Was ist ein Loser/Verlierer?

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4 Antworten

Guter Artikel, dennoch schreibst du um den heissen Brei herum? :-)

Bezieht sich das Wort Loser nun generell auf den Sport oder doch auf die menschlichen Aspekte?

Menschen betiteln anderen oft als Prolet, primitiver Mensch, geschweige denn als Asozialer. Oft liegt das am Selbstwertgefühl sprich an Komplexen derjenigen, welche solche Wörter kund tun.
Natürlich gibt es auch diverse Beispiele, die eventuell teilweise dazu berechtigen, jemanden als Prolet zu bezeichnen.

Wenn ein Arbeitskollege beispielsweise ohne Badeschlapfen in die Gemeinschaftsdusche geht, in eine Wasserlake steigt, in welche andere reinspucken, reinbluten, teilweise rein******....
Wenn man ihn dann fragt ob ihm davor nicht graust, lächelt er nur und meint, dass es doch eh egal sei. Sowas empfinde ich dann als Loser, weil solch ein Verhalten für mich einfach als total entfremdet gilt. Das liegt eben an der Erziehung und ebenso am Charakter der Person an sich.

Ein Loser ist im Grunde genommen jemand, der sich zu nichts überwinden kann. Ich habe beispielsweise lange keinen Sport betrieben, wollte mich jedoch wieder fitter fühlen, also habe ich "kurzerhand" angefangen zu Joggen und diesen Sport beizubehalten. Klar gehört da auch Überwindung dazu.
Wenn ich jedoch dahin vegetiere, sprichwörtlich wie ein "Schwein", dann würde ich mich selbst wohl ebenso als Loser empfinden.

In punkto Sport
Spielte früher sehr lange leistungsorientiert Basketball, später Streetball.
In dem einen Verein waren die alle um einige Jahre älter und die spielten in der Kampfmannschaft und in der Bundesliga in Österreich. Da konnte ich körperlich nicht wirklich mithalten. Bei einem kompletten Baskebtall Spiel wäre ich grocky gewesen, jedes mal. Maximal für das erste Viertel hätte meine Konstituion gereicht. Bei großen Streetball Turnieren jedoch, konnten sie mir nicht das Wasser reichen. Da wird nur auf einen Korb gespielt und in dieser Sportart dreht es sich nicht so um die Kondition oder die körperliche Überlegenheit, sondern um das Können an sich.

Also so betrachtet war ich in einer Sportart ein Loser, obwohl ich andererseits oft als Gewinner vom Platz ging.

Man kann somit behaupten, dass der Schmal zwischen gewinnen und verlieren oft nur ein kleiner ist. :-)

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Kommentar von DBKai
10.02.2016, 14:50

Welcher heiße Brei? Was hab ich dir zu viel geschrieben? Du kannst dich auch  nur auf die Hauptfrage beziehen - ganz wie du willst! Aber ich erkläre gerne etwas deutlicher, worum es mir geht...

Bezieht sich das Wort Loser nun generell auf den Sport oder doch auf die menschlichen Aspekte?

Ganz allgemein. Jemand, der einfach in sehr vielen Bereichen des Lebens ständig verliert... bei Prüfungen abkackt.. kaum über den Tag kommt... - ein Pechvogel wie Donald Duck z. B.

Menschen betiteln anderen oft als Prolet, primitiver Mensch, geschweige denn als Asozialer. Oft liegt das am Selbstwertgefühl sprich an Komplexen derjenigen, welche solche Wörter kund tun.
Natürlich gibt es auch diverse Beispiele, die eventuell teilweise dazu berechtigen, jemanden als Prolet zu bezeichnen.

Es gibt wirklich Verhaltensweisen die primitiv und asozial sind und das kann man dann auch beim Namen nennen. Wenn jemand mit allem Sex haben will, was ihm vor die Nase kommt und sonst nichts anderes im Kopf hat - dann ist das schon eher ein primitiver Mensch... heißt ja nicht, dass das für immer so bleiben muss/wird... der kann sich ja auch weiterentwickeln...  Da muss man gar keine Komplexe haben, wenn man es ausspricht, wie es nun einmal wirklich ist.

Wenn ein Arbeitskollege beispielsweise ohne Badeschlapfen in die Gemeinschaftsdusche geht, in eine Wasserlake steigt, in welche andere reinspucken, reinbluten, teilweise rein******....
Wenn man ihn dann fragt ob ihm davor nicht graust, lächelt er nur und meint, dass es doch eh egal sei. Sowas empfinde ich dann als Loser, weil solch ein Verhalten für mich einfach als total entfremdet gilt. Das liegt eben an der Erziehung und ebenso am Charakter der Person an sich.

Diese Person hat aber bei deinem Beispiel überhaupt nirgends "verloren". Wie soll da die Bezeichnung "Loser" passend sein? Sie empfindet nur andere Dinge als ekelhaft... Ich gehe auch Barfuß durch nasse Wiesen, wenn mir danach ist... trete dabei in Matsch oder steige mal auf eine Schnecke... und es kann leicht sein, dass ich auch wo drauf steige, wo vorher mal ein Tier oder Mensch hingeblutet oder hinuriniert hat und das ist mir trotzdem egal... ich gehe später heim - unter die Dusche und schon ist alles wieder sauber... Wenn ich ganz steril durch das Leben gehen soll, nehme ich mir ja selbst jede Freude daran... ein wenig Dreck - dann und wann schadet keinem... Wenn man stinkt- schmutzig ist - muss man sich eben danach waschen gehen/umziehen... das will man dann eh oft selber auch gerne tun, weil man sich dann wohler fühlt...

