Was ist eure Motivation, zu leben?

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21 Antworten

Hallo!

Halte dir immer vor Augen, dass ein unsagbares Glück ist, dass du überhaupt lebst. Von Milliarden von Spermien, die sich auf den Weg machten, wurdest ausgerechnet du gezeugt und bekommst nun zirka 80 Jahre Lebenszeit im Körper eines Menschen auf dem Planeten Erde geschenkt. Sieh dein Leben als eine Art Expeditionsreise an. Wir leben, um zu ERleben! Betrachte deinen Leben als einen großen Sack, den du mit Erlebnissen füllen willst. Ob man nun daran glaubt, dass nach dem Tod noch was kommt oder nicht (ich hab da so meine Zweifel), aber Fakt ist doch, wir leben, um mit unserem Körper und unserem Geist Sinneserfahrungen zu machen, nach Möglichkeit überwiegend positive Sinneserfahrungen.

Halte dir auch vor Augen, dass die Überlegungen, die du dir gerade machst, ein Luxusproblem sind. Du bist in der privilegierten Situation, dass deine Grundbedürfnisse allesamt abgedeckt sind und du im Frieden und Wohlstand lebst... nur deshalb kannst du dir überhaupt solche Gedanken machen. Wie würdest du einem Kind in Simbabwe oder einer Frau in Bangladesh deine Ansichten erklären? Würdest du dich nicht ein bisschen schämen? Diese Menschen wären gerne in deiner Situation und würden sich gerne mit dem Hauptproblem beschäftigen, wie sie ihr Leben möglichst lustvoll gestalten könnten. Und du willst dein Leben einfach wegwerfen.

Verstehe mich nicht falsch, ich bin keiner derjenigen, die unser Lebensmodell in Deutschland schönreden. Ich weiß auch, dass unser Lebensstil nicht gerade dafür prädestiniert ist, ein besonders glückliches Leben zu führen. Wenn das so wäre, dann müssten die Deutschen, die doch allen (materiellen) Wohlstand haben, die glücklichsten Menschen der Welt sein. Sind wir aber nicht. Es gibt Studien, es gibt den sogenannten Happy-World-Index, und da ist Deutschland nur im unteren Mittelfeld, vor uns liegen vorher nie gehörte Länder wie Vanuatu. Wenn die Menschen in Vanuatu glücklicher sind als wir, dann müssen wir hier wohl was falsch machen. Glück entsteht nämlich nicht durch Konsum, Besitz, Reichtum und Ego, sondern durch andere Faktoren, aber das ist ein anderes Thema. Der zweite Punkt ist, dass wir uns in unserer westlichen Wohlstandswelt unseren Wohlstand auf unrechtmäßige Weise aneignen. Wir beuten die sogenannte "Dritte Welt" aus und halten so unseren Expansions-Kapitalismus in Gang. Fakt ist, dass dieses Überfluss-Wohlstands-Modell, das Modell des "Alles-Immer-Haben-Können" nur so lange existieren kann, solange die andere Hälfte der Welt in bitterer Armut lebt. So ist das mit dem Neoliberalismus, in diesem Wirtschaftssystem kann die Weltbevölkerung nur wie auf der berühmten Spielplatz-Wippe sitzen, nämlich die eine Hälfte ganz oben und die andere Hälfte ganz unten. Das ist zutiefst ungerecht, kriminell und schlichtweg nicht hinnehmbar. Und hinzu kommen ja noch die Umweltprobleme, die uns alle betreffen. Der Neoliberalismus mit seinem Wachstumsmechanismus verbraucht mehr Ressourcen als unser Planet uns zur Verfügung stellt. Würden alle so leben wie die Deutschen, bräuchten wir 3 Planeten, hat man mal errechnet. Und wer leidet darunter? Wir alle, vor allem unsere Kinder und Kindeskinder, dessen Ressourcen wir heute schon verbrauchen, damit unser Wachstumsmodell läuft.

