Was ist eine "Verfügung über Nichtveranlagung" wenn ich einen Verlustvortrag erkläre?

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"der der Antrag auf Veranlagung nach §46 Abs. 2 Nr. 8 EStG nicht innerhalb der Festsetzungsfrist nach § 169 Abs. 2 AO gestellt wurde.

Das bezieht sich auf die Einkünfte aus nichtselbständiger Tätigkeit; Du hattest 2.000 € aus dem Minijob - dieser kann zum einen pauschal versteuert werden (dann wird er nicht bei Dir steuerlich berücksichtigt) oder es kann nach Steuermerkmalen versteuert werden und die Einkünfte unterliegen der Einkommensteuer; wenn das der Fall ist, kann eine nachträgliche Veranlagung beantragt werden; dafür gibt der Gesetzgeber aber nur 4 Jahre Zeit.

Die 7-Jahres-Frist (4 Jahre + 3 Jahre Anlaufhemmung) bezieht sich ausschließlich auf die gesonderte Verlustfestellung.

Für die gesonderte Verlustfeststellung bedarf es allerdings keiner vorhergehenden oder nachfolgenden Einkommensteuerfestsetzung, wenn die Veranlagung noch nicht durchgeführt wurde oder wegen Fristablauf nicht
mehr durchgeführt werden kann, denn der Steuerbescheid gilt rechtlich nicht als Grundlagenbescheid für die gesonderte Verlustfeststellung.

Es sollte also Einspruch eingelegt werden, und darauf verwiesen werden, daß Du nicht die Veranlagung beantragt hast, sondern die gesonderte Verlustfeststellung (Verweis auf das Urteil).

Ggf. sollte beim Finanzamt vorab nachgefragt werden ob der Verlustfeststellungsbescheid noch separat erstellt wird bzw. eine Mitteilung kommt, daß das Verfahren ruhend gestellt wird bis das BVerfG geurteilt hat.

Hattest Du im Jahre 2009 Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit?

Wenn ja, wären Deine Werbungskosten höher als der Bruttolohn, also hätte sich tatsächlich ein Verlust ergeben?

Wenn nein: Vergiss die Sache.

Wenn ja, lege Einspruch (nicht Widerspruch) ein und beantrage zugleich, das Verfahren ruhen zu lassen, bis das Bundesverfassungsgericht in der Frage der Werbungskosten bei einer Erstausbildung entschieden hat.

Ich hatte zwar Einkünfte (diese waren höher als die Werbungkosten), allerdings nur aus einer geringfügigen Beschäftigung (2.000€ in 2009)

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Bafög Hilfe Formblatt 3?

Wurden Sie für das nach den Zeilen 47 und 48 maßgebliche Kalenderjahr zur Einkommensteuer veranlagt? Werden Sie noch für das nach den Zeilen 47 und 48 maßgebliche Kalenderjahr zur Einkommensteuer veranlagt?Wurden Sie nach nach § 46 Abs. 2 Nr. 8 EStG zur Antragstellung verlangt (früherer Lohnsteuerjahresausgleich)?

Das Kalenderjahr ist 2014. Und ich muss denke ich, bei allem mit JA antworten, aber es geht irgendwie nicht.. Verstehe ich die fragen falsch? Was bedeuten die?

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Es sei angenommen, dass die Person A im Jahr 2013 sein Studium beendet hat und auch im Jahr 2013 eine Steuererkärung abgegeben hat.Person hat hat zum 01.01.2014 mit einem Job angefangen.

Obwohl Person A die Fahrten als Werbungskosten mit Verlustvortrag angesetzt hat, hat das Finanzamt diese als Sonderausgaben angesehen und nicht als Werbungskosten. ######################################### Begründung: Aufwendungen für die eigene Berufsausbildung konnten nur bis zur Höhe von 4000 EUR im Kalenderjahr als Sonderausgaben nach § 10 Abs. 1 Nr.7 ESTG berücksichtigt werden

Eine Verlustfeststellung war mangels negastiven Gesamtbetrags der Einkünfte nicht durchzuführen

Die Kosten einer erstmaligen Berufsausbildung oder eiens Erststudiums unmittelbar im Anschluss an eine Schulausbildung sind nach der geltenden Gesetzeslage ab 2004 nur noch dann als Werbungskosten oder Betriebsausageb zu berücksichtigen, wenn sie im Rahmen eines Ausbildungsverhältnisses stattfinden. Die geltend gemachten Aufwendungen wurden daher lediglich im Rahmen des Sonderausgabenabzugs bis zu einem Höchstbetrag von 4000 EUR steuerlich berücksichtigt 12 Nr.5 i.V.mit 10 Abs.1 Nr. ESTG Die veröffentlichten anderslautenden Urteile des Bundesfinanzhofs vom 28.07.2011 Az VI R 7/10 und VI R 38/10 treffen lediglich eine verbindliche Regelung für die dort entschiedenen Einzelfälle und sind darüber hinaus nicht anwendbar. Der Gesetzgeber hat inzwischen eine gesetzliche Neuregelung getroffen und einen Abzug als Betriebsausgaben oder Werbungskosten in diesen Fällen ausgeschlossen (BeitrRLUmsG vom 07.12.2011 veröffentlicht im BGBI. I 2011, 2592 vom 13.12.2011 #############################

meine Frage, Was könnte Person A in diesem fiktiven Sachverhalt machen? Es sei angenommen, dass Person A bereits einen Einspruch eingereicht hat und dieser abgelehnt wurde.

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Fahrkosten vom Arbeitgeber und Steuererklärung?

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