Ein Loser ist im Grunde genommen jemand, der sich zu nichts überwinden kann. Ich habe beispielsweise lange keinen Sport betrieben, wollte mich jedoch wieder fitter fühlen, also habe ich "kurzerhand" angefangen zu Joggen und diesen Sport beizubehalten. Klar gehört da auch Überwindung dazu.
Wenn ich jedoch dahin vegetiere, sprichwörtlich wie ein "Schwein", dann würde ich mich selbst wohl ebenso als Loser empfinden.

Es gibt ein Sprichwort, dass lautet: "Dahinvegetieren, wie ein Schwein"? - das ist mir neu. Ich denke auch nicht, dass das Verlieren etwas damit zu tun hat, dass man sich zu nichts überwinden kann... viel eher denke ich, dass es mit fehlender Übung und mit fehlendem Wissen zu tun hat!

Man kann somit behaupten, dass der Schmal zwischen gewinnen und verlieren oft nur ein kleiner ist. :-)

Sicherlich. Sobald man etwas gelernt hat, kann man es einem anderen beibringen oder ihn in diesem Gebiet "schlagen". Wenn mir nie jemand ordentlich die Spielregeln und Tricks beim Mühle beibringt und ich auch nicht lesen kann - oder es keine Spielanleitung gibt - lern ich das nie... oder lange nicht...

Habe ich einen guten Lehrer, kann ich es ev. morgen schon so gut, dass ich gegen einen anderen Anfänger gewinnen kann.


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Loser in dem Sinne... Das bestimmen bei mir an der Schule z.B. die die sich für cool halten. (= Ansichtssache ) ansonsten hast du ja Recht man kann Loser (= Verlierer) schulen und sie zu Gewinnern machen.

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Kommentar von DBKai
10.02.2016, 14:28

Jeder ist irgendwann mal Gewinner und irgendwann mal Verlierer... kommt ganz darauf an, in welchem Gebiet man gegen wen antritt....

Wenn ich gut Mühle kann und gegen einen Anfänger spiele - gewinne ich schnell einmal... spiele ich aber gegen einen Fortgeschrittenen wird es spannend... doch auch wenn ich gegen ihn verliere, kann ich doch etwas durch diese Spielerfahrung dazu lernen... dadurch besser werden!

Im Grunde kann man sagen: "Ich verliere niemals! Entweder ich gewinne oder ich lerne!"

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Wenn er ein Spiel nicht kann macht ihn das nicht zum Looser. Er kann vielleicht was anderes besser. Und das kann man ihm nicht beibringen weil es ihm nicht liegt. Aber deshalb ist es kein Looser.

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Kommentar von keulenman
10.02.2016, 13:21

Spitzenantwort die hätte eigentlich den Stern verdient!!!!

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Kommentar von DBKai
10.02.2016, 14:16

Sicher - so gut wie jeder Mensch kann irgendetwas besser als ein anderer... und irgendetwas anderes nicht so gut wie ein anderer....

Es gibt wohl keinen Menschen der sooooo wenig kann, dass es keinen gibt, der noch weniger kann....bzw. sich auf dem gleichen Level befindet...

Wir alle fangen als Baby ja bei Null an und haben kaum Fähigkeiten...

Wie definierst du einen Loser?

Für mich ist ein Loser, jemand der sehr sehr oft verliert... der in diversen Spielen nie gewinnt... der bei diversen Prüfungen immer verkackt... der auch sonst nichts auf die Reihe kriegt...

Trotzdem muss jemand, der wenig kann kein Loser bleiben, da so gut wie jeder Mensch alles mögliche erlernen kann, wenn er nur Möglichkeit, Know-how und Wille dafür hat...

Hat er noch dazu einen guten Lehrer, kann das besonders schnell gehen... während ein schlechter Lehrer den Lernprozess sogar hemmen kann...

Man kann sich vieles auch selber beibringen aber das braucht oft viel Geduld und Mühe!

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Der Begriff "Loser"(Verlierer) wird ja heute schon ganz anders ausgelegt. Er reich ja z.B. schon aus nicht das neueste und teuerste Smartphone zu haben. Oder wer nicht reiche und spendable Eltern hat, ebenso.

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Kommentar von Astridxxx
10.02.2016, 12:55

Genauso sehe ich das auch. Es ist irgendwie traurig oder?

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Kommentar von DBKai
10.02.2016, 14:26

Dafür kann ja keiner was, wenn er in eine arme Familie geboren worden ist....

In vielen Spielen gibt es aber immer einen Verlierer und einen Gewinner... es kann sich um reine Glücksspiele handeln, wo es jeden Treffen kann - wo man es nicht beeinflussen kann, ob man nun gewinnt oder verliert...

oder auch um Spiele, bei denen es Übung und ein Vorwissen braucht, damit man gewinnen kann...

Jeder kann durch Übung und Know-how in diversen Bereichen sehr sehr gut werden...

Wenn sich jemand für etwas toll vorkommt, für das er überhaupt nichts getan hat.. z. B. die Nationalität... kann man das nicht ernst nehmen... immerhin hätte er genau so gut, in einem anderen Land geboren werden können...

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