Was ist eure Lieblingshunde-rasse?

21 Antworten

Ich habe eine Weiße Schweizer Schäferhündin, ein großartiger Hund (der eigene ja immer^^).

Sie war damals der Kompromiss zwischen Wunsch und Machbarkeit auf den mein mann und ich uns einigen konnten. Ich wollte einen Hund bei dem ich sicher sein kann das ich ihn ordentlich schaffe zu erziehen und der keinen starken Jagdtrieb hat. Mein Mann wollte einen Akita Inu oder Husky, hatte aber 0 Hundeerfahrung. Beides tolle rassen und optisch absolute Faforiten aber die Haltung traue ich mir nicht zu.
Dazu kommt das für mich die absolute Untergrenze der Verhandlungsbasis 50cm Schulterhöhe sind, für meinen Mann aber 60cm die Obergrenze waren (er freundet sich ganz langsam mit dem Gedanken an das größer auch nicht schlecht ist...)

Die Dicke ist zu jedem freundlich, sehr gelehrig, hat aber auch einen eigenen Kopf, ist sensibel und hat richtig Temperament. Zusammen mit meinen Eltern hatte ich vorher Labradore, im Gegensatz zu diesen magengesteuerten Trantüten ist sie selbst mit ihren mittlerweile 10 1/2 jahren noch aktiv und auch körperlich weitgehend fit. Hier und da ziept mal ein Knie oder der Rücken wenn sie es übertrieben hat aber nichts was nicht ein Tag Ruhe wieder heilen würde.

Nach mehreren Jahren vorsichtiger Überzeugungsarbeit ist die Obergrenze bei meinem mann auf 70cm gestiegen und er ist auch offen, sich mal ein paar Leonberger anzuschauen...meine Lieblingsrasse ;)
Vielleicht wird es also,in hoffentlich erst vielen jahren mal einen Leo oder einen entsprechenden Mix geben.
Oder doch wieder was in Richtung Schäfi wobei da die Auswahl echt klein wird wenn man keine Schärfe wünscht und keinen absoluten Workaholic. Die ganze Arbeit bleibt nämlich an mir hängen und ich bin nicht grade sportbegeistert - lange Hunderunden und kurze, wilde Spiele sind OK aber sowas wie Agility und Co nicht...

Vielen Dank für die Antwort! In meiner Nachbarschaft gibt es auch einen weißen Schäferhund und bei dem ist es so, dass die Besitzerin immer schon halb Panik bekommt wenn jemand mit einem Hund vorbei kommt. Auch wenn ich sie min. 2 täglich spazieren gehen sehe, wirkt er nicht wirklich erzogen.

Würdest du sagen, dass sowas bei dieser Rasse häufiger vorkommt?

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@Mariena32

Es wurde eine Zeit lang nur auf Optik gezüchtet, da gab es relativ häufig Angsthunde und übernervöse Tiere. Bei schlechteren Zuchten kommt das wohl noch vor obwohl solche Charaktermängel "eigentlich" von der Zucht ausschließen. Ich habe auch eine Hündin kennengelernt die nur nachts spazieren geführt wurde weil sie sonst in Panik verfallen ist und um sich gebissen hat :(

Wie gesagt haben die Schäfchen auch durchaus ihren eigenen Kopf. Preußischer Kadavergehorsam ist nicht ihr Ding und bei Kommandoton reagieren sie höchstens mit einem mitleidigen Blick, da darf man Weiße nicht mit DSH verwechseln obwohl sie die selben Vorfahren haben.
Wenn man ihnen aber mit etwas Geduld und viel Ruhe klarmacht das es ein entspannteres Zusammenleben gibt wenn sie einfach auf die diversen Worte und Zeichen hören geht das ohne Probleme, sie wollen nämlich auch immer gefallen und freuen sich über ein Lob mehr als über ne Fleischwurst^^

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@Mariena32
In meiner Nachbarschaft gibt es auch einen weißen Schäferhund und bei dem ist es so, dass die Besitzerin immer schon halb Panik bekommt wenn jemand mit einem Hund vorbei kommt

Das könnte genausogut an der Besitzerin liegen. Wenn die selber bei einem anderen Hund in Panik gerät, denkt der Hund natürlich auch, das sei die angemessene Reaktion. Das verstärkt sich gegenseitig.

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Labradore, im Gegensatz zu diesen magengesteuerten Trantüten

Köstlich..aber wahr. Gilt auch für Golden Retriever

und er ist auch offen, sich mal ein paar Leonberger anzuschauen...meine Lieblingsrasse ;)

Auch da sind wir einer Meinung. Wirklich tolle Hunde, wenn sie bloß nicht so kurzlebig wären.

