Was ist eure Meinung zu Antifa?

Das Ergebnis basiert auf 17 Abstimmungen

Finde ich genau so daneben, wie die Rechtsextremisten. 35%
Finde ich gut, sie sollen Rassismus, Sexismus und co. bekämpfen. 35%
Sogar die Rechtsextremen sind mir lieber. 29%
Ist mir egal. 0%

10 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Finde ich genau so daneben, wie die Rechtsextremisten.

Jede Art von Extremismus ist falsch. Anarchisten/Kommunisten sind nicht deshalb gut, weil sie gegen Nationalsozialisten sind. Und Nationalsozialisten sind nicht deshalb gut, weil sie gegen Anarchisten/Kommunisten sind. Alle sind Gegner des demokratischen Rechtsstaats. Der Feind meines Feindes ist nicht mein Freund.

Finde ich genau so daneben, wie die Rechtsextremisten.

Die Antifa ist natürlich keine homogene Organisation, es ist nicht mal als Ganzes eine Organisation, sondern es gibt mehrere Gruppierungen, die teilweise untereinander im Streit liegen.

Nicht alle davon sind gewalttätig, aber man muss einfach mal anerkennen, dass es inzwischen mehr Linksextreme als Rechtsextreme gibt und dass linke Gewalttaten methodisch ausgeführt werden, während Rechtsextreme nur punktuell zu Gewalt greifen.

Damals mit der RAF hatten die Politiker derart viel mit Linksextremen zu tun, dass sie Neonazis ignoriert haben, worauf diese sich einnisten konnten, das hat uns unter Anderen den NSU und die Gruppe Freital eingebrockt.

Jetzt, mit den Linksextremen ist es genau umgekehrt. Und es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich das rächen wird, niemand kann bestreiten, dass es lediglich Zufall war, dass in Hamburg und auch sonst generell niemand gestorben ist.

Und klar ist auch, richtige Neonazis werden durch sie selten bekämpft, da sind sie dann zu feige, zu zehnt auf irgendeinen Pseudo-Patrioten der Pegida einzuschlagen, ist keine Heldentat.

Finde ich genau so daneben, wie die Rechtsextremisten.

Mir sagenderen Methoden nicht zu, die sind halbgar.

Entweder man überlässt das braune Pack den staatlichen Behörden, deren Metier das ist, oder aber, man ist der Meinung, dass die staatlichen Behörden nicht in der Lage dazu sind (momenten unbegründete Idee), mit dem Problem fertig zu werden, dann geht man vernünftig gegen diese Bande vor und vernünftig heißt unmissverständlich, in einer Weise, dass diese in absehbarer Zeit nicht mehr in der Lage ist sich zu erholen, wenn nötig aus biologischem Anlass.

Alles andere ist unsinnige Zeitverschwendung.

Ziemlich heftige Einstellung. Trotz Meinungsfreiheit. Also findest du es legitim, wenn man sich Rechte schnappt und diese bis zur Bewusstlosigkeit niederschlägt?

Wenn das Rechte mit Linke machen, wäre das nachvollziehbar oder ungerechtfertigt?

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@fluestertleise

Nein, ich bin der Meinung (wie aus der Ansage auch unmissverständlich hervorgeht, wenn man sie in Gänze zur Kenntnis nimmt), dass man das Problem des Rechtsextremismus den staatlichen Behörden überlassen sollte.

Wenn die Leute sich daran nicht halten wollen, würde ich es entschieden lieber sehen, sie würden das Pack totschlagen.

Das hätte den beiderseitigen Vorteil, der Rechtsextremismus wäre erledigt und man hätte einen sehr guten Grund diejenigen, die der Meinung sind dem Staat im Hinblick auf juristisch fragwürdige Aktionen vorzugreifen lebenslang wegzusperren.

Sollen sich die unsicheren Kantonisten auf beiden Seiten doch gegenseitig entsorgen, der Stabilität und Funktion der Gesellschaft, kann das nur zuträglich sein.

Wenn diese Ansicht nicht gefällt, der möge sich sonstwo ausheulen gehen, wenn es um Extremisten geht, halte ich Pazifismus für Ideotie.

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@Schachbrett75

Wärst du bereit dafür jemanden tot zu prügeln?

Ich bin gegen unnötige Gewalt, halte aber Pazifismus für heuchlerisch und gelogen. Zumal Pazifismus auch keine Zukunft haben kann.

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@fluestertleise

Mit dem Leseverstehen scheint es bei dir nicht allzuweit her zu sein.

Ich bin der Meinung, dass zivile Gewalt ein Unding ist, da sie gegen das Gewaltmonopol des Staates verstößt. Da ich Zivilist bin, werde ich, so lange nicht gerade sichtlich erkennbar der Unsturz der politischen Ordnung, z.B. im Zuge eines sich konkret ereignenden Putschversuches droht, mich auch keiner Gruppierung anschließen die Gewalt übt, noch dies selbst unternehmen.

Wenn hingegen Extremisten aus beiden Lagern der Meinung sind das staatliche Gewaltmonopol brechen zu müssen, sollen sie das, so lange sie das nur aneinander abarbeiten, wenn dann auch richtig und konsequent tun.

Um keine der beiden Seiten wäre es schade und wenn sich die Extremisten gegenseitig über den Jordan bringen, hat der Staat als Ordnungsmacht mit denen, die übrig bleiben umso leichteres Spiel, weil die völlig am Ende sind.

Ich sehe von dem her nicht ein, warum ich der Meinung sein soll, Blutvergiesen müsse um jeden Preis vermieden werden und der Staat dafür sorgen Extremisten beider Seiten zu erhalten.

Wenn sich die Gelegenheit ergibt, dass diese sich gegenseitig ausschalten, sollte man sie davon nicht abhalten und im zweifen dafür sorgen, dass die staatlichen Kräfte, die man protokolarisch zur Deeskalation dennoch wird entsenden müssen, bedauerlicherweise den Schauplatz zu spät erreichen um noch was tun zu können.

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