Wenn keiner mehr das Fleisch kaufen würde, dann würden keine Tiere mehr zur Schlachtung gezüchtet und keiner würde diese, dann nicht mehr vorhandenen Tiere, töten.

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Es gibt nur zwei Argumente für Fleischkonsum (es schmeckt einfach lecker und unser Stoffwechsel ist dafür ausgelegt) aber viele gegen Fleischkonsum.

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@Panazee

Wenn alle Menschen Vegetarier wären, würden sie in 5 Jahren verhungern, weil die "übergebliebenen" Kälber und Hähnchen keinen Platz mehr für den Anbau von Lebensmittel lassen würden. Kannst Du jederzeit gern nachrechnen. Vegetarische Nahrung kann man nicht produzieren.

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@Panazee

Tja, aber es sind nun mal nicht alle Veganer und Vegetarier. Da muss ich Violoncello schon zustimmen.

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@miiaa89

Nee, die sind das nur, weil andere Leute "ihren FLeischanteil" mitessen.

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@pecudis

hä? Kälber und "Hähnchen" sind Zuchttiere, wer sagt denn, dass die dann plötzlich in die Natur geschickt werden und unsere Felder abgrasen?

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@august13

Es geht um Vetegarier: Milch und Eier bekomst Du nun mal nicht ohne das zugleich auch Kälber und Hähnchen entstehen. Du kannst sie also entweder schlachten (und dann essen oder wegschmeißen), oder sie müssen "irgendwohin". Und bei 1,2GV/ha ist der Platz dafür nun mal nach 5 Jahren verbraucht.

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@pecudis

Und schon wieder wird die Wahrheit verdreht. Die meisten getöteten Tiere wurden AUSSCHLIESSLICH wegen des Fleisches gehalten. 90% der getöteten Hühner (=Masthähnchen) waren NIE Eierhühner. Sie werden von Geburt an gemästet, dass sie möglichst schnell möglichst fett werden. Das Fleisch der Eierhühner hingegen wird in den meisten Fällen nicht mehr gebraucht und gleich verbrannt, da das Fleisch zu mager ist. Die Schweine werden auch NUR wegen des Fleisches gehalten. Oder trinkt hier irgendjemand Schweinemilch? Nein, natürlich nicht.

Einzig der überbordende Milchkonsum ist mit der Tötung der Kälblein gekoppelt. Dies wäre aber nicht zwangsläufig notwendig, wenn man bewusst sehr wenige Milchprodukte konsumiert. Falsch wäre es natürlich, wenn man statt Fleisch umso mehr Milchprodukte essen würde.

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@Tschipsa

Tschipsa: Ignorier ihn doch einfach, er ist der Experte, er weiss immer alles besser, bringt sowieso nichts mit ihm zu diskutieren, Punkt Schluss

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Allesesser

ich bin der meinung, daß eine gesunde mischkost am besten ist. naturbelasse produkte, wie vollkornbrot, fettarme wurst und käsesorten. frisches obst und gemüse. einmal die woche einen fetteren seefisch essen, da er gesund fürs herz ist.

DH - abgesehen von der "fettarmen Wurst" - die armen Schweine sind ja schon krank vom "verbraucherfreundlichen" hohen Magerfleischanteil. Lieber eine alte (fettere) Rasse, und dann die Bratkartoffeln auch mit Speck braten, oder das Reh spicken, oder das Schmalz mal wieder neu entdecken (statt Butterschmalz).

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@pecudis

das ist zwar lecker, aber eher ungesund. man sollte schoin auf fette achten.

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@kochstuebchen

Hat ja keiner was dagegen "auf Fette zu achten", nur eben wenns geht nicht gerade auf Kosten vom Fleisch. Die ganze Wasserproblematik im modernen Magerfleisch ist nun mal unauflöslich mit dem Fettgehalt verbunden, biologisch gesehen. Und wegschmeißen ist zu schade. Plumpudding original zB (mit richtig gutem Nierenfett) ist unschlagbar :)

Aber in den USA haben sie schon Omega-3-Schweine erschaffen (GVO) ... soweit kommt es dann noch mit der "gesunden" Ernährung :/

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@pecudis

da ich mein fleisch nur ium fachgeschäft kaufe, habe ich keine probleme damit.

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Vegan

Eigentlich sollte das Thema auch beim RTL Zuschauer gegessen sein!

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