Was ist ein Elektro Auto?(präsentation)?

Was sind Karte Karten?

Kartei Karten *

4 Antworten

1. Ein Blechmonster auf vier Pneus, welches sich von A nach B bewegen kann. Bei keinem Gefälle wird der bisher übliche Verbrennungsmotor durch einen (oft aber 4) Elektromotor(en) ersetzt. Energielieferant ist hierbei Strom, der aus einer Batterie stammt.

2. Strom liefert Energie an Motor. Aufgrund des physikalischen Energieerhaltungssatzes wird die elektrische Energie zum Großteil in Bewegungsenergie aber auch in Wärmeenergie umgesetzt.

Gut erklärt!

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ein auto wie jedes andere auch. nur der treibstoff ist nicht mehr wie gewohnt flüssig, sondern eben elektrisch. gespeichert wird er nicht mehr als masse sondern als chemisch gebundene energie im akku.

das ganze bringt vor, aber auch nachteile mit sich.

die wichtigsten vorteile sind, der elektromotor hat ein irrsinns drehmoment und das quasi fast schon von der ersten umdrehung an. so entfällt in den meisten fällen ein getriebe mit mehreren gängen. zum rückwärsfahren brauchts nur den motor umzupolen sprich per software die phasenfolge zu ändern. schalten entfällt!

außerdem braucht ein elektroauto immer nur so viel kraftsoff wie es braucht um zu fahren. d.h. stop and go ist weniger das problem. und auch der teillastbetrieb ist nicht so problematisch wie beim verbrenner.

EIN TEIL der energie die beim beshcleunigen oder berg auf fahren gebraucht wird, kann beim berg ab fahren oder bremsen zurück in den akku geführt werden.

so weit zu den vorteilen. es gibt aber auch nachteile. und die sind vor allem:

  • der speicher ist groß und schwer
  • der tankvorgang dauert je nach leistung eben
  • die ganze kette, also strom erzeugung, wandlung, transport, wieder wandlung, wieder wandlung, einspeicherung, ausspeicherung und dann noch das umsetzen in vortrieb ist eine relativ verlustbehaftete kette. so lange unser strommix nicht sauberer wird, ist das eben gerade bei großen autos sehr problematisch, weil viel auto, viel energiebedarf, viel akku, was noch mehr auto ergibt...

das ist genau wie in der raumfahrt. um mehr masse zu transportieren brauchts mehr treibsoff, der ist aber ebenfalls masse, und muss transoportiert werden.

ich bin derzeit der meinung, dass elektromobilität für kleine, leichte fahrzeuge eine sehr gute sache ist. für schwerere fahrzeuge, transporter, lkw etc. sind m.E. treibstoffe, die so wie so bei der, auch nach dem benzinzeitalter benötigten ölförderung anfallen z.B. erdgas, aber auch künstlich erzeugte treibstoffe in fester aber auch flüssiger form eine gute alternateive. schon alleine wegen der speicherporblematik.

lg, anna

die ganze kette, also strom erzeugung, wandlung, transport, wieder wandlung, wieder wandlung, einspeicherung, ausspeicherung und dann noch das umsetzen in vortrieb ist eine relativ verlustbehaftete kette. so lange unser strommix nicht sauberer wird, ist das eben gerade bei großen autos sehr problematisch, weil viel auto, viel energiebedarf, viel akku, was noch mehr auto ergibt...

Naja im Vergleich zum Verbenner kommt das Elektroauto hier nochmals sehr gut weg.

Nur schon beim Wirkungsgrad kann ein Elektroauto 85% aufweisen und ein Verbrenner lediglich 30%

Der Transport von Erdöl ist zudem auch nicht gratis.

