Was ist eine Darmspiegelung, ist sie schmerzhaft?

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dient der Untersuchung des Dickdarmes und meistens auch der letzten Zentimeter des Dünndarmes.

Tut nicht weh weil man vorher betäubt wird. Vor der Untersuchung muss der Dickdarm entleert werden, damit die Untersuchung nicht durch Stuhlreste behindert wird.

Das Gerät was aussieht wie ein langes Seil  hat  eine Länge von ca. 1,2 Metern.

Liebe(r) Pension123,

eine Darmspiegelung ist grundsätzlich schmerzhaft. Manche ertragen die Untersuchung ohne eine vorherige Betäubung, ich ertrage es nicht.

Direkt vor der Untersuchung bekam ich eine Spritze und legte ein "Mittagsschläfchen" ein.

Die Gesamtzeitdauer der Vorbereitung beträgt 4 Tage. Innerhalb dieser 4 Tage darf man bestimmte Lebensmittel nicht essen.

Am Vortag der Untersuchung frühstückte ich "normal". Das war meine letzte feste Nahrung vor der Untersuchung.

Ab Mittag nahm ich Medikamente ein zur gründlichen Entleerung des Darms. Bis 21:00 Uhr trank ich alle 30 Minuten 250 Milliliter Wasser.

Am Tag der Untersuchung begann ich diese Prozedur 4 Stunden vor der Untersuchung erneut.

Die Betäubung erlaubt es dem Patienten nicht, Auto zu fahren, für 24 Stunden.

Etwa 10 Minuten nach der Untersuchung konnte ich mich auf den Weg nach Haus machen.

Zum Zwecke der Untersuchung wird sehr viel Luft in den Darm gepresst. Diese viele Luft bereitet starke Schmerzen im Darm, deshalb so bald als möglich viel pupsen (Darmwinde entweichen lassen).

Am Abend nach der Untersuchung genoss ich meine erste feste Nahrung.

Freundliche Grüße

Delveng
2017-05-28, Sonntag, 15:52

Eine Darmspiegelung wird oft als Vorsorge gegen Darmkrebs angeboten. Sollten bei der Untersuchung z.B.Polypen entdeckt werden, können diese als Vorstufe von Darmkrebs verdächtigten, leicht entfernt werden . 

Eigentlich ist die Darmspiegelung an sich schmerzlos - da sie unter Narkose abläuft. Jedoch darf man sich über mögliche Nebenwirkungen auch keine Illusionen machen (meist gern verschwiegen)

Problem ist z.B. die Sauberkeit des Geräts also Gefahr von späteren Infektionen und eventuell unsensible Untersucher. 

Die Gefahr, dass man den Darm bei der Untersuchung beschädigt, ist durchaus realistisch - das wär dann schlecht .

Aber alles in allem - was bleibt einem anderes übrig, wenn man wissen will "was los ist".  Vielleicht kann man die ganze Untersuchung unter "no risk no fun" verbuchen - also Augen zu und durch .

  

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