Was ist eure Meinung zur Europäischer Union , viele sagen was brauchen wir noch die Einigung wenn die Staatsgrenzen sowieso dicht sind ?

... komplette Frage anzeigen

10 Antworten

Es kann nicht auf Dauer Funktionieren, dass 28 Einzelstaaten die gleiche Währung benutzen. Es sind 28 unterschiedlich funktionierende Länder mit unterschiedlichen Interessen, unterschiedlicher Wirtschaftsstabilität, unterschiedlicher Staatsführung(Grundeinkommen, Steuern, Lebenshaltungskosten) Während Deutschland stark da steht gehen Italien, Portugal, Spanien und viele Oststaaten vor die Hunde. Die Länder sind zu verschieden, damit man über sie ein 0815-System legt. Meiner Meinung nach sollte die EU erhalten bleiben, aber nur als Abkommen zwischen den ganzen Staaten.d.H niedrige Zölle und Steuern auf den Handel und als übergeordnete Währung der Euro. Parallel dazu Staaten mit ihrem eigenen Haushalt und ihrer eigenen Währung. Denn ein Land wie Deutschland kann nicht 27 andere Staaten auf Dauer aushalten und mit Geldern versorgen. Ich gebe einfach mal das Beispiel, man schaut sich in Süddeutschland eine gepflegte Wohnhaussiedlung an, und dann schaut an sich die italienische Hafenstadt Genua an(Man denkt man wäre in einem Südamerikanischen Ghetto gelandet) Mit dem Euro nur als übergeordnete Währung wäre das ganze System nochmals viel flexibler und die Staaten hätten auch Zeit sich selbst auf das gleiche Lvl zu bringen wie die jetzigen führenden EU-Staaten. Man sollte die EU nicht auflößen, sondern nur umstrukturieren. Die EU hat nicht nur schlechtes auch viele gute Aspekte aber es stimmt viele Kleinstaaten fühlen sich erdrückt und übergangen und das oft zurecht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von ArnoldBentheim
09.07.2016, 18:13

Es kann nicht auf Dauer Funktionieren, dass 28 Einzelstaaten die gleiche Währung benutzen. (...) Die Länder sind zu verschieden, damit man über sie ein 0815-System legt.

Wie die Währung in den einzelnen Ländern auch immer genannt wird, spielt keine Rolle! Der Euro trägt an Unterschieden zwischen den Ländern keine Schuld, sondern sie sind "hausgemacht"!

Meiner Meinung nach sollte die EU erhalten bleiben, aber nur als
Abkommen zwischen den ganzen Staaten.d.H niedrige Zölle und Steuern auf den Handel und als übergeordnete Währung der Euro. Parallel dazu Staaten mit ihrem eigenen Haushalt und ihrer eigenen Währung. Denn ein Land wie Deutschland kann nicht 27 andere Staaten auf Dauer aushalten und mit
Geldern versorgen.

Alle EU-Länder haben ihren "eigenen Haushalt"! Die Währung ist dabei uninteressant. Hätte Griechenland immer noch seine Drachme und nie den Euro eingeführt, hätten die anderen EU-Länder dennoch den Staatsbankrott verhindert.

Deutschland ist zwar in der EU neben anderen Ländern auch ein Nettozahler, aber die deutsche Wirtschaft profitiert sehr vom freien europäischen Markt. Es kann sich die Zahlungen locker leisten. Die Behauptung, dass Deutschland angeblich "27 andere Staaten auf Dauer aushalten und mit Geldern versorgen" würde, ist nichts als dumme Propaganda!

...man schaut sich in Süddeutschland eine gepflegte Wohnhaussiedlung an, und dann schaut an sich die italienische Hafenstadt Genua an(Man denkt man wäre in einem Südamerikanischen Ghetto gelandet)... Man sollte die EU nicht auflößen, sondern nur umstrukturieren. Die EU hat nicht nur schlechtes auch viele gute Aspekte aber es stimmt viele Kleinstaaten fühlen sich erdrückt und übergangen und das oft zurecht.

