Was ist eine Nationalversammlung in der französischen Revolution?

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2 Antworten

Eine Nationalversammlung in der Französischen Revolution war eine gewählte Volksvertretung (in heutigem Sprachgebrauch ist auch die Bezeichnung Parlament möglich). König Ludwig XVI. hatte Generalstände („États généraux“) einberufen, die ab dem 5. Mai 1789 ihre Tätigkeit begannen. Sie waren als Vertretung von Ständen gewählt, aber in einem revolutionärem Handeln erklärten sich die Abgeordneten des Dritten Standes zu Vertretern der Nation und forderten die Abgeordneten der anderen Stände (Klerus und Adel) auf, sich ihnen anzuschließen.

Es gab in der Französischen Revolution folgende Nationalversammlungen:

Verfassungsgebende Nationalversammlung („Assemblée nationale constituante“) vom 9. Juli 1789 bis 31. September 1791

Gesetzgebende Nationalversammlung („Assemblée nationale législative“) vom 1. Oktober 1791 bis zum 20. September 1792 („Assemblée nationale législative“)

Mit „Nationalversammlung“ und „Französische Revolution“ als Suchbegriffe lassen sich im Internet Informationen finden. Es ist aber auch möglich, Bücher in Bibliotheken auszuleihen und gute Darstellungen zu lesen, z. B.:

Ernst Schulin, Die Französische Revolution. 4., überarbeitete Auflage. München : Beck, 2004 (Beck's historische Bibliothek). ISBN 3-406-51262-3

Hans-Ulrich Thamer, Die Französische Revolution. 3. Auflage, Original-Ausgabe. München : Beck, 2009 (Beck'sche Reihe : C.-H.-Beck-Wissen ; 2347). ISBN 3-406-50847-2

Nietzsche81 07.10.2010, 18:20

Zwei sehr gute Monographien zum Thema, aber ich denke, sie wird sie nicht lesen...

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kimme71 07.10.2010, 16:53

mmmgd bist Du krank???? ein link???? Oh hoppala, da hast Du ihm dann wohl doch nicht wirklich geholfen...

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