Was ist eine Derealisation genau?

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4 Antworten

In meinem Fall sieht alles wie im Traum aus, fühlt sich unecht an. Bzw. ich fühle mich wie in einer Simulation / einem Spiel oder einem Film.
Mein Körper fühlt sich fremd an / vom Geist getrennt.
Des weiteren habe ich das Gefühl als Männchen in meinem Kopf zu sitzen und von dort aus alles zu steuern, und ich fühle mich gefangen im eigenen Kopf.



Wie ist das bei dir ausgelöst worden? Und ist das eine Derealisation oder eine Depersinolaisation?

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@Vladmeier

Vermutlich Drogen, ich denke dass diese nur etwas in mir geweckt hat, was schon immer in mir schlummerte. Ich denke dass es früher oder später eh durch Stress oder ähnlichen Faktoren freigesetzt worden wäre.

Es ist beides.

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Welche Drogen würde mich interessieren?

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@Vladmeier

Erstaunlicherweise "nur" Cannabis.
"Härtere" Drogen haben nie auch nur ansatzweise etwas in die Richtung getriggert.

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Ich möchte dich kurz etwas persönlich fragen, da ich ähnliche Probleme durch Cannabis habe und sich diese keiner erklären kann. Wie lang hast du gekifft und wie viel?

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@Vladmeier

Bei meiner ersten Psychose ein halbes Jahr lang ca. 1 mal die Woche und bei meiner zweiten, ein halbes Jahr lang ca. 1-3 Gramm am Tag.

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Kennst du dich mit Psychosen und dergleiche aus oder weil dann würde ich dir gerne meine Situation schildern, wenn ich darf

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Also alles fing an zu meiner Person ich bin 18 männlich ich habe in meinem leben 5 mal gekifft 4 mal mit Wirkung. Mein erster Cannabistrip war ein Bad Trip mit Herzrasen,Übelkeit usw. Diese ging aber nicht mehr weg sprich ich leide seitdem unter wiederkehrender Übelkeit und unter schmerzenden Beinen (weiche, schwere Beine wie bei einem Rausch) die anderen Male wo ich gekifft habe hatte ich wirkung aber keine nachwirkungen außer vielleicht etwas verpeilt und kopfkribbeln wenige Tage danach. Ich war schon bei vielen Ärzten, auch Psychiatern, dieser behandelt mich gerade mittlerweile nehme ich keine Drogen mehr außer ab und zu Alkohol jedenfalls seit kurzer Zeit habe ich etwas trübe sicht und fühle mich unbehaglich, mir ist oft grundlus zum Weinen obwohl ich eig glücklich bin wären da nicht die dauerhaften Schmerzen in den Beinen (ab dem Knie) und die Übelkeit, Medikamente bekomm ich nur gegen die Übelkeit in Form von Ceolat welches diese unterdrückt. Langsam verlier ich die Hoffnung hast du vielleicht eine Ahnung handelt es sich um eine Derealisation, eine Angststörung, Depressionen?

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@Vladmeier

Für mich sieht das nach dem Anfangsstadium einer Derealisation aus. Das mit den schmerzenden Beinen und der Übelkeit kann ich mir nur mit der Psychosomatik erklären. Mir wurde damals geraten vorübergehend mit sämtlichen Drogen, auch Alkohol, aufzuhören. Als Medikament nehme ich Seroquel (600 mg am Tag). Ich würde meinen Psychiater mal darauf ansprechen. Was mir damals am meisten half, war Ablenkung. Ich hatte den ganzen Tag lang Zwangsgedanken über philosophische Fragen und dass ich halt eine Psychose habe. Das kann sehr belasten. Was genau du akut dagegen machen kannst, ist am besten nicht drüber nachdenken oder googeln, sondern aussitzen und deine Termine beim Psychiater wahrnehmen. Wenn du dir da zu sehr einen Kopf drüber machst, reitest du dich da nur noch mehr in die Sch3iße. 
Ich und auch die meisten Psychologen kann mit fast 100%iger Gewissheit sagen, dass ein Realitätsverlust in diesem Ausmaß wieder weggeht. Das dürfte eigentlich eine Sache von ein paar Monaten sein.

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Ja also ich habe das mit den Beinen und der Übelkeit seit 6 Monate und das mit dem merkwürdigen Sehen hab ich erst seit kurzem ohne Drogen einfluss ist gekommen als ich nüchtern war und wenn ich denke das ich Derealisation habe kommt mir alles auch seltsam vor denk ich nicht daran ist das nicht der Fall. Weil das so lange dauert verlier ich echt die Hoffnung.

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@Vladmeier

Mach vielleicht mal einen Test beim Augenarzt.

Das mit dem dran denken ist ja auch nur ein Zeichen dafür dass du dich ablenken solltest.

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Danke mal für die Auskunft ich hatte auch eine Augenoperation ist aber schon etwas her

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Mir ist unklar, was für eine Antwort du erwartest.

Die Symptome und Beschreibung kann sehr individuell ausfallen.

Was es ist: eine Form der Dissoziation. Das bedeutet "Abspaltung" von psychisch-körperlichen Prozessen und im Falle der Derealisation die Abspaltung des Selbst bzw der eigenen Wahrnehmung von der Umwelt.

Symptome die oft beschrieben werden sind "nicht real" bzw "wie in einem Film/Traum".

Oft werden auch "wie ein Roboter" oder "als gehört der Körper nicht zu mir/ist fremd" beschrieben - dies sind aber Symptome der Depersonalisation - eine andere Form der Dissoziation.

"Derealisation" scheint mir zu sein, dass jemand den Kontakt mit der wirlkichen, physischen, menschlichen und sozialen Umwelt verloren hätte. Solches scheint immer häufiger zu passieren :-(
Da rauszuommen und den Boden unter den Füssen und mit seiner Umwelt, seinen Kontakten zu finden, scheint sehr schwierig zu sein.
Ich hoffe, dass ich diesen Kontakt nie verloren habe.
Was jedoch Selbsttäuschung nicht verhindert...

Auf sehr vielen Seiten ist das sehr gut beschrieben. Wenn dir das nicht reicht solltest du einen Fachmann danach fragen. Was genau erwartest du denn jetzt hier von uns?

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