Was ist eine mechanische Bremse beim Fahrrad?

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6 Antworten

Die Gummibremsbacken welche an die Felge über den Handbautenzug gezogen werden kategorisiert man als mechanische Bremse, da ausschließlich mechanische Elemente verbaut sind um den Bremsvorgang zu ermöglichen. Dies ist aber nur eine Form der Bremsen. Es gibt ja noch Scheibenbremsen und Rücktrittbremse etc.


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Mechanische Scheibenbremsen lassen sich, wie auch ihre Pendants unter den Felgenbremsen, mitunter schlecht dosieren, da aufgrund des Seilzugs eine relativ hohe Reibung entsteht. Nichtsdestotrotz ist ihr Bremsverhalten bei Nässe dem einer Felgenbremse überlegen. Viele der gängigen mechanischen Modelle sind jedoch nicht von besonders hoher Qualität, dafür preiswert und daher nicht selten an preiswerten Fahrrädern montiert – beim Kauf ist dementsprechend Vorsicht geboten. Dies gilt insbesondere bei den beliebten Trekkingrädern. Denn das einseitig wirkende Bremsverhalten von Scheibenbremsen verlangt eine relativ stabile Gabel, über die Trekkingräder im unteren und auch im mittleren Preissegment nicht immer verfügen. Ein weitere Nachteil einer mechanischen Scheibenbremse ist die Anfälligkeit für Verschmutzungen des Seilszugs sowie Wassereintritt. Ohne eine regelmäßige Reinigung und Wartung kann dies zu einer Beeinträchtigung oder sogar zum Ausfall der Bremsleistung führen.

Hydraulischen Scheibenbremsen bilden ein geschlossenes System, bei dem eine Hydraulikflüssigkeit oder Öl anstelle des Seilzugs zum Einsatz kommt. Vorteil: Die Bremswirkung kann exakt dosiert werden, die Bremsen erlauben kontrollierte Bremsmanöver. Hydraulikbremsen sind deswegen unter anderem im Mountainbike-Sektor die Regel, sobald die Fahrt in unwegiges, schweres Gelände mit vielen Abfahrten führt. Außerdem sind Hydraulikbremsen wenig wartungs- und reinigungsintensiv. Lediglich die Hydraulikflüssigkeit (DOT 4 oder 5.1) muss regelmäßig in einer relativ aufwendigen Prozedur ausgetauscht werden. Noch weniger wartungsintensiv sind mit Öl befüllte Bremsen.

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Es gibt einen Unterschied zwischen mechanischen und hydraulischen Bremsen.

Felgenbremsen funktionieren fast alle mechanisch, also per Seilzug, der die Bremsbeläge bewegt.

Bei Scheibenbremsen gibt es mechanische und hydraulische.

Bei den hydraulischen befindet sich eine Bremsflüssigkeit in der Leitung (Mineralöl oder DOT), die dann bei Drücken des Bremshebels die Bremsbeläge bewegt.

Bei mechanischen erfolgt dies wieder über einen Seilzug. Außerdem drückt bei mechanischen Scheibenbremsen nur ein Bremsbelag von einer Seite (bei hydraulischen von beiden Seiten). Dadurch verlängert sich natürlich der Bremsweg.

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Bremsen am Fahrrad funktionieren alle mechanisch. Sie übertragen ihre Kraft entweder rein mechanisch (über Seilzüge) auf die Räder, oder hydraulisch (per Öldruck). Das ist ein sehr einfaches Wirkprinzip.

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vierfarbeimer 06.08.2016, 09:17

korr.: Das sind sehr einfache Wirkprinzipien.

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Mechanisch Fahrradbremse bzw scheibenbremse am rad da du mit der Hand betätigst. am auto wird die bremse hydraulich verstärkt welche du mit dem Fus betätigst

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Melih380 06.08.2016, 01:30

aber ist die dann hydraulisch am Fahrrad

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luca1401 06.08.2016, 01:37

nein die am fahrrad ist rein Mechanisch alle energie die du reinhängst geht direkt übertragen in die Bremskraft

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mechanisch ist über seilzüge, hydraulisch über öldruck

es gibt auch hydraulische felgenbremsen, von magura

hydraulisch ist eigentlich besser, aber auch sehr viel teurer

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