Was ist eure größte Angst?

Das Ergebnis basiert auf 34 Abstimmungen

Migration, Verrohung von Gesellschaften, Amoralität 38%
Weltkrieg, USA+EU gegen China, RU 29%
Entdemokratisierung durch Einfluss der Wirtschaftselite 15%
endgültiges, anthropogen ausgelöstes Artensterben 9%
anthropogener Klimawandel 6%
Expansion und Radikalisierung des Islams 3%
Arbeitslosigkeit, infolge Kollaps des unbegrenzten Kapitalismus 0%

16 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Entdemokratisierung durch Einfluss der Wirtschaftselite

Wenn ich etwas davon auswählen müsste…

Eigentlich ist es aber die Angst vor einem zunehmenden Egoismus der Menschheit. Eine daraus resultierende Ignoranz der Probleme in armen Ländern (wie Mangelernährung etc.) wäre fatal.

Wir sollten lernen unseren westlichen Wohlstand für das globale Humanwohl aufzugeben.

(Ich weiß dass das nur Träumereien sind und es realpolitisch überhaupt nicht möglich ist, das umzusetzen. Es bräuchte einen gesellschaftlichen Wandel und zwar weltweit)

Beschäftige Dich mit Philosophie. Beginne mit Aristoteles, Kant und SENECA. Werde zum Stoiker.

0
anthropogener Klimawandel

Warum kreuzen hier so viele Migration, Amoralität und verrohung der Gesellschaft an?

Ich kann nur annehmen, dass diese Leute Wahrnehmungsstörungen haben, denn Statistiken zeigen eindeutig, dass die Gesellschaft immer friedlicher wird. Außerdem stellt Migration kein ernstzunehmendes Risiko dar, denn Migration hat es schon immer gegeben und Migranten tun uns nichts. Die Gesellschaft war wahrscheinlich noch nie so moralisch wie heute. Wenn jetzt jemand mit "früher hatten die Leute noch Anstand" kommt, dann soll mir diese Person bitte gleich schreiben, welches Früher sie meint! Das in den 60ern, als es noch normal war, dass Männer ihre Frauen verprügelt und vergewaltigt haben, und Minderheiten unterdrückt wurden, oder ein noch früheres Früher, als es noch normal war ganze Generationen in Kriegen zu opfern?

Ich kann nur vermuten ,dass die Menschen, die der Gesellschaft von Heute mangelnde Moral vorwerfen, selbst kaum welche besitzen.

Gegen heutige islamische Gesellschaften, sind die deutschen 60ziger der Inbegriff der Frauenrechte und es ist nun einmal so, dass die Migranten aus z.B. Syrien usw. diese Ideologien nicht ablegen, sondern sich die Enkel noch damit überzeugend in den Ring stellen. Gegen Ukrainer ist z.B. nichts einzuwenden, es gibt also konstruktive Migranten und destruktive Migranten, die ideologisch kaum zu integrieren sind.

1
@Avatarez2

Migratien die hier Straftaten begehen, oder sich nicht integrieren, werden für gewöhnlich gnadenlos abgeschoben.

0

Ich musste mir immer das Lachen verkneifen wenn alte Leute von den guten alten Zeiten sprachen. Und heute?

Die Fakten:

Vor rund hundert Jahren zogen die teils blutigen Revolutionen durch Europa. Nach zwei globalen Kriegen ist selbst den dümmsten Braunen klar geworden, dass nur Toleranz und Zusammenarbeiten zu einem friedlichen Zusammenleben führen.

Vier Jahrzehnte lang hatten wir in Deutschland mehr oder weniger ein Paradies. Wir konnten wieder alles aufbauen, Jeder musste sich alles wieder neu anschaffen, das Wirtschaftswunder brachte allen Wohlstand und Frieden.

Die RAF wollte anschließend die selbe Diktatur des Proletariates wie zur selben Zeit im DDR-Terrorstaat. Das brachte im Nachhinein gesehen alles für ein Jahrzehnt aus der Balance. Kohl schaffte es die Wellen zu glätten, und machte aber gleichzeitig seinen Kardinalfehler. Die gut verschleierte Bankrotterklärung des DDR-Terrorstaates ist Hals über Kopf in eine ungeplante und emotional hektisch ausgeführte Wiedervereinigung transformiert worden. Nach ein paar Jahren setzten sich die Protagonisten der zweiten Reihe des ehemaligen volksfeindlichen DDR-Terrorstaates auch in ganz Deutschland durch. Mit den Waffen ebendieses Terrorstaates.

In 2005 mobbte sich das Trio Infernal Merkel-de Maziere-Gauck an die Macht. Mit einer schuldenfinanzierten und unsinnigen und eigennützigen Kramerseelen-Politik verprellte man Verbündete und schaffte sich mannigfach heimliche Feinde.

