Was ist eure Meinung zu „weichen“ Drogen?

17 Antworten

Meiner Meinung nach ist die Unterteilung von Drogen in "harte" und "weiche" irreführend. Es täuscht darüber hinweg, dass der Konsument in der Verantwortung steht. Mit jeder Substanz kann man sich psychische und/oder physische Schäden zufügen. Mit jeder Substanz kann man risikoarm umgehen - mit keiner Substanz kann man risikofrei umgehen (vgl. Harte und weiche Konsummuster, Safer Use). Selbst Kaffee kann üble Nebenwirkungen haben, wenn man es übertreibt.

Es gibt aber auch viele sinnvolle Möglichkeiten, Drogen zu klassifizieren, z.B. nach Stoffklasse, Wirkung, Ursprung oder Schadenspotential. Hier eine Übersicht:

"Droge" > "Klassifizierung", https://de.wikipedia.org/wiki/Droge#Klassifizierung

Darüber hinaus be- oder verurteile ich keinen Menschen allein dafür, dass er oder sie eine bestimmte Substanz konsumiert. Das ist Substanzismus.

Woher ich das weiß:Hobby – Interessierter Laie ✅ Kein Fachmann, kein Arzt ❌

Hier habe ich zahlreiche Hilfsangebote verlinkt ⬇️

0
@aalbtraum

Selbsttests:

Ist Dein Konsumverhalten problematisch? Hier kannst Du Deinen Cannabis-/Speed-/Alkoholkonsum im Selbsttest überprüfen.

Anleitung zur Reflexion des eigenen Drogenkonsums:

https://drugscouts.de/page/reflexion-des-drogengebrauchs

Tipps für Angehörige/Freunde:

https://drugscouts.de/page/"wir-müssen-reden"

Überregionale Hilfsangebote für Betroffene:

https://mindzone.info/beratung/

Drogenberatungsstellen:

https://www.drugcom.de/beratung-finden/drogenberatungsstellen/

Sucht- und Drogennotruf:

069/623451 (hier gibt es auch Angehörigenberatung)

Elternberatung:

https://www.elternberatung-sucht.de/

Chat-Beratung:

https://mindzone.info/beratung/onlineberatung/

https://www.drugcom.de/beratung/chat-und-chat-beratung-bei-fragen-zu-drogen-und-abhaengigkeit/

E-Mail-Beratung:

https://www.drugcom.de/beratung-finden/e-mail-beratung-bei-fragen-zu-drogen-und-abhaengigkeit/

Hilfe bei psychischen Problemen/Krisen:

Telefonseelsorge: 0800/111 0 111 und 0800/111 0 222

(montags bis sonntags rund um die Uhr)

Nummer gegen Kummer für Jugendliche:

116 111 (montags bis samstags von 14 bis 20 Uhr)

Weitere Angebote für Jugendliche:

https://familienportal.de/familienportal/lebenslagen/krise-und-konflikt/hilfe-kinder-jugendliche-notlagen

Chat-Beratung:

https://www.nummergegenkummer.de/kinder-und-jugendberatung/online-beratung/

(mittwochs und donnerstags von 14 bis 18 Uhr)

0
@aalbtraum

Da gibt es eher Probleme mit Alkohol als mit Cannabis. Zumal Alkohol schon ab 16 gekauft werden kann und einer der gefährlichsten Drogen ist.

2
@RainOne101

Ich stimme zu. Deine Aussage steht nich in Widerspruch zu meiner. "Eher" stellt Alkohol und Cannabis in Relation zueinander. Nur weil Alkohol tendenziell problematischer als Cannabis ist, ist Cannabis nicht unproblematisch.

0
@aalbtraum

Das meinte ich auch nicht das es unproblematisch ist und klar das es da auch einige gibt die übertreiben und ihr Leben nicht mehr richtig hin bekommen. Wollte das nur mal in den Raum werfen weil das Zeug so verteufelt wird (nicht von dir).

2

Ich finde die Unterteilung in "weiche" und "harte" Drogen ganz gut; es bringt die Sache einfach verständlich auf den Punkt und ist meiner Meinung nach nicht irreführend oder täuschend bezgl. Verantwortung des Konsumenten. Die Klassifizierung nach Stoffklasse, Wirkung etc. finde ich meistens zu kompliziert um von den meisten Konsumenten sinnvoll verstanden zu werden. Die Tatsache, dass alle diese Stoffe schädigen können finde ich zu allgemein und beliebig, es geht eindeutig darum wie und wie stark Stoffe schädigen können, welche Auswirkungen sie haben und nicht darum, dass sie überhaupt schädigen können. Ein Unterschied wie etwa der, dass man an Heroinkonsum jederzeit sterben kann, an THC Konsum dies jedoch absolut nicht möglich ist, finde ich zu eklatant um ihn miteinander in einen Vergleich zu setzen. Gleiches gilt für das Suchtpotential.

0

finde das persönlich nicht gut weil es einfach das leben zerstört

Die Mehrheit der Cannabis Konsumenten führen einen nicht problematischen Konsum also inwiefern zerstört es leben?

6
@Carljohnson197

Genau, da sehe ich eher Probleme bei den ganzen Alkoholleichen und Alkoholsüchtigen. Da fehlt es bei den Menschen an Informationen das ist halt das was Jahre in den Medien verbreitet wurde.

4

Dann bist du nicht gut informiert, das trifft eher auf Alkohol zu. Und nein ich konsumier kein Cannabis.

1

damit meine ich das generell drogen egal wie das leben zerstören egal wie stark sie ist dazu zählen auch zigaretten (meine meinung)

0

Willst du nicht antworten oder hast du die Nachricht noch nicht gelesen?

(frage rein aus Interesse)

0
@Carljohnson197

also ich finde das es so ist da es nicht gut für gesundheit und Gehirn ist mir wurde es so beigebracht deswegen hab ich nur meine meinung geäußert

0

Viele Menschen konsumieren sie zu unvorsichtig und für Kinder und Jugendliche können sie gefährlich sein weil sie die Entwicklun negativ beeinträchtigen, bis hin zu Gefahren für Gesundheit und Psyche.

Gras sollte auf jeden Fall legalisiert werden (verstehe nicht, dass das nicht schon längst passiert ist). Das hätte viele Vorteile:

  • Man könnte ordentlich Steuern einnehmen (ähnlich wie bei Zigaretten)
  • die Polizei muss sich nicht mit irgendeinem Quatsch herumschlagen (ich hätte als Polizist überhaupt keine Lust, jemanden wg. Cannabisbesitz aufzunehmen)
  • das Gras könnte kontrolliert und in hoher Qualität angebaut werden (was Arbeitsplätze schafft).

Zu anderen weichen Drogen müsste ich erstmal überlegen (welche damit gemeint sind).

vielleicht Magic Mushshrooms und Khat

0

Tryptamine weil es sehr unwahrscheinlich ist das man davon abhängig wird, dann noch Cannabis. Salvia Divinorum und DMT bin mir jetzt nicht sicher ob es auch Tryptamine sind aber trotzdem sollte es legal sein weil man zu 99% nicht davon abhängig wird!!!

Was möchtest Du wissen?