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Hey, du solltest dir überlegen, ob du vielleicht irgendwann etwas studieren willst, wofür man Latein braucht. Ich habe Frz. studiert und dafür sowie für alle anderen romanischen Sprachen braucht man das Latinum, für Theologie z.B. auch. Ich weiß leider nicht alle Fächer, Geschichte ist vielleicht auch noch dabei. Medizin übrigens nicht! Bei uns haben uns alle Lehrer gesagt, man bräuchte das heute nicht mehr, was echt Quatsch ist. Es kann außerdem sein, dass sich das je nach Uni unterscheidet. An der Uni das Latinum zu nachzumachen ist jedenfalls ein echter Hammer (habe ich mir sagen lassen, habe es selbst in der Schule gemacht). Dagegen wird es einem in der Schule nachgeschmissen. Ich glaube, dass Latein einem sehr viel für das grammatische Verständnis bringt, und das hilft teilweise sogar in deiner Muttersprache. Französisch ist natürlich lebendiger, man kann einen Austausch nach Frankreich machen und Land und Leute kennenlernen...

Da beides keine germanischen Sprachen wie Deutsch oder Englisch sind, ist der Lernaufwand in jedem Fall größer als z.B. bei Englisch. Bei Französisch kommt erschwerend die Aussprache hinzu, die zu jedem Wort mitgelernt werden muss, und die Schreibung, die stark von der Aussprache abweicht. Latein ist etwas logischer aufgebaut und kann besser mit Regeln erfasst werden die mit mathematischen Formeln vergleichbar sind. Außerdem gibt es viele Assoziazionen mit modernen Termini, die auf Latein beruhen.

Kommt immer auf die Note an! Französisch war für mich in der Schule ein Greul, bei meiner Cousine in der Nähe von Bézier einfach nur cool. Und ich habe dort in 5 Wochen mehr gelernt, als in 4 Jahren in der Schule. Latein erklärt viel, Französisch ist aber schöner! ;-)

Auf die Note soll es ankommen? Du meinst vermutlich auf den Lehrer und darauf, ob man eine Kusine im Ausland hat.

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@maganz

Jepp, ein/e Männerversteher/in! ;-) Und damit ist nicht die Sprache das Problem, sondern die Vermittlung und deren Sinnhaftigkeit! klapptdoch!

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Man kann nicht sagen, was einfacher ist. Hast du denn schon einen Berufswunsch? Ich habe Latein gewählt und bin froh darüber. Mir fallen nun andere Sprachen viel leichter und Latein ist sowieso sehr interessant.

Die Aussprache ist sowieso viel leichter. Eigentlich wird alles so ausgesprochen wie es geschrieben wird.

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Latein wird genauso gesprochen wie es geschrieben wird.Bei der französchischen Sprache unterscheiden sich Aussprache und Geschriebenes fast immer. Das Gehirn muss sich also mehr merken! Somit ist Latein einfacher

Latein ist einfacher und wenn du dann Franzoesisch lernen willst ist das doppelt so leicht !!

Ich kam auch besser mit Französisch zurecht. Latein wird nicht gesprochen, man weiß nicht, wie die Wörter ausgesprochen wurden und es ist eine Riesengrammatikpaukerei

Französisch ich hatte beides und eine Sprache zu lernen ist einfacher wenn es noch Menschen gibt die diese Sprache auch sprechen und mit denen du dann üben kannst!

Warst Du in Frankreich zum Üben mit Muttersprachlern?

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@maganz

nein aber ich habe in köln gewohnt und da gibt es ein französisches viertel (oder gab, seid 2004 nicht mehr) und übers internet kann man ja auch mit so manchen leuten reden, so bessere ich im augenblick mein holländisch auf!

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@LupaRanee

Eine klare Motivation, die allerdings standortbedingt ist.

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Ich habe beides gelernt, mir fiel Französisch viel leichter, weil ich kein Auswendiglerner bin.

Auch im Französischen musst Du Wortbedeutung, Aussprache und Schreibung auswendig lernen. Daran kann's nicht gelegen haben.

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@maganz

Hm, das fällt mir aber leichter zu verstehen, wenn ich das alles in einer Konversation anwenden kann. Schwer zu erklären. Im Lateinischen ist es das "sture" Auswendiglernen und das Fehlen der Anwendung der Sprache.

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@Sommersonne123

Das ist gar nicht so schwer zu erklären. Bei Dir ist es die MOTIVATION (so wie bei Quandt die Kusine in Bézier).

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@maganz

Gut zu wissen ;-) Du könntest recht haben, denn ich liebe romanische Sprachen, aber ich war immer sehr lernfaul. Da ich Gott sei Dank ein Sprachentalent bin, musste ich nicht wirklich was machen dafür. Habe Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch gelernt. Die sind mir nur so "zugeflogen", die Sprachen. Aber Latein ging echt gar nicht, da habe ich mich so schwer getan (obwohl mich die Themen interessiert haben, die in Latein behandelt werden).

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@Sommersonne123

Bei Französisch, Spanisch und Italienisch gibt es ja den Schneeballeffekt - das sind alles romanische Sprachen mit weitgehend identischem Wortschatz und ähnlicher Grammatik, sodass jede neu gelernte auf ein Netz von bisherigen Assoziationen aufbauen kann. Aber vielleicht hat ja Latein, das der Ausgangspunkt für alle drei Sprachen ist, bewirkt, dass sie Dir nur so "zugeflogen" sind. Bei Spanisch und Italienisch musst Du die flüchtigen Kenntnisse aber durch Gegenüberstellung noch festigen, sonst vermischt Du sie beim aktiven Sprechen, weil sie so ähnlich sind, und sorgst dann im Gespräch mit Muttersprachlern u.U. für einige Heiterkeit.

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...erst Latein lernen und dann fällt Französisch doppelt leicht!

Und geht viel schneller. Wir hatten in der Kombination L-F nach 5 Jahren in F denselben Stand wie die, die nur F gelernt haben - und noch Latein dazu. Das ist effektiv!

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Latein.

Ist einfach nur regelmäßig am Unterricht teil nehmen und dann lernen, wirklich etwas zu verstehen gibt es da nicht.

Is´ ja ulkig, nichts verstehen bei einer Sprache? Wolpi, solche Wortspiele ... ;-)

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Latein ist einfacher, besonders bei der Aussprache

Komiker! ;-)

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@Mismid

Meine Aussage schon! Cicero: Kikero oder Zizero gesprochen?!? ;-)

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@Quandt

C oder K wird einmal im Unterricht geklärt und bleibt dann immer gleich. Im Französischen steht man bei jedem neuen Wort vor der Frage: Wie wird's ausgesprochen?

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@Quandt

die Franzosen sind sich auch nicht immer einig wie ihre Worte gesprochen werden ;-) Also 3. Alternative bleibt auch auch noch Sisero oder alle Mischformen

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