Was ist es für ein Gegenstand ?

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10 Antworten

Das ist ein verbogener Maueranker. Zwei davon schlägst Du ins Mauerwerk und befestigt damit ein Brett, das dann eine Kante zum Verputzen bildet - z.B. bei Fensterlaibungen. Solche Teile hab ich hier auch auf meinem alten Hof gefunden...

Heute nimmt man so etwas nicht mehr sondern nutzt vorgefertigte Kantenprofile, gegen die dann gegengeputzt wird. Für meinen Geschmackt wird das allerdings zu steril, zu perfekt.


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Ich halte das für einen handgeschmiedeten Nagel, der zur Befestigung größerer Lasten im Haus oder Stall verwendet wurde.

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Wenn der Körper nicht wie ein Messer (scharf, dicker Messerrücken, Schneide dünn) geschmiedet/geformt ist, sondern das Material annähernd gleich dick ist, sollte das lediglich ein leicht verbogener Gerüsthaken sein, so wie man ihn früher in die Wand einschlug um Leiter/Gerüst zu sichern. Dann dürfte er nicht soooo alt sein.

Ist es scharf, also dicker Messerrücken, Schneide dünn, dann ist es ein Gebrauchsmesser, bei dem die Angel umgebogen ist.

Eine Altersschätzung ist da schwer. Je nach Beschaffenheit des Fundortes kann das Alter, durch die ortsgebundenen, sehr verschiedenen Konservierungsvarianten, vom Mittelalter bis junge Vergangenheit liegen.



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Ich rate nur: vielleicht as zum Hufe auskratzen bei Pferden? 

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Warst du schon mal zelten?

Das sieht aus wie ein Hering - nichts besonderes würde ich sagen. Kann aber durchaus schon etwas älter sein.

https://de.wikipedia.org/wiki/Hering\_(Bauteil)

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Kommentar von abibremer
08.08.2017, 15:54

Ein "Hering" ist ein Salzwasserfisch! Die Dinger zur Befestigung von Zeltplanen heißen Häringe!

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Messer mit einer derart gebogenen Klinge?

Halte ich für unwahrscheinlich - sieht eher aus wie eine abgebrochene Spitze eines schmiedeeisernen Zauns.

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Solche Hufeisennägel verwendet man auch, um die Windeisen von Bleiverglasungen (Fenstern) zu befestigen. Sieht mir sehr nach "Hufnagel" aus.

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Es ist ein altes, seltenes Fleischerutensil aus dem späten 17Jahrhundert. Leider nicht mehr gut erhalten, für erhaltene Stücke wurden schon für fast 2000 Euro verkauft.

Spaß beiseite, keine Ahnung. :(

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Als es noch keine Dübel und dazu die passenden Schrauben gab, hat man diese "Eisenhaken" im Mauerwerk verankert oder in Holzbalken eingeschlagen um daran z.B. etwas aufzuhängen oder zu fixieren.

Diese Befestigungsmethode war noch bis in die 1930 Jahre durchaus üblich.

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Kommentar von Kuestenflieger
08.08.2017, 15:53

Genau , die wurden eingemauert für die Wäscheleine  und kleinere für das Rosen-  oder Weintrauben- Spalier. Auch nach dem II WK wurden diese Mauerhaken im Siedlungsbau eingearbeitet .

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Das ist eben Sense ohne Griff

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