was ist ein gutes Gehalt, macht Geld glücklich?

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11 Antworten


Ich habe irgendwie festgestellt, dass das Leben voll teuer ist. Bin ich jetzt erwachsen...alles kostet Geld.

Habe ich auch neulich festgestellt. Ist eine unangenehme Erkenntnis...


irgendwie reichen doch diese ganzen Gehälter da draußen dafür nicht oder :D

Nö, tun sie nicht. Aber was du da alles willst ist auch schon so einiges - ein sehr angenehmes Leben bei dem es an nichts wirklich fehlt! Kein Luxusleben aber nur wenig davor.

Ich bin selbständig, aber irgendwie will ich schon 3000-5000 Netto haben dauerhaft...auch mehr. Ist ja möglich auf jeden Fall.

Naja 60000 netto pro Jahr ist eine Menge. Familie ist ein eigenes Thema aber 60k als Single... Ganz ehrlich so viel bräuchte ich nicht. Für ein sehr gutes Leben wäre es genug (und da muss der Porsche auch nicht mehr gebraucht sein) aber für echten Luxus noch deutlich zu wenig.

wie leben denn die Menschen die so 1000-1500 verdienen

Frag ich mich auch bzw. kann es mir nicht richtig vorstellen. Bzw. wenn das auch mit Perspektivlosigkeit einhergeht, also die das nicht als temporären Zustand sehen sondern davon ausgehen, dass sie nie wirklich mehr verdienen (jetzt ohne Inflationsausgleich und dergleichen)... Sicher mit 1500 netto kommt man über die Runden und ist auch nicht mehr arm aber ganz ehrlich ich käme nicht klar wenn mir jemand glaubhaft vorhersagen würde, ich würde nie im Leben (deutlich) mehr verdienen als das!

Glaube da merkt man dann doch dass man der (finanziellen) Mittelschicht angehört / entstammt / sich angehörig fühlt. Ich will nicht reich werden (ja klar will ich das, wer nicht, aber:) denn dafür müsste ich mehr schuften als mir lieb ist, aber ein einigermaßen angenehmes Leben will ich dann doch. :x

Aber macht dieses mehr Geld für eigene Wohnung, Porsche usw wirklich glücklich?

Ganz ehrlich ich gebe es zu: Neid. Missgunst. Nenn es wie du willst, aber das treibt mich schon an. Gerade auch als Berufseinsteiger. Ich will so schnell wie möglich das Etikett "ist neu verdient daher wenig" loswerden, und ertappe mich bei Vergleichen mit Kollegen und dass ich mir vorstelle wie viel die wohl verdienen und wie viel die dafür leisten und ob das im Vergleich zu mir gerecht ist, etc. 

Außerdem weiß ich,  eigentlich brauche ich keine Summe x netto monatlich sondern Summe y würde schon reichen. Aber... es rational zu wissen ist das eine, emotional geht es aber in eine ganz andere Richtung. Ich will kein gammliges altes gebrauchtes Auto das Zitat "rollt", ich will ein neues und sportliches. Vermutlich ist das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr schlecht, wenn ich ausrechne, wie oft ich dafür ins Kino o. ä. gehen könnte wenn ich ein günstigeres gebrauchtes kaufen würde und den "Gewinn an Freude" vergleichen würde, dann schneidet das Auto wohl schlechter ab. Aber..! :D

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Das Ausgabeverhalten der meisten Menschen steigt mit ihrem gesteigerten Einkommen. Problematisch wird es, wenn es schneller steigt.

Ich kenne Leute, die haben 1.200,- € Netto im Monat und immer was übrig und andere die verdienen 10.000,- € netto und sind auf Kante genäht.

Materielle Dinge machen nur bedingt, bzw. bis zu einem gewissen Punkt glücklich. Finanziell frei ist nicht der mit dem höchsten Einkommen, sondern derjenige der seine laufenden Kosten zu 100% inkl. einen Puffer für Eventualitäten aus passivem Einkommen decken kann.

Als ich auf meine erste Million gerannt bin war genau das das allumfassende Ziel. Ich wollte mich unabhängig von den Früchten meiner aktiven Arbeit machen.

Wer natürlich meint sich Mittelschicht-Schwachsinn, wie 2 mal im Jahr in den Urlaub fahren, eine teure Karre fahren und eine selbstbenutzte ETW anzuschaffen und abzubezahlen, anlachen zu müssen kann natürlich keinen Vermögensaufbau betreiben.

Reich werden hat, wenn man nicht in reiche Verhältnisse geboren wird, immer auch eine zeitlang mit Verzicht zu tun.

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Kommentar von falcooooo
06.07.2016, 20:37

Mittelschicht Schwachsinn? Naja also um 1 Million zu verdienen im relativ überschaubaren zeittraum z.B 5-10 Jahre, kannst du dir ja ausrechnen, was man da netto verdienen muss. Unter Umständen gehört auch noch Investitionstalent dazu....wenn man die 1 Mio erreicht hat...was macht man denn dann schon? Von den Dividenen leben? Oder kauft man sich doch sein Haus, Benz und Rest anlegen?

