Was ist eine Konstitunelle/parlamentarische Monarchie (Geschichte)?

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7 Antworten

Der König hat nichts zu entscheiden. Die gewählte Regierung und das Parlament bestimmten die Politik.

In England, dem Mutterland der parlamentarischen MOnarchie darf die Queen nicht mal wählen. Sie empfängt einmal in der Woche den Premierminister, den sie auch nicht gewählt hat, und hört sich an, was er zu sagen hat. Sie darf raten, warnen, loben, aber was gemacht wird, entscheidet nicht sie.

Sie darf sich nicht mal öffentlich zu  pol. Fragen äußern. Darum bekam Prinz Charles nicht selten Ärger, da er in Interviews öfter mal seine Meinung durchschimmern ließ.

Man nimmt an, dass die Queen gegen die Unabhängigkeit Schottlands ist, dass sie für den Brexit ist, aber sie darf das mit keinem Wort verlauten lassen. Wie gesagt, sie darf nicht mal wählen. Die Queen konnte z.B. Maggie Thatcher auf den Tod nicht ausstehen, aber sie durfte das nie äußern. Maggie Thatcher wurde ihr vor die Nase gesetzt und sie musste das schlucken.

Die Aufgaben des Monarchen sind rein repräsentativer Art. Aber als Symbol des Staates haben sie trotzdem eine stark identitätsstiftende Wirkung. Das sah man z.B. während des zweiten Weltkriegs.

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Hi,- das ist die Verbindung von Monarchie und Parlamentarismus auf der Grundlage eine Verfassung (Konstitution). Es handelt sich also um eine Monarchie, deren Aufgaben und Befugnisse ebenso wie deren Beziehung zum Parlament durch eine Verfassung begrenzt und geregelt sind wobei der Primat der politischen Macht i. d. R. beim Parlament liegt und diese Monarchien heutzutage deshalb i. d. R. nur repräsentative Aufgaben haben bzw. eine traditionelle Nationalidee verkörpern sollen.

Gruß

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Der Begriff der konstitutionellen Monarchie ist schon älter und jedes Mal wieder schön zu erklären.

Aus dem Namen leitet sich schon einiges ab: konstitutionelle Monarchie

Monarchie - Ein gekröntes Staatsoberhaupt, welches meist durch Vererbung sein Amt bekommt, regiert nach seinen ünschen und Ansichten, ohne Gegenkontrolle.

konstitutionell - Dem Oberhaupt sind in seiner Entscheidungsfreiheit insoweit die Hände gebunden, als dass eine Konstitution (eine Verfassung) die Politik regelt. Sie klärt, welche Befugnisse der Monarch hat und schränkt ihn somit ein. Dies garantiert, dass keine Alleinherrschaft durch den Monarchen zustande kommt, da ein Parlament (daher auch der Name parlamentarische Monarchie) ihn kontrolliert und nach Mehrheitsentscheid entsprechende Gesetze und Entscheidungen verwerfen, ändern oder annehmen kann.

Grundsätzlich ist die konstitutionelle Monarchie also ein Staatsystem, in dem der Monarch das Volk nach außen hin repräsentiert, für jegliche politische Entscheidung allerdings da "Ja" des Parlamentes benötigt.

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zuerst sollte man klären was eine Monarchie ist.. Also bei einer Monarchie "Alleinherrschaft" ist es so, dass nur ein Mensch über alles was im Land passiert herrscht, er entscheidet alles selber. Das ist dann der Monarch.
Jetzt ist es jedoch so, dass der Monarch nicht mehr selbst über alles bestimmen kann, sondern das Parlement, dass auch in der Regierung sitzt etwas zu sagen hat. Das Parlament macht die Gesetze und bestimmt die Politik. Das ist eine parlamentarische Monarchie

Das beste Beispiel ist England. Obwohl Elizabeth die Königin des Landes ist, hat sie in Sachen Politik und Gesetze nichts zu sagen, sie hält sich eher gesagt aus den politischen Angelegenheiten raus. Darum kümmert sich das Parlament= von den Bürgern gewählte Politiker. 

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Hei, LeDreamer, das ist ein Staat mit einem König vorn dran, der aber nichts zu sagen hat: Wie in Groß-Britannien, Niederlande, Belgien, Dänemark etc.

Konstitutionell heißt so viel wie: Er ist nun mal da, lassen wir ihn (aus Gewohnheit, Sitte, Pracht und Pomp des Staates und dergl. Gründen). Parlamentarisch bedeutet, dass in dem betreffenden Königreich (oder Kaiserreich) das eigentliche Sagen = die Macht im Staat das Parlament hat, das die Gesetze macht und die Regierung kontrolliert.

Bei uns in Deutschland ist nun einmal kein gekröntes Haupt (die haben wir 1918 alle davon gejagt), sondern ein gewählter Präsident Staatsoberhaupt, dessen Befugnisse ungefähr denen eines Königs entsprechen - also fast keine. o.k.? Grüße!

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Hallo,

parlamentarsiche Monarchie: Der Monarch (z.B. König) hat nichts zu sagen,er ist quasi nur "Dekoration".

Konstitutionelle Monarchie: Der Monarch kann z.B. ein Veto gegen Gesetzesbeschlüsse des Parlaments einlegen. Dieses Veto gilt aber meistens nur für eine begrenzte Zeit.

MfG

Steven Armstrong

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Also genau weiß ichs auch nicht,aber es geht darum, dass man in einem Land ein Königshaus und ein Abgeordnetenhaus hat, wie zum Beispiel in Großbritannien. Die Monarchen haben aber eher repräsentative Aufgaben und haben nicht wirklich etwas zu entscheiden.(wie die Queen)

Was allerdings jetzt genauere Aufgaben der beiden sind, kann ich sir auch nicht genau sagen

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Kommentar von undercoveruserx
18.10.2016, 18:21

.. ich muss leider korrigieren. Das ist genau andersrum. Das Parlament bestimmt die politische Richtung, wobei die Queen nicht wirklich was zu sagen hat. Sie übernimmt die repräsentative Aufgabe

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