Gleichzeitig verbreitete sich die hinterhältige und subversive und heimtückische Kultur der ehemaligen Zonenbürger auch im Westen. Das führte schleichend zum Verfall der guten Sitten und der Moral im ganzen Land. Gute Erziehung und gutes Benehmen und Anstand und Moral bedeuten heute wenig. Die meisten wollen alles umsonst und geschenkt und versuchen immer irgendwo irgendetwas zu "organisieren". Wie es halt früher im DDR-Terrorstaat war.

Scholz und sein Team müssen nun den Kopf hinhalten für die Sünden des Zonenmädels, und wahrscheinlich fliegen uns deswegen bald die Trümmer um die Ohren. Und die können eigentlich gar nichts dafür. Deshalb müssen wir die aktuelle Bundesregierung stützen wo es geht.

Ich gebe Dir in einer Hinsicht Recht. Die jungen Leute sind heutzutage brav und beinahe unterwürfig. Das kommt daher dass es heute viel weniger Junge gibt im Verhältnis zur gesamten Bevölkerung. Zuviel Respekt vor oft bösartigen Alten. Andererseits entwickelten die jungen Leute verständlicherweise ein ausgeprägtes Wir Gefühl. Die jungen Leute sind heute in sich wesentlich geschlossener als früher.

Im Arbeitsleben herrscht allerdings heutzutage ein permanentes Hauen und Stechen. Nicht offen oder mit Gewalt, sondern hintenrum und mit fiesen Stalkingmitteln. Ich hatte ein gute Zeit mit vielen guten Kollegen und einem charismatischen Chef. Nach etwa zehn Jahren verfiel das alles in ein egomanisches Gegeneinander und Postengerangel. Eben nach der Wiedervereinigung.

Positiv ist daß sich in den letzten paar Jahren ausgehend vom Web eine neue Kultur durchzusetzen scheint. Eine neue und bisher unbekannte Art der Gemeinsamkeit und Gemeinschaft, unabhängig von Alter oder Hautfarbe oder Aussehen. Ich denke dass das die Zukunft sein wird. Ich hoffe es zumindest.

0

Du machst Dir zuviele Gedanken. Bringt nix. Beschäftige Dich mit Philosophie. Beginne mit Aristoteles, Kant und SENECA. Werde zum Stoiker.

1
@Feminator1966

Die habe ich tatsächlich alle gelesen und ich orientiere mich sehr stark an der stoischen Philosophie.

Meines Erachtens ist Kant der größte Philosoph, dicht gefolgt von Schopenhauer, der Kants Werk erst so richtig abgerundet hat.

0

Gesundheit fehlt. Der einzige wirkliche Grund zur Besorgnis und noch schlimmer als religiöser Fanatismus & Konsorten. Alles andere sehe ich mit stoischer Gelassenheit. SENECA, Stoa & Co. haben hier die passenden Antworten.

Auch Schicksalsschläge sollte man nach einiger Zeit verarbeitet haben.

 - (Psychologie, Politik, Deutschland)
anthropogener Klimawandel

Angst ist ein durch hormonelle Reaktionen ausgelöstes Gefühl vor etwas Bestimmten oder auch Unbestimmten, das aktuell nicht real vorhanden ist. Lebenserfahrung zeigt, daß man Angst nie gänzlich unterdrücken kann. Aber mit Vernunft und Logik kann man Angst kontrollieren und in Motivation transformieren.

Da gibt es einen weisen Spruch: Ändere was Du ändern kannst und lerne zu akzeptieren was Du nicht ändern kannst.

Auf dieser Basis betrachtet sind folgende Objekte der Bedrohung bereits real vorhanden:

  • Verrohung der Gesellschaft
  • schleichender Verfall der Sitten und der allgemeinen Moral
  • Artensterben

Folgende Objekte können politisch beeinflusst werden, sofern vernünftig Handelnde am Ruder sind:

  • Migration
  • Krieg global
  • Verfall der demokratischen Rechtstaatlichkeit
  • Massenarbeitslosigkeit

Wir Menschen können das lenken, indem wir politisch Verantwortliche an die Macht bringen oder absetzen. Selbst Tyrannen sind eines schönen Tages einfach weg. Wenn entsprechender Wille zur Konsequenz vorhanden ist.

Eine imperialistisch angelegte Expansion des Islam ist nicht zu befürchten. In der Vergangenheit reagierte der Islam mit Gewalt auf die Attacken des Christentums, schon seit der Zeit der Kreuzzüge. Auch heutzutage ist das ähnlich. Der fundamental islamistisch geprägte Terrorismus ist nur eine mehr oder weniger hilflose Affekthandlung gegen die aus Sicht der Muslime offensichtlich aggressiven Provokationen durch die abendländische Kultur, mit den Waffen der Kirche.