Wenn man das liest, dann wird es Zeit, dass es noch viel mehr EU als bisher gibt! Denn solche Unterschiede, um beim Beispiel zu bleiben, sind Versäumnisse der einzelstaatlichen Wurstelwirtschaft, aber von der EU nicht zu verantworten. Auch in Genua sähe die Siedlung bedeutend wohnlicher aus, wenn die EU gegenüber einzelstaatlichen Versäumnissen und Nachlässigkeiten ein Eingriffsrecht geltend machen könnte.

Fazit: Der Entwicklungsprozess der EU ist beschleunigt fortzusetzen und ihre Arbeit durch die Verlagerung weiterer einzelstaatlicher Souveränitätsrechte zur EU wirksamer zu gestalten.

3

Die EU wurde gegründet, um so das Wohl der Konzerne noch mehr zu verbessern. Dies ist auch die jetzige Aufgabe und das weitere Ziel. Die Grenzkontrollen innerhalb des Schengener Raumes wurden nur deshalb abgeschaft, um so den Warenverkehr zu beschleunigen, also auch da wurdem dem Kapital der rote Teppich ausgerollt. Für alle anderen Menschen isses ziemlich nebensächlich ob Grenzkontrollen oder keine. Bis jetzt hat sich noch nie ein Mensch beschwert, wenn er an der Schweizer Grenze kontrolliert wird. Jährlich passieren millionen an Menschen die Staatsgrenze der Schweiz und alles ist ok.


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

In den Volksabstimmungen in GB, Frankreich, Niederlande etc. zeigte sich überall, dass die Völker keine Zentralisierung der Macht in Brüssel wollen, sondern eigenständige Nationalstaaten, die sich gut verstehen. So, wie es bis 1990 war. Danach begann die Bürokratie in Brüssel immer mehr Rechte an sich zu ziehen. Heute wollen sie den Ländern Einwanderungsquoten aufdrücken, Steuergelder aus den einen Staaten, v. a. Deutschland, in andere umlenken und uns TTIP aufzwingen, ohne dass sie genau verraten, was da drin steht. Bei TTIP wollen sie sogar die nationalen, vom Volk gewählten Parlamente ausschließen. Damit sollte Schluss sein. Weniger EU ist gut für Europa.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung




Viele behaupten das es jetzt schlechter zugeht als vorher

"Viele behaupten" - genau, und insbesondere dann, wenn ihnen der Tag recht lang ist. Und inwiefern sollte es "jetzt" im Vergleich zu "vorher" - wann soll das sein, 1871, 1925, 1960, 1980, 1992, 2010, 2012 ...? - denn überhaupt "schlechter" sein? Und "schlechter" in welcher Beziehung? Stehen in deutschen Haushalten weniger Butter, Wurst, Konfitüren und Brot/Brötchen auf dem Frühstückstisch? Muss jemand die Mettwurst im mittäglichen Eintopf weglassen? Ist die jährliche Urlaubsreise gefährdet? Müssen Kühlschrank und Waschmaschine verkauft oder das Sky-Abo gekündigt werden? ...

viele Staaten füllen sich unter Druck gesetzt von der großer Brüsseler Bürokratie .


Der Standardvorwurf. Dabei sind es die "Staaten" selbst, die das beschließen, was die "Brüsseler Bürokratie" dann umsetzen soll. Denn die Vertreter der Einzelstaaten, also deren Regierungen, sind diejenigen Kräfte, die maßgeblich die Europapolitik bestimmen und ohne die in Europa nichts geht. Das Problem liegt nicht in Brüssel oder Straßburg, sondern bei solchen Staaten, deren Regierungen diversen Abkommen zwar zustimmen, aber dann nicht umsetzen, die sich in Verfolgung ihrer Sonderinteressen der gemeinschaftlichen Solidarität entziehen und gerade das verhindern, was in der EU unbedingt umgesetzt werden muss: eine Wahl und eine Kontrolle aller EU-Institutionen durch von den Völkern gewählte und legitimierte Volksvertreter - und überhaupt eine umfassende Demokratisierung der EU! 

Viele sind nicht zufrieden das man die Staatsgrenzen geschlossen hat und das man lange warten muss an den Grenzen und das man NICHT mehr frei Fahren
kann - und das geht auf das Konto der Flüchtlinge.


