Was ist eine Vorladung bei der Polizei?

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4 Antworten

Dabei wird man durch die Polizei gebeten, doch mal vorbei zu kommen, um zur Klärung eines Sachverhaltes beizutragen.

Und kaum kommt man rein, wird man beschimpft und kräftig verhauen,  hinterher gegrillt und gefressen.... neeee Spaß (*lach*), natürlich nicht, aber manche tun so, als würde genau das blühen.

Natürlich stellt man sich vor, zeigt den Ausweis und die Ladung und dann wartet man kurz, bis der Sachbearbeiter kommt.

Der stellt sich vor, sagt worum es geht, prüft den Ausweis dessen, der da kommt, dass es sich auch um die richtige Person handelt.

Und dann gibt es zwei Möglichkeiten.

1.) Man ist einer Straftat verdächtig oder beschuldigt oder es wird einem eine Ordnungswidrigkeit vorgeworfen.

Dann wird man belehrt, dass man nichts zu Sache sagen muss, aber kann, dass man Beweisanträge stellen kann, zunächst einen Anwalt befragen darf. Das wird schriftlich niedergelegt, man unterschreibt diese Belehrung.

Je nachdem, wie man sich entscheidet, ist das Ding dann auch schon vorbei und man kann gleich wieder gehen.

Will man was sagen, dann geht das genau so weiter wie bei 2.)

2.) Als Zeuge (oder wenn man bei 1. zur Sache was sagen will), wird man vernommen.

Man erzählt auf Frage, wie das so war, was da passiert ist, möglichst vollständig, am allerbesten ohne jegliche Auslassung oder Hinzudichtung.

Dann stellt der Sachbearbeiter noch ein paar Fragen dazu.

Das wird alles aufgeschrieben und ausgedruckt.

Ist das fertig, kann man sich das Ding nochmal durchlesen. Ist man damit einverstanden, unterschreibt man das Ding, wenn nicht, dann nicht.

Und dann kann man gehen, auf Wiedersehen zusammen, schönen Tag noch.

Man muss im Übrigen nicht gehen, wenn man nicht will, es besteht keinerlei Verpflichtung.

Als Zeuge wird man dann unter Umständen jedoch von der  Staatsanwaltschaft nochmals vorgeladen, dann hat man keine Wahl, dann muss man erscheinen, sonst kommt die Polizei und schleppt einen hin.

Es ist demnach erheblich klüger, hinzugehen, man kommt ja so oder so nicht drum herum.

Ist der Termin ungünstig, kann man auch anrufen und einen anderen Termin ausmachen, kein Problem.

Das ist ein Termin zu dem du gehen kannst, aber nicht gehen musst. 

Gerade wenn man tatsächlich etwas getan hat, ist die Wahrscheinlich hoch, dass man mit einer Aussage noch etwas verschlimmert.

Das ist eine unverbindliche Einladung.

Du kannst hingehen, musst aber nicht. Falls du nicht hingehen willst, wäre es nett, wenn du vorher telefonisch Bescheid sagst, damit der Beamte nicht unnötig auf dich wartet.

Entweder zum Verhör als Beschuldigter oder zur Zeugenaussage.

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