Was ist eine Zwangsversteigerung, wenn man eine Wohnung kauft?

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5 Antworten

Man kauft eine Immobilie (Wohnung oder Haus)

Finanziert man den Kauf der Immobilie mit einem Bankdarlehen muss man an die Bank eine monatliche Rate für das Bankdarlehen zahlen.

Dazu kommt noch - bei Eigentumswohnungen - das Hausgeld.
Das Hausgeld ist gleichzusetzen mit Warmanteil bei Mietwohnungen

Nun gibt es viele Gründe warum, jedoch wenn man 1 Rate bei einem Bankdarlehen nicht zahlt passiert nichts.

Zahlt man jedoch einige Monatsraten nicht, dann gibt es - nach vielen Mahnbriefen - die Zwangsversteigerung der beteiligten Bank.
Das bedeutet, dass die Immobilie dann im Rahmen eines Zwangsversteigerungsverfahrens durch das Gericht versteigert wird.

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Wenn jemand  seinen  Kredit für die Wohnung nicht mehr bezahlen kann, lässt die Bank die Wohnung versteigern. Unter www.zvg-portal.de kannst du dir die Termine für Zwangsversteigerungen in deiner Nähe anzeigen lassen, und du kannst als Zuschauer eine solche Zwangsversteigerung besuchen. Sie findet im Amtsgericht statt.

Achte darauf, dass es beim Eingang zum Gericht eine Sicherheitskontrolle gibt. Also keine Messer, kein Werkzeug mitnehmen.

Wer mitbieten möchte, muss vorher schon eine gewisse Geldsumme bei Gericht hinterlegen (damit das Gericht auch sicher sein kann, dass er das Geld hat). 

Bei einer Zwangsversteigerung kauft man die "Katze im Sack", d.h. man kann die Wohnung vorher nicht besichtigen. Manchmal darf ein Gutachter in die Wohnung, aber wenn den niemand rein lässt, schreibt er einfach in sein Gutachten, dass eine Innenbesichtigung nicht möglich war. 

Manchmal wohnen in der Wohnung noch die Leute, die versucht haben, diese zu finanzieren,  und das nicht geschafft haben. Du kannst dir denken, dass die über die Zwangsversteigerung nicht erfreut und auf den Käufer nicht gut zu sprechen sind. (Der Käufer bei einer Zwangsversteigerung hat das Recht, ihnen zu kündigen.)

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Nein, das ist nicht bei jeder Wohnung so. Das sind Wohnungen oder Häuser, bei denen die Besitzer finanzielle Verbindlichkeiten derart nicht mehr bedienen konnten (z.B. Rückzahlung Hauskredit), dass nun der Gläuber (kreditgebende Bank) das Haus verkaufen lässt, damit er noch an sein Geld kommt (sofern das Haus als Sicherheit "hinterlegt" worden ist)


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Eine Zwangsversteigerung kommt, wenn der Eigentümer die Kredite nicht mehr zahlen kann.

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Kommentar von keichi1
20.07.2016, 22:37

Was für kosten sind es denn?
Ich dachte man zahlt als Eigentümer nur das Hausgeld und die nebenkosten?

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Nur wenn du dich bei der Finanzierung überhoben hast

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Kommentar von keichi1
20.07.2016, 22:30

Wie darf ich das jetzt verstehen?

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