Für mich ist es also eine besondere Motivation, die Gesellschaft zu verändern, so gut ich eben kann. Das ist wie eine Mission für mich. Ich sehe, so kann es nicht weitergehen und da ich diese Einsicht besitze, betrachte ich es als eine Art Pflicht, etwas dagegen zu tun. Und das schöne ist, es macht auch noch Spaß! Es macht Spaß, sich zu engagieren, jeder kleine Erfolg macht mich glücklich und das Wissen, etwas für die Gemeinschaft zu leisten, ist extrem sinnstiftend und erfüllend. Mach mit, damit es tatsächlich zu einer Öko-Sozialen-Transformation kommt, von der der Soziologe Harald Welzer spricht!

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Und was dann, wenn Sie tot sind? 
Niemand weiß, was nach dem Tod passiert. 
Verschwinden wir einfach? 
Kommen wir woanders hin? 
Werden wir wiedergeboren? 
Ist das „Leben nach dem Tod“ unendlich?

Wenn Sie jetzt sterben würden, da Sie keine Lust auf das Leben haben und das Leben nach dem Tod jedoch unendlich/ewig währt, dann wäre es doch nicht sonderlich gut, jetzt schon in dieses unendliche Leben zu kehren, obwohl man bereits das endliche Leben nicht ausstehen kann.

Wenn Sie unzufrieden sind, warum probieren Sie nicht neue Dinge aus? 
Vielleicht auch Dinge, von denen Sie nicht besonders viel halten - möglicherweise gefällt es ihnen doch sehr gut?

habe kein Ziel vor Augen, dass ich erreichen möchte.

Und? 
Ich bezweifle, dass ein Großteil der Menschen irgendein „Ziel“ hat, was diese erreichen wollen (bis auf das Überleben einmal abgesehen, was bei Ihnen wohl nicht zutrifft). 
Ich persönlich mag Ziele nicht so besonders, außer ich darf viele Abzweigungen gehen. 
Man sagt doch schließlich auch „Der Weg ist das Ziel“ - also wozu überhaupt ein Ziel haben wollen, wenn sich der Weg noch nicht einmal dem Ende zeigt.

ich verachte einen Grossteil der Menschheit

Gegen diese Menschen vorzugehen könnte doch Ihr „Ziel“ werden? 
Man muss nicht immer „Hilf den Leuten in deiner Umgebung“ als „Motivation“ ansehen - gewissen Menschen das Leben zur Hölle machen könnte ebenfalls als Motivation dienen - was welche Person dann wirklich macht, muss diese Person für sich selbst entscheiden und sollte nicht überrascht sein, wenn es zu Konsequenzen kommt.

aber nun nimmt es mich wunder, was euch so antreibt, weiter zu leben und
motiviert durchs Leben zu schreiten. 

Nach dieser Aussage muss ich nun noch mehr an eine Lyrik von Bertolt Brecht (Das Lied vom Klassenfeind) denken ...

Was mich antreibt ist zum Teil meine Familie (hatten erst kürzlich einen Todesfall und so etwas möchte ich ihnen nicht antun). 
Noch dazu gibt es ein paar Menschen, die mich überhaupt nicht ausstehen können - und den Gefallen, dass ich „verschwinde“, möchte ich ihnen sicherlich nicht tun.

Ein weiterer Grund wäre: Essen. 
Essen kann einfach so unglaublich lecker schmecken, die verschiedensten Speisen kochen und essen.  
Es gibt einfach noch so viele Speisen, die ich probieren muss und dafür muss ich einfach leben.

Denkt ihr überhaupt über so etwas nach?

Schon des Öfteren und dann frage ich mich, was sich eigentlich ändern sollte, wenn ich sterbe.  
Wenn ich jetzt weiterlebe, kann ich noch einiges für mich ändern, wenn ich sterbe, dann weiß ich nicht, was anschließend passiert.  

Würde ich wiedergeboren werden? - Dann hätte ich doch wieder das gleiche Problem, wie jetzt. 