Hinzu kommt daß der gemäßigte Islam wesentlich toleranter und verträglicher ist als das Christentum. Das zeigt schon ein Vergleich der in Koran und Bibel definierten Leitlinien.

Ergänzend dazu wird die bevorstehende weitgehende Abkehr der Industriestaaten von fossilen Energieträgern den Finanzfluss in viele islamistisch geprägte Staaten drastisch reduzieren. Das entzieht dem Terror und einer eventuellen Expansionsabsicht die Basis.

Das offensichtlich unlösbare Problem ist die bevorstehende Klimakatastrophe.

Der durch den grünen Zeitgeist ausgelöste kulturelle Wandel in den Industriestaaten wird durch die Lust der Tigerstaaten und Schwellenländer an Wachstum und an der umweltzerstörenden Zivilisation westlichen Musters um ein Mehrfaches zunichte gemacht. Niemand wird ernsthaft glauben wollen, daß die globalen Funktionen von Wirtschaft und Finanzen innerhalb von ein paar Jahren bewusst umgelenkt und umgekehrt werden können. Deshalb wird es zu einer globalen Katastrophe von bisher ungekannter Dimension kommen, die die meisten von uns töten wird. Nur in wenigen bisher unbewohnbaren Nischenregionen werden Einige ein erbärmliches Dasein fristen.

Angst davor ist fehl am Platz, weil es schon zu spät ist. Flucht und Fluchtplan sind die einzigen Handlungsoptionen.

Du weißt aber schon, dass die Kreuzzüge dafür gedacht waren, das christliche byzantinische Reich, welches von prä-osmanischen und stark moslemischen Horden angegriffen wurde und drohte, unterzugehen, zu retten? Dass die Moslems während ihrer Expansion alle christlichen Reiche Nordafrikas, in Trümmerwüsten verwandelten? Das überall, wo der Islam sich durchgesetzt hat, Unfreiheit und Diktatur vorherrschend ist, man wegen Nichtigkeiten getötet wird?

Der Islam hat zuerst das Schwert erhoben, die Kreuzzüge sind also gewissermaßen eine Notwehr gewesen und eine Reaktion, keine Aktion. Einfach mal von den aus Asien kommenden moslemischen Seldschuken lesen, dann weißt du, wer angefangen hat.

Es gehört zu den Mythen dieser Tage, die Kreuzzüge seien schlecht gewesen, dabei waren sie wohl mit der Grund, warum es heute ein überwiegend freies und entwickeltes Europa gibt, um den archaischen Islam zurückzutreiben.

1
@Avatarez2

Historisch aus der Sicht der abendländischen Kultur sicher richtig. Aber: Der Islam ist wesentlich älter als das Christentum. Die Christen siedelten mit Petrus nach Rom um. Schon ein paar Jahre danach begann es im römischen Reich an allen Ecken und Enden zu brodeln. Das endete dann mit dem Untergang.

Juden und Araber waren lange vor der Zeit der Christenheit die Bewohner Jerusalems und Judäas und Israels und Palästinas. Wenn es danach geht haben diese Völker und Religionen sicherlich die wesentlich älteren Rechte.

Das Schlimmste daran ist dass ein paar alte und geltungssüchtige Männer in den Jahrhunderten nach der Zeitenwende aus ein paar Gutenachtgeschichten eine Heilslehre entwickelten, die nicht mal in Ansätzen mit der tatsächlichen Wahrheit übereinstimmt.

Und auf der Basis dieser Geschichtchen hat man dann die Kernschuld der Juden abgeleitet, die zu einer mehr als 1000 Jahre währenden Leidenszeit der jüdischen Gläubigen führte. Das alles ohne jeden Hintergrund, denn die römischen Soldaten nagelten Jesus von Nazareth ans Kreuz. So sagt es zumindest die Gutenachtgeschichte in der Bibel.

0

Bingo. Herausragende Antwort eines Menschen mit Verstand !

Beschäftige Du Dich mit Philosophie ?(Aristoteles, Kant und SENECA, die "Stoiker" !)

0
endgültiges, anthropogen ausgelöstes Artensterben

Darunter werden wir alle leiden. Sowohl die Menschen als auch die Tiere und Insekten und Pflanzen. Stirbt eine Art aus, kann sich die andere nicht mehr richtig ernähren oder vermehren oder wird verhungern. Die Kettenreaktion nimmt ihren Lauf...

Und das ist auch gut so weil dann das sinnlose Rumgehampel auf der Erde endlich ein Ende findet

0

Was möchtest Du wissen?