Was ist eine InfoScore Ermittlung und was wird da gemacht?

2 Antworten

Das Unternehmen zieht sich eine Privatauskunft über Infoscore (vergleichbar mit der Schufa) Sollte die Auskunft negativ sein, aufgrund schlechter Bonität wie z.B. abgegebene Vermögensauskünfte die nicht bedient werden können, wird das Inkassohaus dir eine Einstellung des Verfahrens vorschlagen. Ansonsten geht es normal weiter mit Mahnbescheid und Gerichtsvollzieher.

Das wird wahrscheinlich immer teurer für dich und das Geld für die Inkassofritzen siehst du nie wieder.

Warum gehst du nicht zum Anwalt oder beantragst gleich selbst einen Mahnbescheid?  Kommt im Endeffekt günstiger.

Ein Anwalt ist günstiger wie ein Inkassobüro? Das wage ich aber zu bezweifeln. Ein Mahnbescheid kann günstiger sein.... dann wenn der Schuldner sofort danach zahlt oder zumindest beim Schuldner was gepfändet werden kann zur not. Zahlt man Mahnbescheid + Gerichtsvollzieher... möglicherweiße noch Gerichtskosten weil er einfach mal nen Vollwiderspruch macht (dann verlorene Zahlungsklage) und am ende ist der Schuldner nicht zahlungsfähig kommt es auf jeden Fall teurer. Bonitätsauskünfte vor so etwas sind meistens nicht falsch.

Und berechnet man seine eigene Arbeitszeit nicht gerade mit 10€/Std. ist ein Inkassobüro (oder Anwalt, aber siehe oben) praktisch immer günstiger.

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@Geheim0815

Wer bezahlt die Kosten der Inkassofirma, wenn der Schuldner stur bleibt und letztlich doch verklagt werden muss?

Wer bezahlt die Inkassofirma, wenn der Schuldner dem Mahnbescheid widerspricht und die Hauptforderung zahlt?

Nur wenn dem Gläubiger von der Inkassofirma keine Kosten berechnet werden, ist es sinnvoll, sich von denen etwas Schreibarbeit abnehmen zu lassen.

Über die Nutzlosigkeit von Inkassofirmen haben wir doch hier oft genug diskutiert.

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@Georg63

Selbst wenn ich die Inkassokosten letztendlich selbst zahlen muss
(wegen einer nicht eindeutigen Rechtssprechung) ist es unterm strich
günstiger für mich da ich in der Zeit in der ich mich um den ganzen
sch.... kümmern müsste deutlich mehr verdiene als das Inkasso will.
Ergo... nützlich. Wenn man natürlich mit nem Stundensatz von 20€/std  kalkuliert kann man vieleicht günstiger Arbeiten als ein Inkasso. Ich hoffe jedoch das es endlich mal eine Rechtsänderung gibt wie im b2b umfeld das man pauschal mit 40€ mahnen kann (oder eben für das Geld ein Inkasso beauftragt) wenn der Kunde weder zahlt noch widerspricht (z.B. ab der 3. Mahnung) die nicht nur den Materialaufwand sondern eben auch den Arbeitsaufwand würdigt.

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@Geheim0815

Solange die Inkassobranche mit Lügen und Abzocke daherkommt hoffe ich, dass denen noch viel kräftiger auf die Füße getreten wird.

Die Rechte von Gläubigern stärken ja, aber nicht die Inkassoabzocker.

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@Georg63

Man sollte hier nicht alle Inkassobüros über einen Kamm scheren. Es gibt, wie bei allem im Leben, gute und schlechte.

Anwälte rechnen selbst bei einem Brief schon nach RVG ab somit ist der Weg über ein Inkassounternehmen deutlich günstiger und intelligenter.

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@ThossiVS

Ein Anwalt hat im Gegensatz zum Inkassobüro rechtliche Befugnisse, auch wenn diese von manchen Inkassoanwälten missbraucht werden. Darum werden auch die Anwaltsgebühren im Masseninkasso inzwischen von Gerichten zusammengestrichen.

Für den normalen Gläubiger (kleine bis mittelständische Firma) ist nach der Inverzugsetzung die direkte Beantragung eines Mahnbescheids der günstigste Weg - kostet weniger als der Anwalt und hat sofortige rechtliche Auswirkung. Wenn der Gläubiger widerspricht, hilft sowieso nur noch der Anwalt.

Inkassofirmen sind nur für große Auftraggeber lukrativ, da sie denen das Mahnverfahren für lau abnehmen. Dafür versuchen sie leichtgläubige Schuldner mit überzogenen Gebühren abzuzocken.

Wenn jeder wüsste, dass diese Gebühren nicht bezahlt werden müssen, da kein Verzugsschaden für den Gläubiger entsteht, wären diese Abzocker ganz schnell pleite und die Großfirmen müssten ihre eigene Mahnabteilung wieder in Betrieb nehmen.

Ohne diese Abzockerei sind Inkassofirmen weder intelligent noch günstig.

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