Es wurde eine Zeit lang nur auf Optik gezüchtet, da gab es relativ häufig Angsthunde und übernervöse Tiere.

Das ist leider häufig so bei Modehunden oder reinen Züchtungen auf Optik. Darunter leiden auch die britischen Collies, die auf Kleinheit, Farbe, schmale Augen und aufgeplustertes Fell gezüchtet sind. Da der amerikansische Collie und auch Leonberger absolut keine Modehunde sind, ist man da weitgehend sicher. Die gibts praktisch nur bei verantwortungsvollen "Familienzüchtern", sind da aber auch nicht so ganz billig wie aus einem Kofferraum oder Massenzüchtern.

Wenn man ihnen aber mit etwas Geduld und viel Ruhe klarmacht das es ein entspannteres Zusammenleben gibt wenn sie einfach auf die diversen Worte und Zeichen hören geht das ohne Probleme, sie wollen nämlich auch immer gefallen und freuen sich über ein Lob mehr als über ne Fleischwurst^^

Das haben dann die weißen mit den Collies gemeinsam.

Dazu kommt das für mich die absolute Untergrenze der Verhandlungsbasis 50cm Schulterhöhe sind,

Für mich fangen Hunde auch erst dann an, wenn man sich zum Streicheln nicht bücken muss.

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@Hamburger02

Ja, Leonberger sind garnicht mal so häufig zu finden, ich hab in den ganzen letzten Jahren nur einen gesehen und in den hab ich mich schockverliebt.

Ob so ein Welpe teuer ist oder nicht ist mir ziemlich egal, wenn ich dafür weiß das er aus einer verantwortungsvollen Zucht stammt und ich ein paar seiner Verwandten kennenlernen durfte (mindestens die Mutter, lieber mehr) ist mir das sehr viel wert.
Bevor wir meine Dicke bekommen haben war ich auch jede Woche bei der Züchterin, hab mit dem ganzen Familienrudel gespielt und geknuddelt. Wären mir die erwachsenen Hunde nicht sympathisch gewesen hätte ich mich nicht für einen Welpen aus dem Zuhause entschieden und wäre ich der Züchterin nicht vertrauenswürdig erschienen hätte ich die Kleine nicht bekommen. Schließlich standen noch 7 weitere Personen auf der Bewerberliste.

Weiße Schäfis sind zum Glück auch keine Modehunde oder zumindest nicht in dem Maß wie Retriever, Chihuahua, Pomeranian und Kollegen bei denen ja teilweise ohne Rücksicht auf irgendwas selbst im Verband fröhlich vermehrt wird.

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@Achwasweissich

So muss das sein. Als wir noch Collies züchteten, waren Vater und Mutter auch immer da und unsere Käufer haben uns vor der Abgabe mehrmals besucht. Wir haben es uns auch erlaubt, Interessenten abzuweisen, was die regelmäßig ziemlich sauer quittiert haben. Später haben wir dann Welpentreffen gemacht und das war dann eine Show für sich, wenn dann so um die 8 Collies im Garten rumtobten und die Herrchen/Frauchen mit uns fröhlichen Kaffeeklatsch abhielten. Mit einigen Käufern hat sich sogar eine längere Freundschaft entwickelt und wir konnten unseren "Nachwuchs" immmer wieder treffen. Bei manchen Welpen war auch klar zu erkennen, dass die uns und ihre Herkunft wiedererkannt haben.

Nur nebenbei: mein Schwager hatte seine ganze Kindheit über auf seinem Bauernhof Leonberger und der erzählt heute noch begeistert davon.

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Der Shiba Inu und der Welsh Corgi Pembroke. Von ersteren besitze ich selber auch drei Exemplare und von zweitem einen.

Ich schätze am Shiba seinen starken eigenen Willen und das er dieses Bewusstsein hat auch ohne Menschen auszukommen und weiß das er nicht auf diesen angewiesen ist und sich auch dementsprechend benimmt. Ich muss mich meinen Hunden beweisen das ich es wert bin das sie mit mir zusammen arbeiten und das jeden Tag aufs neue. Sie lassen es sich nicht gefallen respektlos behandelt zu werden sondern würden direkt zurück schlagen.