Ewiges Leben nach dem Tod? - Na super, hab eh schon keine Lust auf das jetzige Leben und dann soll ich ewig leben?

Als anderes Wesen wiedergeboren werden? - Wird wohl die erste Zeit Spaß machen, aber dann? Wieder das gleiche Problem.

Und was die „Freiheit“ betrifft ... dazu kann ich nicht viel sagen. 
Ich persönlich bin recht froh darüber, nicht „frei“ zu sein - schon allein über diese Gefangenschaft, die sich „Versicherung“ nennt bin ich sehr froh. 
Auf die Gefangenschaft namens „Rundfunkgebühr“/„Rundfunkbeitrag“ könnte und möchte ich jedoch getrost verzichten.

Und wie soll ich sagen: Verschwenden Sie Ihre Zeit nicht damit, irgendein Ziel oder irgendwelche Gründe, um zu leben, zu suchen oder zu finden - Leben Sie einfach, ändern Sie Dinge, bleiben Sie beim Alten, ganz wie Sie möchten.

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Hey! Deine Gründe dir den Tod zu geben, sind meine Gründe das Leben zu leben. Wäre die Welt nur freundlich und leicht, dann würde ich wohl lieber weiter träumen. Doch nun bin ich da, für meine kurzen 70 Jährchen oder wie lange auch immer, am Zeitpunkt des Todes werd ich jung sein und meine Zeit ist sehr knapp, und da draussen gibt es zig Dinge die wir verbessern sollten.

Darum stehe ich jeden Morgen auf und beeinflusse mein Umfeld so positiv ich kann.

Nur weil die Menschen andere Ziele haben, heisst das nicht, du müsstest dich mit denen identifizieren, finde deinen Grund um zu leben.

Ich bin ich, und das denke ich, ist der Sinn des Lebens. Zu sich selbst zu stehen und sich selbst in die Welt zu manifestieren. Lieber für das Verachtet zu werden was i ch bin, als für das geliebt zu werden, das ich nicht bin.

Mit freundlichen Grüssen

Sati


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Ich würde an ihrer Stelle eine Klinik aufsuchen wenn sie sich Gedanken machen ihren Leben ein ende zu machen!

Das habe ich gemacht als mich eine Reihe wichtiger Menschen für mich gemobbt haben und mich in eine schwere Depression getrieben haben!

Menschen zu verachten ist nicht mein Ding! Ich habe bereits einer Reihe von Menschen gerettet die in Lebensgefahr waren und ich hoffe das wenn es dazu wieder, zu einer solchen Situation, kommen sollte das ich helfen kann!

Jeder der hier ihnen eine Antwort schreibt verachtet sie nicht und ihre Einstellung Menschen zu verachten hält sie vielleicht von einer Lösung ihres Problems ab!

Ich war und bin dankbar dar wo man mir half, bin auch auch dankbar wo man mir nicht half denn das war nichts und ich bin um eine Erkenntnis reicher geworden! Ich bin dankbar auch für das schwere was in meinem Leben passiert ist denn ich habe es Überlebt und es gibt mir eine Motivation das zu bekämpfen!

Welche Freiheit möchten sie denn haben und wer hindert sie ihr Leben auf ihre weise zu Leben?

Schreiben sie doch mal diese?

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Du hast nicht die Wahl, ob du lebst oder nicht lebst. Du kannst deinen Körper töten. Das ist aber nicht empfehlenswert, denn dann hast du immer noch die gleichen Probleme wie vorher auch schon, nur hast du nun keinen Körper mehr, um an diesen Problemen zu arbeiten.

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Wenn ich lebe, dann möchte ich frei sein und mein leben auf meine Weise leben, was jedoch auf dieser Welt meiner Ansicht nach nicht möglich ist.

Was bedeutet für Dich frei? Wenn Du zum Beispiel gerne verreist, dann kannst Du versuchen, mit dem Reisen Geld zu verdienen. Du könntest über Deine Reisen im Internet berichten oder ein Buch schreiben.

