Was ist ein Meridian? (Erdkunde - Zeitzonen)

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Der Meridian bezeichnet in der Geographie einen halben Längenkreis auf der Erdoberfläche, der von einem geographischen Pol zum anderen verläuft. Er ist die Verbindungslinie aller geographischen Orte, an denen die Sonne zur gleichen Zeit den höchsten Punkt ihrer Tageslaufbahn (Tagesbogen) am Himmel einnimmt, an denen also Mittag ist. Die Wortherkunft vom lateinischen circulus meridianus gleich „Mittagskreis“ weist ebenfalls auf diesen Zusammenhang hin.

die welt ist in längen- und breitengrade eingeteilt. in london (greenwich) ist der null meridian. d.h. der längengrad null. von dort gehen 180 längengrade nach osten und 180 nach westen. jede geografische position beinhaltet außer dem breitengrad auch noch den längengrad, der in sich noch mit 59 minuten und die minute noch mit 59 sekunden unterteilt. eine geografische längengrad position kann also lauten: 08. längengrad 17 minuten 32 sekunden ost. als beispiel. alle 15 längengrade ergeben - als faustregel - eine neue zeitzone. d.h. auf dem 180. längengrad wären dann exakt 12 stunden von der london greenwich zeit entweder nach vorne (osten) oder zurück (nach westen)

Meridian: ein gedachteter Großkreis am Himmel der von Norden nach Süden geht und die östliche und westliche längengrade teilt. er liegt in Greenwich, in London.

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