Am Corgi schätze ich sehr, das obwohl er ein Hütehund ist keinen extrem Willen zu gefallen hat. Er ist zwar ein kleiner Clown und liebt seine Menschen, aber der eigene Kopf ist ihm nicht abhanden gekommen und er hinterfragt auch sehr gerne mal ob das was da nun passiert wirklich sein soll. Und auch wenn es manchmal echt nervig ist schätze ich auch seine Gesprächigkeit und bellfreude und das für diesen Hund erst mal alles ein Grund ist das zu melden.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Bin Besitzerin von 5 Hunden

Vielen Dank für die ausführliche Antwort und Erklärung! Findest du es so ganz ohne Will to please nicht etwas schwierig und dann auch noch mit mehreren Hunden?

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@Mariena32

Nein. Ich kann damit leben und mich arrangieren da es das ist was ich möchte. Ich möchte von meinen Hund gefordert und gefördert werden. Und meine Hunde leben gerne mit mir zusammen ich habe ihren Respekt und sie meinen und daher lebe ich auch nicht mit unkontrollierbaren Monstern zusammen sondern mit Lebewesen die ihre eigene Sicht auf die Dinge haben und diesen Standpunkt mir gegenüber auch vertreten und nicht nur tun was ich möchte.

Ich hab noch einen aussie und auch wenn ich ihn echt abgöttisch liebe und froh bin ihn als meinen ruhe Pol zu haben, ist es für mich manchmal doch eher anstrengend mit seinem extrem gefallen wollen klar zu kommen.

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Mein Lieblingsrasse ist der Jack Russell Terrier: Klein und mutig, immer gut gelaunt, leicht motivierbar, anhänglich, Wetterfest und er hat pflegeleichtes Fell. Einer meiner Hunde ist ein Jack Russell Terrier.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Ich lebe seit mehreren Jahren mit Hunden zusammen.

Vielen Dank für die Antwort!

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Wenn ich mir einen Rassehund kaufen würde, dann einen span. Wasserhund. Eine Bekannte von mir züchtet sie in kleinem Hobbymaß. Sooo süß. Aussehen tun sie wie Pudelmischlinge. Aber sie sind reinrassig und Pudel ist auch nicht drin.

Und danach den Tibetterrier.

Das ist einfach mein Beuteschema: mittelgroß, langhaarig, wuschelig.

Ich habe jetzt den dritten Mischling, mittelgroß, langhaarig, wuschelig. Nur hat meine jetzige Hündin Spitzohren, was nicht ganz in mein Beuteschema passt. Aber sie ist trotzdem süß.

ach ja. und dann den Mittelschnauzer. Der beste Freund meiner Hündin ist einer. Allerdings bellt er nicht, sondern er kreischt. Und wenn meine Hündin dazu bellt, weil vielleicht ein fremder Hund am Grundstück vorbeigeht, falle ich jedesmal ins Ohnmacht. Weil die beiden gemeinsam dann wie ein mordlustiges Rudel klingen. Aber es ist nur die irre Kreischerei des Schnauzers.

Danke für die Antwort

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Optisch oder vom Charakter?

Optisch bin und bleibe ich wohl ein Fan vom Deutschen Schäferhund. Ein sportlicher in grau oder schwarz - ein Traum.

Vom Charakter verliebe ich mich mit jedem Tag mehr in den Malinois. Clever, extrem reaktionsschnell, Einmannhunde, wahnsinniger will to please und will to work, geniale Allroundtalente und für so ziemlich alles zu begeistern. Kuschelhunde die wahnsinnig hart sein können und einen so gut lesen, dass ein Zucken im Gesicht reicht. Hübsch finde ich sie allerdings eher nicht. 😅Optisch dann eher noch einen der Langhaarigen Varianten, aber die sagen mir vom Interieur nicht zu und das sind inzwischen wahnsinnige Fellmonster geworden, dass wäre dann optisch auch schon wieder nicht meins.

Obwohl es gerade wenn man nur auf das Interieur schaut, viele tolle Rassen gibt. Labbies aus Field an Trial oder letztens einen Working Cocker kennen gelernt, richtig cooler Hund. Ich mag generell gerne Hunde die unbedingt Arbeiten wollen und mit dem Halter kooperieren. Da gibt es ja recht viele von, wenn dann noch ordentlich Feuer und Temperament zukommt- perfekt.

Aber der allerbeste und tollste ist mein Labbi Mix 😉

Vielen Dank für die Antwort! Mir geht es vorallem darum welchen Hund man auch gerne hält. Und da muss sowohl die Optik, als auch der Charakter stimmen☺️

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@Mariena32

Ich halte aktuell einen Malinois, einen Labbimix und einen Aussiemix

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