Was ist ein Fahrgast?

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5 Antworten

Hallole

Fahrgast ist wer sich gegen Bezahlung von einer anderen Person ( Fahrer ) von A nach B bringen lässt und dafür einen gewissen Betrag zu bezahlen hat., es ist unerheblich wer die Fahrt beauftragt ( Gefangenen transport) oder bezahlt der gewerbliche zweck ist die Grundlage. Der Fahrer ist dann ein gewerblich handelnder transporteur eines oder mehrer menschen der die Personenbeförderungserlaubniss benötigt. Hoffe das reicht als Erklärung. Joachim

"Fahrgast ist, wer ausschließlich oder überwiegend mitfährt, um befördert zu werden, also nicht, wer hauptsächlich zu anderen Zwecken mitfährt. Dazu zählen auch Personen, die zur Arbeitsstätte (Baustelle) oder zu einem Übungsplatz oder einem Verwahrungsort (Häftlinge) gebracht werden."

Wenn das der Gesetzestext ist, dann ist der Tourist kein Fahrgast! Verletzte oder Kranke sind auch keine Fahrgäste, aber der Fahrer eine KRKws braucht einen PBS...

Aber eine Leiche wäre eine, und der Leichenwagenfahrer müsste einen Personenbefördrungsschein haben! Korrigiert mich falls ich falsch liege (im doppelten Sinn)

Das stimmt; Verletzte, kranke UND ein 'bestimmter' Personenkreis sind keine Fahrgäste im Sinne der Tatsache dass man einen P-Schein benötigt...verflucht ist das kompliziert..kein Wunder dass die Behörden da nicht durchblicken und ich alles selbst erarbeiten muss..grummel

Lustige Antwort! :-)

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der würde da greifen, da die leute die zur arbeit müssten, fahrgemeinschaft heißen. da du die leute nicht kennst (genauso wie nen taxi/busfahrer) zählen diese zu fahrgästen

Also,

Mitfahrer bezeichnet man dann als Fahrgäste, wenn ihnen oder Verwandten oder Freunden oder Bekannten das Fahrzeug nicht gehört und sie nicht selbst am Steuer sitzen. Ergo sind auch Mitfahrer, die z.B. eine Mitfahrt via Mitfahrzentrale gebucht haben, eigentlich Fahrgäste.

Bei welcher Art von Fahrten benötige ich eine Personenbeförderungserlaubnis? Zu unterscheiden wäre hierbei zwischen erwerbsmäßiger und privater Fahrgastbeförderung.

Erstere ist dann gegeben, wenn der Zweck der Fahrt dazu dient, den Fahrgast zwecks Erzielung eines finanziellen Umsatzes gewerbsmäßig, also gegen Bezahlung eines vorher individuell festgelegten oder durch Tarifbestimmungen vorgegebenen Entgelts zu befördern. Dabei ist irrelevant, ob es sich bei der Fahrt um eine Fahrt mit unterschiedlichem Anfangs- und Zielort handelt oder um eine Rundfahrt. Bei erwerbsmäßiger Fahrgastbeförderung gelten gesetzlich bestimmte Voraussetungen, so muß z.B. das eingesetzte Fahrzeug bei Mietfahrzeugen (Fahrzeuge mit Fahrer, nicht zu verwechseln mit Leihfahrzeugen) mit einem geeichten Wegstreckenzähler und ein Taxi mit einem geeichten Taxameter ausgestattet sein und der jeweilige Fahrer im Besitz einer gültigen Personenbeförderungserlaubnis sein.

Beispiele für gewerbsmäßige Personenbeförderung:

  • Schulbusse
  • Taxen
  • Flughafenzubringerdienste
  • Reisebusfahrten
  • Chauffeurservices
  • Hochzeitslimousinen-Services
  • Gehandicapten-Beförderung

Bei privater Fahrgastbeförderung unterliegen die Fahrten freilich nicht diesen Auflagen. Private Fahrten liegen dann vor, wenn der primäre Zweck einer Fahrt nicht die Erzielung eines finanziellen Umsatzes ist. Ergo unterliegen z.B. Fahrten, bei denen Mitfahrer nicht gewerbsmäßig mitgenommen werden, nicht den Regelungen des PBefG (Personenbeförderungsgesetz).

Ich hoffe, ich konnte Dir den Sachverhalt einigermaßen plausibel vermitteln

Hallo,

nach meiner Auffassung brauchst Du einen Personenbeförderungsschein, wenn Du jemanden gegen Entgelt beförderst - sei es zu konkreten Zielen oder Rundreisen (damit soll ja sichergestellt werden, dass sich jemand auskennt (z.B. im Taxengewerbe) und dazu auch völlig gesund ist).

Grüsse - Deti

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