Was ist eure Meinung zum Thema G36, Sturmgewehr für die BW, ...?

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12 Antworten

Das G36 ist eines der besten Sturmgewehre die es gibt. Es gibt wenige Sturmgewehre die ähnliche Ergebnisse erzielen.

Aus dem Grund hat der Hersteller H&K auch das Gerichtsverfahren gegen das Bundesministerium gewonnen.

Das G36 wird vom KSK genutzt und die sind nicht an Beschaffungen der Bundeswehr gebunden. Wenn die es für nicht geeignet halten würden hätten die sich schon lange was Anderes im Einsatz. Auch die neu aufgestellte BFE+ wurde damit ausgerüstet.

Außerdem wird das Gewehr von vielen Spezialeinheiten auf der Welt genutzt. Andere Armeen beschaffen gerade wieder in nicht unerheblichem Umfang das G 36.

Ob die Bundeswehr ein neues Sturmgewehr braucht muss auch mit der Frage verbunden werden ob das Kaliber 5.56 eine Zukunft hat. Darüber ist man sich aber weltweit nicht einig. Das Kaliber ist hat unter normalen Umständen eine Reihe von Vorteilen. Im offenen Gelände ist es vollkommen ausreichend, die Soldaten können einen größeren Vorrat an Munition mitnehmen und noch so einiges Andere. Im urbanen Gelände hat es aber eben auch Nachteile. Hat man gerade in AFG gemerkt wo die Lehmwände doch Widerstand boten.

Das Thema ist so komplex das es hier nicht annähernd beantwortet werden kann.

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Das G36 ist bestens geeignet für die Auftragserfüllung der BW, auch für heiße Temperaturen geeignet.
Dass das G36 ausgemustert werden soll, wurde nach dem Karfreitagsgefecht bekannt.
Bei richtiger Benutzung fällt es nicht aus!
Tausende Soldaten, die mit dem G36 im Einsatz waren, schwören darauf und beteuern immer wieder, keine Probleme damit gehabt zu haben.

Die Bundeswehr braucht keine neue Standardwaffe, wo das G36 an seine Grenzen kommt, gibt es andere Waffen.

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Die Bw bzw. die Beschaffungsbürokratie hatten das Problem mit der mangelhaften Präzision bei heißgeschossener Waffe sehr wohl erkannt und daher als leichte Unterstützungswaffe das MG 36 mit einem etwas schwereren Rohr (nur 136 Gramm!) bestellt. Die Bestellung über fast 5000 MG 36 wurde aber storniert ohne dafür einen Ersatz zu beschaffen!

Ein Austausch der Rohre wäre mit Abstand die wirtschaftlichste Lösung und man hätte dann wieder eine hervorragende Waffe gehabt.

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Kommentar von Jerischo
08.08.2017, 16:44

Hat man die ganze Zeit schon, die Medien bauschen nur alles auf, was sie zu fressen bekommen.

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Grundsätzlich ist das G36 ein sehr gutes System.
Einfacher Aufbau, gute Wartbarkeit und ein geeignetes Kaliber für ein Standardgewehr.
Kurz, eine sehr schöne Waffe, die ich immer wieder gern in der Hand habe.

Sollte man jedoch einen Nachfolger für das G36 planen, würde ich an das HK416/HK417 System denken.

Die Vorteile liegen klar auf der Hand:

  • modulare Bauweise möglich
  • Kalibermix innerhalb der Gruppe ohne größeren Ausbildungsaufwand möglich
  • funktionssicher auch unter erschwerten Bedigungen
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Kommentar von Jerischo
08.08.2017, 16:45

Das G36 ist auch modular und es gibt verschiedene Modellvarianten.

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1. Nein, 2. Ja, 3. Was seit Ewigkeiten gut ist und ständig verbessert wird, braucht man nicht ersetzen.

Ist das so eine Frage für einen Schulhausaufgaben Aufsatz?

Es kann nur jemand eine Meinung haben, der das gerät kennt und schon einmal bedienst hat. Auch ein Gewehr ist ein Werkzeug. Eine Armee braucht ein Werkzeug.

Leider enstehen solche Fragen nur aus Zusammenhang von irgendwelchen Beiträgen die man die letzte zeit mal irgendwo aufgeschnappt hat. Das Thema ist eigentlich durch. Das Werkzeug funktioniert. Das ganze wurde nur durch Medien falsch und aus dem Zusammenhang gerissen wiedergegeben. Auch wenn es zu Fehlfunktionen kommen kann, sind diese eine Ausnahme. 

+++ (Man kann natürlich unendlich über Sinn und Unsinn von Waffen diskutieren, aber darum geht es hier ja nicht. Sondern rein um die Frage.) +++

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Kommentar von WDHWDH
11.08.2017, 08:44

Für die Fehlfunktionen ist das G36 aufgrund der "Husch/Pfusch" Konstruktion Schuld. Wesentlich dafür ist aber die nicht für Dauerfeuer geeignete und fast zylindrische Patrone. Die 222(!) Patrone (später 223) ist eine Privatentwicklung von Gen.Gustavson -20 000 Stück erzeugt auf einer Bonanza Hanspresse!

