Was ist ein rationaler humaner Weg nicht rational agierende Menschen in eine rationalere Gesellschaft zu integrieren?

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3 Antworten

das sind doch 2 fragen, ausserdem mehrere annahmen.

zum statistiker: er hat gelernt, wie man statistiker ist- die vorgehensweise hat mit seinem privaten glauben nichts zu tun; sie kann von einem christen genauso angewandt werden wie von einem buddisthen, zeugen jehovas oder anhänger des fliegenden spaghettionsters.

wenn der stastistiker ein beispiel sein soll, dann erklärst du alle, die religiös sind, zu "nicht rational agierenden menschen"- das ist quatsch. niemand, auch kein atheist ist jeden moment seines lebens rational; nach meiner meinung kann ein mensch gar nicht rational sein.

niemand ist stets rational- man kann in verschieden situationen/ lebensbereichen unterschiedlich agieren. einer kann bei der arbeit hoch rational sein- aber zuhause, beim partner, mit dem er sich seit jahren zankt, da reagiert er nicht rational. oder man weiß, dass bestimmte nahrungsmittel ungesund sind- und handelt nicht rational, sondern nach lust und laune und isst sie trotzdem. es kann auch ein vernuftbestimmter mensch religiös sein.

niemand kann rational sein- das bezieht sich darauf, dass wir die welt nicht so wahrnehmen, wie sie wirklich ist, sondern gefiltert durch unsere erfahrungen und meinungen. 2 menschen hören gleichzeitig den gleichen satz von der gleichen person- und können ihn trotzdem total unterschiedlich interpretieren.

und zur ersten frage: das müsstest du konkretisieren.

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  • Niemand kann einen anderen Menschen ändern.
  • Jeder Mensch muss sich selber ändern.
  • Menschen ändern sich nur, wenn sie sich ändern wollen.
  • Wenn ein Mensch zum anderen geht und sagt: "Du machst etwas falsch, dann wird der zweite das verneinen und weiterhin die selben Fehler begehen.

Damit bleibt dir nichts anderes übrig, als selber alles richtig zu machen. Wenn sein Weg ihn ins Unglück führt und dein Weg dich ins Glück, dann wird er zu dir kommen um dich zu fragen was du denn anders machst.

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Der Glaube kann sehr hilfreich sein, und manches ist nur auf den ersten Blick irrational, auf den zweiten Blick jedoch rational. So kann z.B. die Beichte dazu führen, Problem zu verarbeiten. Gott kann als Natur gedeutet werden. Wozu sollte man also Menschen ihren Glauben nehmen, wenn der Glaube positive Effekte hat?

Aber es gibt sicher auch Verhaltensweisen, die auch auf den zweiten Blick irrational sind und allen Schaden anstatt zu nützen, z.B. Mobbing, Vandalismus, Umweltzerstörung usw. Hier sollte man an den Ursachen ansetzen, den Konkurrenzdruck verringern, Monopole aufbrechen, Mitbestimmung und Mitarbeit fördern usw. Wenn jemand erst einmal gewöhnt ist sinnlos böse zu sein, ist es eigentlich zu spät, dann hilft oft nur noch den Willen brutal zu brechen um ihn dann wieder aufzubauen, mir wäre aber Prävention lieber.

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