Nein, nicht die "Flüchtlinge", sondern das unsolidarische Verhalten einer ganzen Reihe von EU-Ländern ist die Ursache vieler Probleme, die eine starke Gemeinschaft von (noch) 28 Staaten leicht lösen könnte. Und es sind auch vornehmlich diese unsolidarischen Länder, die ihre Grenzen (teilweise!) geschlossen haben. Ansonsten können die Menschen in der EU immer noch fast unbehelligt in ganz Europa überall hinreisen, wohin sie wollen!

Wäre es NICHT besser wenn die EU sich spalten würde und wieder so ist wie früher ? ... was für ein Sinn hat die EU noch ?


Ich halte es für unsinnig, vorzuschlagen, die EU wieder auf die Gründungsländer zu reduzieren - so verstehe ich den nicht näher definierten Hinweis auf "früher"! Die Wirtschaftsgemeinschaft hat funktioniert und sich ausgeweitet. Die EU hat sich dann nach 1990 politisch bedeutend fortentwickelt und ist zu einer wirtschaftlich und politisch starken Gemeinschaft geworden. Das ist auch notwendig in einer postnationalistischen Zeit fortschreitender Globalisierung. Die Entwicklung der EU, die ein staatsbildendes Langzeitprojekt ist, ist noch längst nicht abgeschlossen, sondern im Flusse. Dass es bei einem
solchen Projekt auch Rückschläge geben wird, ist nur natürlich, wie z. B. der sog. "Brexit" zeigt. Aber die Reaktionen in GB belegen auch, dass viele Menschen von der EU eine ganze Menge halten, sodass der "Brexit"
die EU weniger treffen wird, dafür aber Großbritannien als Staat vollkommen auseinanderzuberechen droht.

Die EU macht sehr viel "Sinn",denn sie wird die bestehenden und zukünftigen Krisen alle meistern, sei es mit 27, 25 oder 20 Mitgliedsländern! Alle Länder, die aus der EU austreten sollten, werden in einigen Jahren oder Jahrzehnten wieder eintreten wollen - und es auch dürfen. Die EU ist als zukünftiges Staatsgebilde die Gewähr für eine Wirtschafts, Außen- und Sicherheitspolitik, die Europa seine Stellung als weltpolitischem Machtfaktor bewahren wird. Die EU kann außerdem dafür sorgen, dass in allen EU-Ländern einheitliche rechtliche und soziale Standards herrschen
sowie alle Menschen das Gefühl entwickeln werden, Bürger ihres Landes und zugleich Bürger eines Vereinigten Europa zu sein, in dem es sich - in welchem Land auch immer - zu leben lohnt. 

MfG

Arnold





Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich bin der Meinung, dass es für die Einwohner keinen großen Unterschied macht, ob die Europäische Union untergeht oder weiterbesteht. Es findet sowieso ein Ausverkauf statt, an dessen Ende es allen schlecht gehen wird. Die Flüchtlingsbewegung halte ich auch nicht für rückgängig machbar, bzw. aufzuhalten, da habe ich innerlich schon fast kapituliert.

Welche Einigung meinst du eigenlich, meinst du zu dem Thema, ob man die Außengrenzen dicht machen soll? Die Staatsgrenzen sind überhaupt nicht dicht bisher. Es gibt zwar Bemühungen in einigen Staaten, wie Österreich, aber in der Regel reichen die Zäune nur ein paar Kilometer weit, daher kann ein gut informierter Reisender ohne Pass (oder ein Schlepper) einfach einen Umweg fahren. Bulgarien hat zwar einen schönen Zaun gebaut, hat aber wohl nicht die finanziellen Mittel, die elektronische Überwachungsanlage in Betrieb zu halten...

Aber selbst wenn sie in einigen Ländern dicht wären, haben wir anscheinend kein Interesse daran, die Außengrenze zu schützen. Im Mittelmeer fahren wir mit den Patroullien-Booten bis kurz vor die afrikanische Küste um die Passagiere Richtung Europa abzuholen.

Das mit dem "frei Fahren" ist natürlich populistischer Unsinn, um die "Grenzschließer" unter Druck zu setzen. Als ob nicht bereit wären, eine halbe Stunde länger unterwegs zu sein, oder ein bisschen mehr Geld für Produkte auszugeben, um unsere Sicherheit zu gewährleisten...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Die EU ist eine Wirtschaftsunion, dabei sollte man es belassen.
Eine politische Union braucht es nicht und wird daraus auch nicht werden.
Der Nationalstaat ist Verfassungswirklichkeit, die kann die EU nicht ersetzen.