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Da ist es besser keine "Meinung" zu haben sondern auf die Fakten zu schauen.

Das war ein PR Stunt um die heimische Wirtschaft durch eine große Neuanschaffung zu pushen.

Heckler & Koch hat den damit verbundenen Gerichtsprozess gewonnen. Das wurde in unseren Qualitätsmedien nur am Rande weg gemeldet.

Die Bundeswehr hat das Gewehr bekommen, was sie bestellt hat.

Die unterstellten Probleme ließen sich durch Nachrüstungen der normalen Verschleißteile beheben. Dazu zählt auch der Lauf einer Waffe. Ein dickerer Lauf würde sich anders verhalten was die hohen Temperaturen angeht.

Eine Nachrüstung wäre kein Problem.

Trotzdem kommt ein neues Gewehr.

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Das G36 hat zwar eine hohe feuerrate ist aber nicht besonders zuverlässig also mir fällt spontan kein neues Kriegsgewehr ein.Man muss aber auch die kosten für die Waffen Bedenken LG

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Es ist egal, was ich denke. Tatsache ist, dass es bereits eine Ausschreibung für ein neues Sturmgewehr gibt.

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Naja hier funktioniert es. Es ist besser als das G3. So wie es sein soll. Und besser als das was die Amerikaner haben. Bei denen zählt Quantität vor Qualität. 

Aber halt in heißen Ländern funktioniert es nur mäßig. Und es wurde für alles eingesetzt. dafür wurde es nicht ausgelegt. 

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Kommentar von Jerischo
07.08.2017, 21:59

Es funktioniert genauso gut bei heißen Temperaturen. Fällt nur bei falscher Benutzung aus!

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Eine erhebliche Zahl der G36 Gewehre hat den größten Teil seiner Systemlebensdauer bereits hinter sich, es müßten demnach sowieso neue Waffen beschafft werden die diese ersetzen. 

Nun war aber das G36 eigentlich sowieso nicht so wirklich für die Art Einsätze gedacht, welche die Bundeswehr inzwischen bestreitet......; es wäre demnach klug, als Ersatz für die verschlissenen G36 gleich eine Waffe zu beschaffen, die möglicherweise besser an die veränderten Einsatzumstände angepasst ist.

Das grundsätzliche Problem ist sowieso nicht die Waffe, sondern die leidige 5,56er Nato-Patrone mit ihrer beschränkten Leistungsfähigkeit. Aber das ist eigentlich auch schon seit dem Vietnamkrieg bekannt.

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Es gibt keine neuen Knarren, braucht erstmal die alten auf!

Und nächstes Mal setzt die Spezifikationen bei der Ausschreibung doch am besten gleich so, wie Ihr die Dinger hinterher auch benutzen wollt.

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Das G 36 ist ein Kind der Ostöffnung. Die NVA Hatte bereits eine Umstrukturierung auf den AK 74 laufen. Die Bundeswehr plante einen Umstieg vom G3 auf das G11(selbstverbrennende Munition. Durch die Auflösung der NVA  wurden etwa 850 000 AK 74 frei(Siehe Liste der verschenkten Waffen). Aus Kostengründen und weil die 5,45 Munition besser als die 5,56 US Munition (stammt von der .30 Carbine ab) ist, plante man eine Umrüstung der BW auf den AK 74. H&K plante daher eilends eine 5,56 mm Waffe um im Geschäft zu bleiben. Es wurde das "Wolle-Milch" Schwein geboren und das wars. Von überall etwas aber nichts ordentliches-das ist das Problem des G36. Es ist aufgrund der Konstruktion und Munition nicht "Dauerfeuerfähig", Selbstzünder usw. Das einzige funktionierende und "Durchkonstruierte" (Das M16/AR15 war ein "Flugzeugüberlebensgewehr"!!!) 5,56mm StG ist das österreichische StG77(A1). Es wird von den meisten Sondereinheiten der Welt(!) im EINSATZ geführt. In den Garnisonen/Übungen wird immer wegen der anwesenden  Presse das nationale Gewehr gezeigt. So wie das noch immer (auch BW!)  aus Kosten/ Qualitäts/Leistungsgründen verwendete SSG69. Im Einsatz gehen mehrere Länder (USA,D) wieder zur 7,62 NATO Patrone zurück. Natürlich mit "verbesserten" Waffen-M14, G3) ..Das sagt alles.

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Kommentar von Jerischo
08.08.2017, 18:42

Bin mal gespannt wie du auf 200 Meter mit Dauerfeuer triffst. Ein Sturmgewehr muss nicht dauerfeuerfähig sein, dafür gibt es Maschinengewehre. Für mehr Durchschlagskraft andere Gewehre, die nicht als Standardwaffe taugen.

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