Problem ist, die meisten sehen sich nie als Oberschicht und auch nie als Unterschicht. Klar das Schichten-Denken ist blöd, aber jemand mit Ausbildung fühlt sich z.B nie als Unterschicht, obwohl man mit 1800-3000 Brutto, wo sicher 60% der Arbeitnehmer drin stecken sich wohl kein Wohneignetum leisten können, geschweige denn Vermögensaufbau. Natürlich kann man damit leben (z.B 3000 Brutto), aber es geht immer mehr...Ich kenne das....Sobald man eine gewisse Menge an geld verdient (z.B 2500-3000 netto) wird das zum Standard und man will mehr und kann sich nicht vorstellen mit 1500 netto zu leben...Und das geht immer so weiter

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Auch wenn viele sagen, Geld ist "schmutzig" und kann einen niemals glücklich machen, ist es leider doch die Realität, dass Geld durchaus die meisten sehr glücklich macht.
Man ist zum Beispiel automatisch glücklich, wenn man etwas Neues bekommt/kauft durch die Glückshormone, dies kostet aber wiederum etwas.
Auch Urlaub macht einen glücklich, da man ebenfalls beim Entspannen Glückshormone ausschüttet. Auch wieder Kosten.
Insgesamt würde ich aber behaupten, dass man mit "normal" vielen Geld glücklicher ist, als mit zu viel Geld. Wenn man sich nämlich alles kaufen kann, ist es nicht so befriedigend und besonders, als wenn man einige Zeit darauf gespart hat.
Zusammenfassend machen uns eigentlich nur Ereignisse und Emotionen, die Glückshormone ausschütten, glücklich. Da dies aber alles Geld kostet, ist es im Umkehrschluss das Geld, was glücklich macht.

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Kommentar von falcooooo
06.07.2016, 18:41

Ja aber ich selber habe gemerkt, dass diese Dinge wie Kleidung kaufen usw nur kurzfristig wirklich ''glücklicher'' machen und es schnell verblasst und wieder neues her muss.....ja stimmt

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Kommentar von BIoodMoon
06.07.2016, 18:46

Das ist auch so. Jedoch wird das mit allem so sein, da es keine Situation gibt, in der der Körper auf ewig Endorphine ausschütten wird. Wohlmöglich hält Liebe am längsten glücklich, klingt aber auch nach einer gewissen Zeit ab. Desweiteren kann man Liebe nicht beeinflussen, weswegen ich das Erwerben glücklichmachender Erlebnisse für eine abgesicherte Alternative halte.

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Kein Geld macht jedenfalls auch nicht glücklich. Geld hilft schon sehr, die anstehenden Probleme zu lösen und dadurch entspannter zu leben.

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Geld alleine macht nicht glücklich, ist aber ein entscheidender Faktor. Das ist ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren, wobei Gesundheit meiner Meinung nach die Basis bildet. Einige sind glücklich mit 1500 Euro im Monat, andere nicht, Auch wieder sehr individuell. 

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Geld ALLEIN macht nicht glücklich. Es beruhigt aber und wenn man sich was gönnt und sich Träume erfüllt ist es ein Mehrwert.
Natürlich muss das Umfeld passen. Liebe, Familie, Beruf, Freunde...

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Nein, wahres Glück hat mit Geld nichts zu tun. Du kannst Millionen besitzen und dennnoch todunglücklich sein.

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Warum sollte ein Stück Papier glücklich machen ? Definier doch mal Glück von deiner Person aus ? Was haben Materialien mit Glück zu tun ? Lebe anders dann wirst du sehen was Glücklich heißt

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Nein, deine These von wegen weil viele Gutverdiener meckern, dass sie zu wenig Geld haben und deswegen ihre Ansprüche steigern stimmt schon.

Ich hab ehrlich gesagt nie verstanden, wie Geld glücklich machen soll. Vielleicht weil ich in einer Gegend und Zeit aufgewachsen bin, als Geld keine so große Rolle spielte und wir eher aufpassen mussten dass wir gut leben können.

Mittlerweile sind wir ja in Deutschland, ich hab ein guten Job und kann locker überleben. Ich meine, ich hab ja Essen, Krankenversicherung und so weiter. Und, naja, ich weiß nicht, ich meine, mich macht es nicht glücklich, neue Sachen zu haben, oder Porsche und so weiter zu besitzen.

Ich hab wirklich keine Ahnung was ich mit Geld machen soll, also wie ich damit glücklich sein soll (außer Drogen). Ich hab ja eine Wohnung, hab ein Auto was rollt (mehr soll es auch nicht tun), ich meine, es ändert ja nichts daran, dass ich unglücklich bin weil mein Hund tot ist, da können mich 500€ Scheine die nicht mehr produziert werden auch nicht mehr aufheitern oder sowas. 

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Geld macht nicht glücklich. Es beruhigt höchstens das Gewissen.

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