Jedoch muss man Wirtschaft und Wohlstand zusammendenken.
Nicht Rekordgewinne für die Wirtschaft und Niedriglöhne für die Bürger.
Kriegt die EU diese Kurve nicht hat sie ihre Zukunft bereits hinter sich.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von ArnoldBentheim
09.07.2016, 18:18

Der Nationalstaat ist Verfassungswirklichkeit, die kann die EU nicht ersetzen.

Die Zeiten von Nationalismus und kleinräumigem Nationalstaat sind vorbei. Was in einigen Ländern derzeit an Nationalismus aufflackert, ist ein letztes Flämmchen, dem der Brennstoff ausgeht. Die Briten werden für ihren nationalistischen Irrweg einen hohen Preis zu bezahlen haben: das Auseinanderfallen ihres Staatswesens!

0

Meine Meinung ist, dass Frau Merkel mit ihrer Flüchtlingspolitik, sowie Brüssel mit purem Aktionismus Europa kaputt gewirtschaftet hat.

Das wirklich gut angedachte Modell Europa, und was auch wirklich jahrzehnte lang ein Garant für den Frieden in Europa gewesen ist, steht vor dem Ende.

Nach meiner Ansicht wird Europa diese Krisen nicht mehr meistern können. Da helfen auch keine Parolen, wie

Wir schaffen das schon.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

viele Staaten füllen sich unter Druck gesetzt von der großer Brüsseler Bürokratie 

Aha. Was in Brüssel passiert wird eher von nationalen Vertretern der Länder bestimmt. Wobei Deutschland hier eine Spitzenposition einnimmt.


NICHT mehr frei Fahren kann - und das geht auf das Konto der Flüchtlinge.

Das geht nicht auf das Konto der Flüchtlinge, sondern auf das Konto der rechtspopulistischen Bewegung in Europa.


Wäre es NICHT besser wenn die EU sich spalten würde und wieder so ist wie früher ?

Ich denke es gäbe mit Abstand nichts schlimmeres. Die Auflösung der EU wäre ein gewaltiger Rückschritt. Und vermutlich das Ende der bisherigen positiven Entwicklung.


Wenn die Grenzen sowieso Dicht sind mit Kontrollen , dann was für ein Sinn hat die EU noch ?

Die Grenzen sind doch gar nicht dicht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Für mich ist die EU sowieso quatsch.

DE zahlt am meisten ein und erhält am wenigsten heraus.Die Forderungen können die schwachen Staaten sowieso nicht erfüllen und DE wird dermaßen behindert, das die Wirtschaft schwächelt.

Vom Flüchtlingsproblem wollen die meisten Staaten nichts wissen, machen ihre Grenzen dicht und überlassen DE den ganzen Kram.

Die Grenzen, wie früher, wären mir deutlich lieber, gebt uns die DM zurück.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von wurzlsepp668
09.07.2016, 10:52

du mußt in einem anderen Deutschland leben als ich .....

da in dem Deutschland, wo ich lebe, die Wirtschaft momentan durch die Decke geht ....

1
Kommentar von DreiGegengifts
09.07.2016, 10:57

Deutschland ist sozusagen der einsame Spitzenreiter in der EU. Der absolute Hauptprofiteur. Das sieht man auch an der deutschen Wirtschaft, die alle anderen Länder überragt und an der deutschen Machtposition in der EU-Politik. Experten befürchten sogar, dass die Dominanz Deutschlands irgendwann zu Problemen führen wird. Aber der enorme Wohlstand in Deutschland ist eher einzigartig.

Offenbar lebst du in einem anderen Deutschland.

3

Rechte sagen EU ist schlecht
Linke sagen EU ist gut
Vernünftige sagen solange wir keine Krise und keinen Krieg haben ist es gut

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von clemensw
09.07.2016, 10:48

Vernünftige erkennen auch, dass 70 Jahre Frieden zwischen den EU Staaten auch ein Verdienst dieser Organisation ist.

2
Kommentar von Schwizz
09.07.2016, 10:49

Die EU hat sonnen wie auch Schattenseiten

1

Was möchtest Du wissen?