Was ist ein "rechtsgültiges Dokument", das Kunde von Versandhaus bekommt?

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3 Antworten

Was der Händler mit diesem Dokument meint, was ich auch nicht wirklich. Aber ich glaube ich habe da so ein Verdacht.

Kauft ein Verbraucher bei einem Online-Händler Ware, so trägt grundsätzlich der Verkäufer die Gefahr, dass die Ware auf dem Transport zum Verbraucher verloren geht oder beschädigt wird (§§474 Abs. 2 Satz 2, 446 BGB). Erst wenn der Kunde die Ware tatsächlich in den Händen hält, hat der Unternehmer seine Pflicht aus dem Kaufvertrag erfüllt. 

Somit muss er auch beweisen das die Ware komplett bei dir angekommen ist. Das kann er aber nicht machen, da die Ware nicht nicht bei dir Komplett angekommen ist. Die Ware ist also auf dem zum Teil verloren gegangen.

Mit diesem Formular meint der Händler sicher eine dhl eidesstattliche Erklärung. Oder auch eidesstattliche Versicherung genannt. Das Wort 
"rechtsgültiges Dokument" habe ich aber dafür noch nicht gehört.

Diese Erklärung gibt es auch für UPS USW. Also ist es nicht nur auf DHL bezogen. 

Der Händler will das du diese Erklärung angibst bzw. Schreibst, damit er bei Z.B. DHL einen Schaden Melden kann. Du gibst an das du die Ware nicht erhalten hast, und dafür bekommt der Händler das Geld wieder. Da das Paket sicher versichert ist. 

Google mal dhl Eidesstattliche Erklärung Muster oder  Eidesstattliche Versicherung DHL

Ab besten schreibst du dem Händler ein E-Mail und fragst was dies genau ist, und was du nun genau schreiben sollst. 

Ich hoffe ich konnte helfen.

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Das hört sich nach einem ausländischen Händler an. Kein deutscher Händler würde "ein rechtsgültiges Dokument" verlangen.
Es gelten die deutschen Regeln, wenn du in Deutschland deinen Wohnsitz hast. Auch der Gerichtsstand ist dann deiner.
Aber du kannst ihm doch einfach eine einfache Mail schreiben mit der Mitteilung, dass die Ware XY nicht angekommen ist. Also, eine eidesstattliche Versicherung finde ich ziemlich schräg und unverschämt. Die kann ja der Verkäufer dem Transportunternehmen gegenüber abgeben. Doch nicht du!

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Kommentar von iteach
02.07.2016, 08:28

Nein, es ist ein Versandhaus Z aus Deutschland.

K hat auch schon schriftlich per Brief mit Unterschrift reklamiert, Z erkennt dies nicht an und weigert sich eine Gutschrift auszustellen, solange K nicht dieses "rechtsgültige Dokument" ausgefüllt hat.

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