Meine Meinung zum Sinn:

Man kann sinnvolles tun, z. B. Menschen helfen, für andere da sein,
sich für die Umwelt einsetzen oder Geld spenden. Ich setze mich z.b. für
fairen Handel ein.

Ich bin Christ. Viele Menschen sind der Meinung, dass Gott dem Leben
Sinn gibt. Gott liebt Dich. Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich
überzeugt, dass es Gott gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf
mein Profil gehen.

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Der Wunsch, etwas positives in der Welt zu bewirken, kann ein starker Antrieb sein! Besonders wenn man mit einigen Misständen in der Gesellschaft unzufrieden ist, kann es motivierend sein, selber einen Beitrag zur Verbesserung zu leisten. 

Du schreibst, du hättest keine richtige Bezugsperson und würdest die meisten Menschen verachten. Vielleicht hilft es dir, dich mit Gleichgesinnten für eine Sache zu engagieren, die dir am Herzen liegt? So könntest du wertvolle Freundschaften aufbauen und zugleich ein sinnvolles Ziel verfolgen.

Wer z.B. das Leid auf der Welt verringern möchte, kann sich sozial engagieren, entsprechende Berufe ergreifen (z.B.: Pflege, Medizin, Soziales,...) sowie fair und sozial produzierte Produkte fördern. Wer sich für die Umwelt einsetzen will, kann Umweltschutzorganisationen beitreten sowie im Alltag darauf achten, Müll zu vermeiden, minimalistischer zu leben, nachhaltige Produkte zu kaufen, mehr Rad zu fahren etc.

Abgesehen von dem Wunsch zur Veränderung finde ich es auch motivierend, einfach die schönen, kleinen Dinge des Lebens als Selbstzweck zu genießen: Auf einer Radtour schöne neue Plätze entdecken, ein leckeres Essen, ein erfrischender Sprung in den See im Sommer, Lieblingslieder selbst spielen/singen, und vieles mehr! 

Was würdest du denn tun wollen, wenn du die Freiheit hättest, die du dir wünschst? Viele Aspekte, die dir Freude machen, kannst du vielleicht auch regelmäßig im Alltag umsetzen. So hast du jeden Tag etwas, worauf du dich freuen kannst!

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Weißt du was ich in den letzten Wochen realisiert habe? Sobald man seine wahre Liebe im Leben gefunden hat hört man auf über soetwas nachzudenken, weil man ab diesem Punkt versteht, dass es das ist, was der Mensch braucht. Dann versteht man alles und das Leben.

Vielleicht kannst du das jetzt noch nicht so recht nachvollziehen und es ist schwer das wirklich zu begreifen, denn bei solch einer verrückten und abstoßenden Welt ist die Liebe schwer zu finden, aber es gibt sie. Such einfach nach ihr und du wirst sie finden!

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Kommentar von Temas
09.02.2017, 02:32

Ich kenne duzende, liebenswerte Menschen, die mit 40 oder sogar älter noch einsam sind. Manche Menschen sind einfach zu gut für diese Welt.. ich denke der Gedanken, dass man den Sinn erst sieht, wenn man jemanden zum Lieben gefunden hat, kann manche noch tiefer ins Loch fallen lassen.. 

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Denke auch sehr darüber nach und kann dich sehr nachfolziehen.

Ich denke, der Sinn des Lebens ist Spaß zu haben und versuchen die Welt nicht schlechter zu machen als diese jetzt schon ist.

Bestenfalls sollte man sie natürlich besser machen..

Z.B. in der Politik, Demos e.t.c.

Habe einfach Spaß und ziehe dein Ding durch egal was das Gesetz dazu sagt :)

Solange es niemanden anderes schadet natürlich :O

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Ich habe mich auch eine Zeit lang mit dem Sinn des Lebens beschäftigt und bin letzenendes zum Schluss gekommen dass es kein Sinn gibt.

