Was ist ein Sklavenhandel?

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Der Begriff atlantischer Sklavenhandel bezeichnet seit dem 16. Jahrhundert die Versklavung der Bewohner des westlichen, zentralen und südlichen Afrikas durch die Europäer und ihren Transport über den Atlantik nach Nordamerika, Südamerika und in die Karibik. 

Der Sklavenhandel war vor allem Teil eines sog. Dreieckshandels: Die Sklavenhändler segelten mit wenig wertvollen Waren von London an die Westküste Afrikas, wo sie dafür Sklaven eintauschten, wenn sie diese nicht selbst einfingen. Diese Menschen wurden wie Vieh und dazu in Ketten nach Nordamerika mitgenommen. In Nordamerika kauften die Sklavenhändler vom riesigen Erlös aus den überlebenden Sklaven Baumwolle und transportierten diese nach London. Die Sklavenhändler wurden reich und waren als ehrbare Bürger sehr angesehen, so auch etwa als Pfarrer. Die Baumwollindustrie in Europa blühte auf.

© bei mir

Nach einer Woche wäre eine Rückmeldung nett …

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Sklavenhändler haben an der afrikanischen Küste von den dortigen Anwohnern Sklaven gekauft, die die im Landesinneren gefangen (versklavt) haben.

Die wurden dann mit Schiffen nach Brasilien und nach Mittelamerika, sowie in die USA gebracht und dort als Arbeiter verkauft..

Dort gegen die Waren (Zuckerrohr, Baumwolle usw) getauscht udn das nach Europa gebracht. mit europäischen Waren ging es nach Afrika, um neue Sklaven zu kaufen.

Nannte man "Dreieckshandel."

Man kann es auch menschenhandel nennen
Die wurden als objekt verkauft und man behandelte sie so wie Tiere

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