Was ist ein Radar-Vermeidungs-Manöver in der Luftfahrt

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7 Antworten

unter dem Radar fliegen, also tief fliegen

Moin! Deine Frage ist zu unpräzise. Geht es hier um zivile o. militärische Manöver? ...mit welchem Ziel? Diesen Begriff habe ich noch nie gehört, und ich bin schon sehr lange in der Luftfahrt. Zivil macht das ganze kaum Sinn. Militärisch (da bin ich nicht so firm) vielleicht, indem man die Radar-Zielberechnung täuscht - sehr schnelle, enge Manäver mit kleinem Kurvenradius zu fliegen könnte ein Radar (was immer eine "prediction" berechnet) täuschen. Tief fliegen könnte gemeint sein: ein Radar "sieht" mit "quasioptischer" Reichweite - man könnte also berechnen, in welcher Höhe man in welchem Abstand von der Antenne hinterm Horizont verschwindet. Theoretisch fließen da auch die Höhe der Antenne, die Krümmung der Strahlenausbreitung und strahlungsbeeinflussende Faktoren mit ein - viel Spaß!

@karl37

Das stimmt nicht wirklich! Ein radar (radiodetectingand ranging) arbeit wie der longtitel schon sagt mit radiowellen die sich mit lichtgeschwindigkeit ausbreiten, von einem objekt reflektiert werden und von der sende/empfängerantenne wieder aufgefasst werrden. Aus der resultierenden laufzeit wird ein abstand ermittelt... Das gerät sollte es somit nicht die bohne interressierrn welche flugmanöver das flugzeug macht solange nur genug strahlen reflektiert werden...

Was für eine dumme Antwort als hilfsreichste Antwort belohnt wird, ist schon erstaunlich. Um eine Entdeckung durch Radar zu vermeiden oder zu mminimieren, muss ein Luftfahrzeug so wenig wie möglich Lageänderungen durchführen, denn durch Lageänderungen werden immer neue Reflexionsflächen die Radarstrahlen reflektieren. Daher gibt es kein Verfahren für Drehflügler, da der drehende Rotor ein wunderschönes Signal liefert, egal, ob sich der Hubschrauber im stationären Schwebeflug befindet oder nicht. Und selbst ein Stealth-Flugzeug wird erkannt, wenn es kurvt. Ziviles Radar zu unterfliegen, ist leicht, weil es nicht dafür gebaut ist, Luftfahrzeuge in extrem niedrigen Höhen zu erfassen. Ein Radar eines modernen Flakpanzers zu unterfliegen, oder das Entdecktwerden zu vermeiden, ist fast unmöglich.

Einen ganz engen Kreis fliegen, dann ist das Flugzeug vom Radarschirm verschwunden. Der Grund liegt in der Arbeitsweise der Radarortung, da jedes Ziel ohne Ortsveränderung automatisch gelöscht wird.

Was gibt es da zu rechnen?

BerWatch 02.07.2013, 11:57

Zumindest beim zivilen Radar gibt es eine Festzielunterdrückung - aber so langsam fliegt kein Flugzeug (muß auch 'ne ganze weile fix sein)! Ein Heli in Standschwebe würde es schaffen, mit ausgeschaltetem Transponder...

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wiki01 07.07.2013, 16:44
@BerWatch

Nein, auch ein Heli schafft das nicht, weil seine Rotorblätter, egal, wie langsam er auch immer fliegt, etwa mit 400 U / min ein herrliches Radarecho erzeugen.

PS: Standschwebe? Bist du Ossi? Diesen Begriff habe ich nur bei "Kollegen" aus dem Beitrittsgebiet gehört. Im Rest der Welt heißt das Hover-Flug, oder Stationärer Schwebeflug.

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  1. Beim Militär durch extremen Tiefflug verhindern, dass das eigene Flugzeug vom Radar geortet wird.

  2. Gegnerisches Radar elektronisch stören.

  3. Durch bestimmte Werkstoffe und Bauformen die Radarsignatur verringern.

  4. Einfach die Radaranlage ausschalten ;-)

Oder was meinst Du genau? Zu der Aufgabe muss es doch eine Erläuterung geben.

Ein Weg ist, so tief wie möglich (>30 Meter) zu fliegen und so das Primärradar zu unterfliegen, da müsste aber auch der Transponder abgeschaltet sein.

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