Man wird in diese Erde unfreiwillig hineingeboren und stirbt nach einiger Zeit wieder. Was aber dazwischen passiert ist enorm wichtig, da dies die Zeit der Erfahrungen, Sinneseindrücke und geistigen Weiterbildung ist.

Keiner weiß was nach dem Tod passiert, und darum ist es wichtig das Leben , so hart es auch manchmal sein kann, vollständug auszukosten und zu genießen.
Manche Menschen finden in der Liebe den Sinn ihres Lebens , manche in der Bildung beispielsweise von interessanten Büchern , und wiederum andere in der Natur.

Es ist wichtig dass du dir immer treu bleibst und deine derzeitigen Umstände wohl oder übel akzeptierst. Sollte das Leben nach dem Tod auf einer anderen Ebene weitergehen, wäre es fatal schon in so jungen Jahren zu sterben, ganz ohne Erfahrung und Weisheit.

Ich hatte genau die gleichen Gedanken wie du, jedoch besteht dass Leben aus Höhen und Tiefen, und ich bin mir 100%ig sicher das du irgendwann auch glückliche Momente haben wirst.
Alles ist vergänglich, Liebe, Hass, Trauer, Leid, Glück.., und es ist wichtig alles einmal erfahren zu haben.

Mir haben Berichte über sogenannte "Nahtoderfahrungen" geholfen, sodass ich wieder an einen Sinn im Leben glaubte.
Keiner weiß was auf einen zukommt, was einen erwaret, was für eine Aufgabe man hat, nur DU kannst es für dich herausfinden.

Liebe Grüße.

Pegasus

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Kommentar von keinfacebook
09.02.2017, 08:28

Unfreiwillig wird hier niemand geboren. - Du hast schon recht mit der Nahtoderfahrung .... danach wird das LEBEN ganz anders, kostbar!

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Meine Motivation zu leben sind meine Träume. Ich hab mir gewisse Ziele in meinem Leben gesetzt, und die will oder werde ich erreichen. Ich weiß nicht warum, aber ich bin mir so unglaublich sicher dass ich irgendwann alles erreichen werde, was ich mir nur vorstelle und wünsche. Vielleicht liegt das auch an Pubertät, keine Ahnung xd

Außerdem fasziniert mich unser Universum, unser Planet und all das so sehr, und allein wenn ich bis morgens durchmache und einen Sonnenaufgang erleben darf, ist das so ein unglaubliches Gefühl. Das "Leben" überhaupt existiert, dass wir solch etwas unglaubliches erleben dürfen, finde ich einfach lebenswert.

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Kommentar von keinfacebook
09.02.2017, 07:56

Meinen Sinn im Leben finde ich auch in der Astrologie - deshalb habe ich sie gelernt.

Mein Glück aber.... in jeder Schildkröte, Schnecke, im Sommer wie Winter und oft in den unvollkommenen Menschen.

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Ich bin z.Z. auch wieder in dieser Phase. Leben ist gerade deutlich anstrengender, als freudebringend. Ich versuch einfach nicht viel drüber nachzudenken und weiterzumachen.. Ab und zu gibt es auch schöne Tage und vllt. muss ich mir die Ausschüttung der Glückshormone auch einfach nur wieder antrainieren. 

Selbstmord ist für mich keine Option, da trampe ich lieber mit fremden, bis ich zu nem Urwald komme oder sowas in der Art. Jedenfalls überlege ich oft, ob so ein Überlebenstraining nicht die Liebe zum Leben in mir entfachen kann.

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Kommentar von keinfacebook
09.02.2017, 08:24

Na ja, am Scheitelpunkt des Lebens erlebt man oft die Hingabe an dieses. Ich habe Menschen gekannt, die  auf ihrer Suche wirklich gestorben sind (glaube mir, ich kenne vieles). Am Ende wollten sie dieses besch...... Leben - da war es zu spät. Da lagen sie in der Leichenhalle.

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Was ist eure Motivation, zu leben?

