was ist ein slum und wie ist das leben in einem Slum?

4 Antworten

ich finde deise Frage aber unbedingt angebracht .....woher sollen wor in der westl Welt das wissen

Ein Slum (gesprochen slʌm) ist ein verwahrloster, verfallener Teil einer Stadt. Umgangssprachlich werden heute übervölkerte und verwahrloste Elendsviertel von Städten, die gewöhnlich von sehr armen Menschen, oft städtischen Zuwanderern bewohnt werden, als Slum bezeichnet und damit die informellen Siedlungen, das heißt randstädtische Elendsviertel eingeschlossen. Charakteristisch sind eine heruntergekommene Bausubstanz und schlecht ausgebaute Infrastruktureinrichtungen (mangelhafte Anbindung durch öffentliche Verkehrsmittel, zweifelhafte Absteigen, armselige Geschäfte, mangelhafte Müllabfuhr).

Wie soll man dir beschreiben wie das Leben in einem Slum ist?

Da kann man viel schreiben, aber alles was man schreibt oder du dir als Video ansiehst, vermittelt dir kaum einen Eindruck von der Realität in einem Slum.

Man könnte einfach schreiben: In einem indischen Slum, leben die Menschen in kleinen, provisorisch zusammengeziemmerten Wellblech und Holzhütten. Es ist unendlich eng, staubig, heiß und laut und dreckig - permanent. 24 Stunden am Tag.

Aber das sind nur Worte. Man kann Worte nicht riechen, wie das Abwasser das hier und sort in den Staub geschüttet wird oder die Abfälle und Fäkalien die herumliegen und die Menschen und Tiere die dicht gedrängt leben. Man kann den Staub nicht riechen, wenn man nur davon liest. Man spürt die Hitze nicht, man weiß nicht wie es sich anfühlt durch diese engen staubigen Gassen, dichtgedrängt mit Menschen und Tieren und... ich weiß auch nicht... Kram zu laufen, wie einem die Klamotten am Körper kleben und der Staub in den Haaren. Man weiß nicht wie es ist, in einer 6m² großen Wellblechhütte zu leben, ohne Wasser und meißt auch ohne Strom. Wo nachts Ratten durch die Gegend huschen, die gerade auch mal die kleinen Kinder anfangen anzufressen. Man weiß nicht wie es ist die ganze Nacht durch zu schwitzen, weil es in der kleinen Hütte im Sommer auch nachts nie unter 30° heiß ist und am Morgen aufzustehen bevor die Sonne aufgeht und je nachdem ob man "Glück" hat oder nicht, erstmal 2 oder auch gleich 7km zum nächsten Brunnen bzw. Wasserhahn laufen zu müssen.

Das Leben in einem Slum ist nicht gleich Leben in einem Slum. Es gibt dort Menschen, die sich sogar recht gut eingerichtet haben - die sogar ne richtige Tür zur ihrer Hütte haben, die vielleicht sogar aus richtigem Stein ist, mit illegalem Zugang zum Stromnetz. Die nen festen Job haben und nicht von einem Tag auf den anderen leben müssen. Und es gibt Menschen, die unter einem Wellblechdach mit sonst nichts leben. Die sich von Job zu Job hangeln, oder versuchen vom Betteln zu leben oder vom Verkauf von Kleinigkeiten und deren Existenzminimum so aussieht, dass sie manchmal nichteinmal etwas zum Essen haben oder sich über Tage hinweg von einer handvoll Reis ernähren, die kilometerweit laufen müssen jeden Tag. Um Wasser zu holen, um zu arbeiten, etc.

das hast du gut beschrieben....

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