was ist eure meinung zum buddhismus?

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5 Antworten

Ich selbst bin Buddhist und aus meiner Sicht ist die buddhistische Tradition der ich folge, die richtige Lehre für mein  Leben.

Allerdings halte ich es für wichtig, kritisch zu bleiben - sowohl im Bezug auf die Lehre an sich, als auch auf das eigene Verständnis. Man sollte sich nicht gegen neue Impulse abschotten und sie pauschal ablehnen.

Außerdem bin ich der Ansicht, dass der Buddhismus keine Lehre ist, die anderen Religionen irgendwie überlegen wäre.

Aus meiner Sicht hat sie Eigenschaften, die sie überlegen machen - aber das liegt an meinen persönlichen Bedürfnissen. Jemand mit anderen Bedürfnissen mag den Buddhismus unsympathisch, oder nicht praktikabel finden.

Mir selbst gibt die buddhistische Praxis sehr viel und ich versuche, dieses Positive auch an andere Menschen weiterzugeben - aber nicht indem ich lehre, oder missioniere, sondern einfach versuche, ganz ich selbst zu sein, während ich Buddhas Lehre folge.

Ich respektiere alle religiösen Traditionen, in denen der Mensch eine konkrete Hilfe für sein Leben findet. Die Religion zu nutzen, um andere zu manipulieren, oder zu diskriminieren, lehne ich ganz entschieden ab.

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Der Buddhismus ist eine der wenigen Religionen mit denen ich sympathisiere. 

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Kommentar von marinaschern
03.12.2015, 21:48

ist bei mir auch so :)

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Kommentar von HeikeMancipatio
04.12.2015, 02:37

Selbstmord ist aber verboten in Deutschland! Und eine Religion die so etwas gut findet kann nur vom Satan sein!
Zudem kleine Kinder in buddhistischen Schulen und Klöstern gefoltert werden und das ganz offiziel!

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Ganz okay, die reagieren aber echt heftig wenn da einer ermordet wird von Andersgläubigen.

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Kommentar von Enzylexikon
03.12.2015, 22:12

Wie kommst du zu dieser Ansicht?

Vielleicht wegen des Bürgerkriegs in Sri Lanka? Das ist ganz sicher nicht repräsentativ für den Buddhismus im Allgemeinen, denn es handelt sich um einen lokalen Konflikt.

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Kommentar von Gamerfreakatari
13.12.2015, 22:59

Gutes Beispiel, es ist aber trotzdem so das Buddisten sehr stark zusammen halten.

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Nach meiner Meinung ist die Religion nicht nachvollziehbar da man sozusagen Götzen anbetet, oder das man an mehrere Götter glaubt.
Aber Buddhismus ist sicher eine Friedliche Religion

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Kommentar von dasErdkundebuch
03.12.2015, 21:56

buddhismus ist ein überbegriff! es gibt 100 verschiedene religionen darunter, und das was du beschreibst wird es sicher auch geben, aber es beschreibt nicht alle buddhistische religionen. das ist so wie wenn ich behaupte: christen feiern keinerlei feste.  das würde sich dann nämlich auch nur auf eine kleine untergruppe beziehen (zeugen jehovas) hätte mit dem restlichen christentum aber nichts zu tun - im gegenteil

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Kommentar von Enzylexikon
03.12.2015, 22:08

In der ursprünglichen Lehre Buddhas werden keinerlei Bildnisse ("Götzen") verehrt und die Lehre eines allmächtigen Gottes gibt es in der Lehre Buddhas auch nicht.

"Götter" (Devas) werden zwar in der Theorie des Kreislaufs der Wiedergeburten genannt, allerdings sind sie nicht mit dem Gott im Judentum, Christentum, oder Islam zu vergleichen.

Laut der buddhistischen Lehre leiden alle Wesen in allen Erscheinungsformen - vom Gott bis zum Hungergeist - und diese Vorstellung widerspricht dem Gottesverständnis der jüdisch-christlichen Tradition.

Der Buddhismus ist eine Religion ohne Gott.

Das im asiatischen Volksglauben irgendwelche Statuen als glückbringend gelten, hat mit Buddhas Lehre nichts zu tun.

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Frauen halten es für ihre Religiöse Pficht ihren Körper zu verkaufen um die Familie zu ernähren , aber eigentlich ganz nett.

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Kommentar von Enzylexikon
03.12.2015, 22:14

Woher hast du diese Information? Das interessiert mich, denn mir ist keine religiöse Regel bekannt, die das verlangen würde.

Es handelt sich also vermutlich um ein armutsbedingtes Problem, für das man aber wahrscheinlich nicht die Religion verantwortlich machen kann.

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