Das Leben. Also das Gesamtpaket mit allen Ausprägungen. Schwierig das auf etwas Bestimmtes runter zu brechen. Vielleicht die Lust sich zu entwickeln. Die Neugierde daran die Rätsel zu lösen.

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mein leben auf meine Weise leben, was jedoch auf dieser Welt meiner Ansicht nach nicht möglich ist

Hört sich für mich so an,  als hättest du eine leise Ahnung, wo es dich hin zieht, aber noch keinen Plan, wie man das bewerkstelligt.

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Denkt ihr überhaupt über so etwas nach?

Heute nicht (mehr). Früher als junger Erwachsener war mir der Tod auch oft sehr nahe gestanden.

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Ich denke quasi täglich darüber nach. Mir wurde vor etwa einem Jahr MS diagnostiziert. Seitdem sind einige Einschränkungen dazugekommen. Aber gerade dadurch möchte ich gerne noch etwas länger leben. Ich möchte die Zeit, die ich noch habe, ausnutzen. Und noch möglichst viel von (zumindest) Deutschland sehen. Weitere Strecken sind kaum noch möglich...

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Kommentar von eminem88
09.02.2017, 02:00

was ist MS?

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Kommentar von Hardware02
09.02.2017, 16:53

Und wieso beschränkst du dich deshalb auf Deutschland? ... Ich habe auch MS, war damit schon in Japan, Israel, Portugal und Nordkorea, unter anderem.

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Mir geht es ähnlich, wie dir, ich liebe niemanden und einen Grossteil der Menschheit könnte ich verfluchen, aber...

Es gibt immer einige Tage, die mir Spass machen, daher lebe ich weiter, selbst wenn es nur jeder vierte Tag ist, reicht das mir...

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Was ist eure Motivation, zu leben?

Nur meine Kinder.

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Welchen Sinn soll Freiheit denn haben? Er kann doch nur in dem Gegenteil von Freiheit, also der Bindung liegen. Sobald jemand gebunden ist, z.B. an sein Klavier und seine Musikleidenschaft, muß er sich die Sinnfrage nicht stellen.

Musizieren und zugleich überlegen, was das bringt, paßt nicht zusammen.

Freiheit ist eigentlich gar nichts. Ein knurrender Magen und eine Speisekarte mit hundert Gerichten. Sobald man sich für eines entschieden hat, hat man 99 Freiheitsoptionen verzockt.

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Meine Motivation ist es zu Lieben und geliebt zu werden. Unser Leben hat nur bedeutung in den Augen anderer :D 

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Allein die Möglichkeit,dass ein Traum wahr werden könnte, macht das Leben doch lebenswert! Denn die Hoffnung stirbt zuletzt.-

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Du lebst für/ nach deinem Leben, auch wenn du das noch nicht weißt. Für dein nächstes Leben.... Fritz Riemann : "Grundformen der Angst. Die schizoiden Persönlichkeiten." .... empfehle ich dir!

Meine Frage ans Leben ist das Gegenteilige...... ich wäre froh, hätte ich keinen Sinn, dem ich verpflichtet bin. LG, Stefanie!

Denn: ich würde schlafen und träumen, für immer ungeboren...... so habe ich aber beruflich allerhand zu tun und würde mich freuen über Menschen, die auch viel Spaß am Leben haben....

 in den Zoo fahren,

schöne Städte anschauen

Schildkröten züchten,

Bücher schreiben oder besser : in Urlaub fahren

Ein schönes Zuhause finden, das  richtig dumme Karnevalstrikot finden, das gesündeste Essen,

Horrorfilme sehen oder..... auch nur mittelmäßige Menschen kennen.Vielleicht fehlt dir das : die Liebe. Kann Mann das Leben lieben lernen? Oder sogar die Menschen? .....LG, Stefanie.

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Kommentar von keinfacebook
09.02.2017, 07:51

Heute bin ich alt, Gott, bin ich alt ! Und viele Jahre der Dinge beraubt, die ich noch tun könnte! 

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