Was ist eine Waldorfschule genau?

3 Antworten

"Entdeckungen" hat es schon genau und ausführlich erklärt, da ist nichts mehr hinzuzufügen. Ich wollte nur einige Dinge zu den Leuten hier sagen, die weniger nette und wirklich respekt-und niveaulose Kommentare hier abgegeben haben:Schämt euch ihr asozialen Kindergarten und haltet den Mund, wenn ihr ja eh keine Ahnung habt.Ich bin stolze Waldorfschülerin, obwohl ich schon 1000× gefragt wurde, ob ich meinen Namen tanzen kann, hinter meinem Rücken als dumm oder zurückgeblieben bezeichnet wurde nur weil ich sagte ich besuche eine Waldorschule, mir vor die Füße gespuckt wurde aus Hass gegen Waldorfschüler wie mich....die Liste kann ich noch lange fortsetzen.Wir sind doch auch nur Kinder die lernen und zur Schule gehen.

Eine Waldorfschule ist eine Staatl. anerkannte Ersatzschule, welche neben den normalen Fachern auch Wert auf eine Ausbildung in Kunst und Gestaldung legt.

Doch! Mein Onkel - Inhaber der Cigarettenfabrik Waldorf!

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Was will Waldorfpädagogik?

Die Waldorfschule war und ist Vorreiter Gemeinsamer Unterricht für Jungen und Mädchen, zwei Fremdsprachen ab der ersten Klasse, Epochenunterricht (Blockunterricht), Gesamtschule von Klasse 1 bis 12, Verzicht auf Sitzen bleiben, künstlerische Gestaltung des Unterrichts, ausführliche Textzeugnisse, Verbindung von allgemeiner und beruflicher Bildung, Selbstverwaltung (Autonomie) der Schule – all das ist selbstverständlich seit Gründung der ersten Waldorfschule im Jahre 1919.

Erst sehr viel später wurde einiges davon auch in die Unterrichtspraxis der „Regelschule” aufgenommen.

Waldorfpädagogik will die kreativen Kräfte der Schüler von Grund auf entfalten.

Anstatt mit vorwiegend vorgegebenen Formen zu arbeiten, die ggf. Lücken zum Ausfüllen bieten, ersetzen selbstgestaltete Epochenhefte weitgehend die Lehrbücher.

Soziale Kompetenzen entwickeln

Das Erüben sozialer Kompetenzen in einer möglichst stabilen Klassengemeinschaft von Schülern unterschiedlicher Begabung ist lebensnaher als ein notenorientiertes Lernen von Schülern derselben Begabungsbandbreite. Gymnasien berauben Real- und Hauptschulen ihrer Zugpferde.

Das Herauslösen leistungsschwacher Schüler aus einer Klassengemeinschaft durch Sitzenbleiben setzt einen abstrakten Leistungsgedanken vor die soziale Tragfähigkeit einer Klassengemeinschaft.

Waldorfschulen bauen dagegen auf das Lernen im gegenseitigen Miteinander.

Denn schneller begreifende Schüler lernen am meisten, wenn sie Gelegenheit bekommen, langsamer begreifenden Schülern etwas zu erklären.

Letztere lernen auch besser, wenn sie nicht ausschließlich auf die Erklärungen des Lehrers angewiesen sind.

Das gemeinsame Lösen von Aufgaben in Gruppen mit unterschiedlichen Begabungen ist einfach durch keine andere Lernmethode zu übertreffen.

Quelle: http://www.waldorfschule.info/de/paedagogik/was-will-waldorf-paedagogik/index.html

DH auch von mir ;-)und hier mal ein Beispiel was an Waldorfschulen so läuft wenn mal eine Festivität angesagt ist ;-) unser Martinibasar an der Waldorfschule in Schopfheim letztes Jahr bot mal wieder viel Unterhaltung ....

http://www.youtube.com/watch?v=9pJDCMPKcmA

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