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Ich habe mal gehört das sie die Sehleistung verbessern soll.manche leute erzählen sogr das sie ein zwei stunden danach gut sehen können. die brille sorgt für eine starre oder so.

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Das kannst Du auch ganz leicht selbst testen. Nimm einen Karton und mach mit einer Nadel ein kleines Loch hinein. Dann versuchst Du, durch dieses Loch zu schauen. Du wirst feststellen, dass Du, obwohl Du kurzsichtig bist, plötzlich wieder gestochen scharf siehst.

Bevor Du eine solche Brille kaufst, würde ich erst mal den Versuch mit dem Karton machen.

Eine ähnliche Brille verwendet man bei Schielchen, d.h. bei schielenden Kindern. Damit wird das gezielte Geradeaussehen provoziert, ist aber sehr ermüdend und sollten nur wenigen Minuten/Stunden angewendet werden.

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Kommentar von OskyeO
09.10.2011, 21:19

Bringt die auf Dauer was? =? Also gegen Kurzsichtigkeit?

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** Rasterbrille?** Bei der Rasterbrille sind statt der optischen Korrekturgläser gewölbte dunkle Plastikscheiben eingearbeitet, in die viele kleine Löchlein gebohrt sind. Sie erinnern an das Facettenauge einer Fliege. In der Tat besteht ein durch eine Rasterbrille gesehenes Bild zunächst aus vielen, auch für Fehlsichtige sehr scharf fokussierbaren Einzelsegmenten. Das Gehirn setzt diese Einzelsegmente dann -nach einer individuell verschiedenen Eingewöhnungszeit und zunehmender Lockerung und Beweglichkeit der Augenmuskulatur- zu einem einheitlichen Gesamtbild zusammen, bei dem das Gittermuster kaum noch wahrgenommen wird. Die Herkunft der Rasterbrille Die erste Sonnenbrille Die Rasterbrille ist keine neuzeitliche Erfindung. Als Vorläufer können aus Holz, Tierknochen oder Muscheln gefertigte Scheiben mit einem schmalen Sehschlitz gelten, wie sie z.B. Eskimos und Philippinos bereits seit Urzeiten herstellten, um in ihrer sonnenhellen und leicht die Augen blendenden Umgebung den Lichteinfall zu reduzieren und die Kontrastwirkung zu erhöhen. In Sri Lanka die „Brille der armen Leute“ Während eines mehrmonatigen Aufenthaltes in Sri Lanka habe ich 1980 in einem kleinen Laden in Colombo eine Rasterbrille entdeckt, die aus einem Holzgestell mit Bügeln, ebenfalls aus Holz gefertigt, bestand. Statt Gläser bzw. Scheiben waren viele Reihen von waagrechten und senkrechen schwarzen Zwirnsfäden eingearbeitet, die ein rasterförmiges Gitternetz bildeten. Als ich diese Brille aufsetzte, war ich erstaunt, daß ich durch dieses Gitternetz aus schwarzen Zwirnsfäden hindurch schärfer sehen konnte (ich war sehr kurzsichtig). Auf meine Nachfrage wurde mir gesagt, daß dies in Sri Lanka die Brille der armen Leute sei, die sich keine andere leisten könnten. Abgesehen von ihrer Häßlichkeit erfüllte sie offensichtlich gut ihren Zweck. Stenopäische Lochbrillen In der Augenmedizin sind Rasterbrillen unter dem Namen „stenopäische Brillen“ bekannt. Sie werden in bestimmten Fällen als Spezialbrillen z.B. für Jäger verordnet, die normalerweise Zweistärkengläser oder Gleitsichtgläser tragen. Diese können beim Zielen mit einem Gewehr schlecht verwendet werden, da beim Blick in die Nähe (Kimme und Korn) und in die Ferne (Ziel) der Kopf bewegt werden muß, um durch den für Nähe bzw. Ferne vorgesehenen Bereich der Brille zu blicken. Die damit verbundene Bewegung läßt kein genaues Zielen zu. Mit einer stenopäischen Brille (Rasterbrille) ist dies bei ausreichendem Licht jedoch ohne Kopfbewegung möglich: durch die kleinen Löchlein wird die Tiefenschärfe erhöht, und Nahbereich (Kimme und Korn) sowie Fernbereich (das Ziel) können gleichzeitig scharf gesehen werden. Warum können Fehlsichtige durch eine Rasterbrille schärfer sehen? Im entspannten und nicht fehlsichtigen Zustand bilden die lichtdurchlässigen und –bündelnden Medien unserer Augen (Hornhaut, Kammerwasser, Pupille, Linse, Glaskörper) ein scharfes, auf dem Kopf stehendes Gesamtbild des Gesehenen auf der jeweiligen Netzhaut in ihrem Innern ab. Ein im Streß befindliches und fehlsichtiges Auge schafft das nicht immer bzw. nicht mehr in jedem Entfernungsbereich. Bei zeitweiliger streßbedingter oder manifest gewordener Kurz- oder Weitsichtigkeit werden die einfließenden Lichtstrahlen nicht auf der Netzhaut gebündelt, sondern davor oder dahinter. Brillen und Kontaktlinsen brechen das Licht Die oft als einzige Korrekturmöglichkeit bekannten und weit verbreiteten optischen Sehhilfen (Brillen mit + oder –Gläsern, Bifokaloder Mehrstärkengläsern bzw. Kontaktlinsen) brechen das einfallende Licht durch ihren Schliff so, daß das Auge ohne Veränderung seines Zustandes mit der vorhandenen Brechkraft wieder ein scharfes Abbild des gesamten durch das brechende Glas angeblickten Bereiches auf der Netzhaut empfangen kann. Die Rasterbrille selektiert und bündelt das Licht Bei der Rasterbrille wird nun das einströmende Licht vor dem Auge ohne Brechung des Lichtes durch die Löchlein gebündelt und ausgerichtet. So können nur die jeweils direkt auf das Zentrum der Netzhaut – die Fovea Centralis oder Sehgrube, die Stelle des kontrastreichsten und damit schärfsten Seheindrucks - gerichteten Lichtstrahlen ins Auge strömen. Alle anderen werden von der undurchsichtigen Scheibe zurückgehalten. Ein einfacher Test Sie können diesen Effekt auch dadurch erreichen und testen, daß Sie mit einer Hand ein Auge bedecken, Daumen und Zeigefinger der anderen Hand so einrollen, daß in der Mitte nur ein kleines Löchlein bleibt, und mit dem offenen Auge durch dieses Löchlein hindurch auf einen kontrastreichen Gegenstand blicken, den Sie vorher nicht deutlich sehen können. Sie werden erstaunt sein, wie scharf Sie durch dieses Löchlein sehen können. Dies ist übrigens für Fehlsichtige auch ein Trick, wie Sie sich kurzfristig helfen können, wenn Sie einmal Ihre Brille vergessen oder verlegt haben und z.B. die Bahnhofsuhr oder ein Preisschild erkennen wollen.

Nähere Infos im Webblog unter www.farbtherapie-info.de

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