Der Arbeitskreis Innovative Verkehrspolitik in Deutschland hat den spezifischen Energieaufwand für Erdölförderung berechnet: Um eine Energiemenge von 277 GWh aus Erdöl zu gewinnen, werden alleine für das Fördern des Öls 1 GWh an Energie benötigt. Für den Transport des Rohöls zu den Raffinerien per Hochseetanker werden Unmengen an Schweröl verbrannt. Die grössten Tanker fassen 300’000 Tonnen Rohöl und verbrauchen pro Tag etwa 1 Promille der Ladekapazität. Das sind 300 Tonnen Rohöl am Tag, die beim Verbrennen ca. 950 Tonnen CO2 erzeugen. Das sind z.B. von Saudi Arabien nach Amsterdam rund 9’000 Tonnen Rohöl für eine Fahrt. Der Anteil des Rohöl-Imports nach Deutschland aus den OPEC-Staaten betrug 2017 rund 21.5 Mio. Tonnen und steigt weiter stark an. Bei rund 72’000 Fahrten, mit 30 Tagen Dauer, werden dafür also 648 Mio. Tonnen Rohöl pro Jahr verbrannt. Viel Öl wird aber auch über Pipelines nach Europa transportiert. Besonders Deutschland bekommt sehr viel Rohöl aus Russland über Pipelines geliefert. Um das Rohöl durch die Pipelines zu pumpen sind Hochleistungspumpen notwendig. Alle 500 km muss das Rohöl erhitzt und durch Pumpen beschleunigt werden. Bei einer Länge von rund 3’700 km ergibt sich ein Energieaufwand von 833 GWh für Diesel und 583 GWh für Benzin. Der Anteil des Rohöl-Imports nach Deutschland aus Russland betrug 2017 rund 33.5 Mio. Tonnen. Energieaufwand für das Raffinieren von Rohöl. Das Rohöl muss nach der Ankunft in Raffinerien in Diesel oder Benzin umgewandelt werden. Aus den Daten des Jahresberichts des Mineralölwirtschaftsverbands ergibt sich für 1 Liter Kraftstoff ein Energiebedarf von 1,6 kWh. Der Transport des Diesel oder Benzins zu den Tankstellen benötigt weitere Energie. Ein Tankwagen nimmt ca. 40’000 Liter Kraftstoff auf. Der Verbrauch beträgt ca. 30 Liter auf 100 km. Im Jahr 2017 wurden laut dem Jahresbericht des Mineralölwirtschaftsverbandes Deutschland rund 32.2 Mio. Tonnen Diesel und 19.9 Mio. Tonnen Benzin abgesetzt. Im Durchschnitt fahren die Tankwagen 300 km. Das macht einen Verbrauch von rund 120 Mio. Liter Diesel im Jahr.

Anhand dieser Faktoren ergibt sich ein Energieaufwand von 42 kWh für die Bereitstellung von sechs Liter Diesel in Deutschland. Mit dieser Energie kann man mit einem Elektroauto rund 200 Kilometer weit fahren. All dieser Energiebedarf würde durch den flächendeckenden Einsatz von Elektroautos entfallen. Denn der Energiebedarf um vor Ort Strom zu erzeugen ist ein winziger Bruchteil davon.

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@XAEOS

ist aber immernoch nicht a.) das problem mit der speicherung gelöst, b.) die sache mit der infrastruktur für ein flächendeckentes schnelladen und c.) immernoch nicht die frage nach dem gewicht...

auf einem 40tonner 12 tonnen batterien mit zu schleppen macht wirtschaftlich genauso viel sinn wie wirecard aktien zu kaufen.

lg, anna

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@Peppie85
das problem mit der speicherung gelöst

Meinst du sowas wie Power-to-X Technologie?

die sache mit der infrastruktur für ein flächendeckentes schnelladen und

Das ist sich sehr schnell am aufbauen. Ein flächendeckendes Tanken für Verbrenner war ja auch nicht innerhalb von 4 Jahren aufgebaut worden. Zudem gibt es in Europa schon sehr viele Ladestationen.
Hinzu kommt, dass auch viele Unternehmen solche Ladeoptionen anbieten. (Während Arbeit laden)

Desto mehr Autohersteller anfangen Elektroautos zu bauen, desto schneller wird diese Infrastruktur entstehen.

immernoch nicht die frage nach dem gewicht...

auf einem 40tonner 12 tonnen Batterien mit zu schleppen macht wirtschaftlich genauso viel sinn wie Wirecard Aktien zu kaufen.

Also wenn du hier auf den Tesla LKW ausgehen willst sind die Batterien rund 5 Tonnen schwer.
Zudem können die neuen Batterien von Tesla (Typ 4680) 50% mehr Reichweite für das Selbe Gewicht aufweisen.
Die noch neueren Feststoffbatterien werden diese Werte nochmals toppen.

Ein Elektroautos hat einen Wirkungsgrad von 85% (heute wohl schon 90%) ein Verbrenner hat gerade mal einen Wirkungsgrad von rund 30%.

Kannst du mir sagen wie logisch dies im Wirtschaftlichen Sinne ist? Mal ganz vom Transport dieses Kraftstoffes abgesehen.

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@XAEOS

wie ich schon sagte. 12 tonnen batterien! wir haben das spiel mal duchgerechnet was den stromverbrauch angeht. laut VW verbraucht der amarok ja auch nur 7 liter auf 100 km... sich da auf die herstellerangaben zu verlassen ist... sagen wir fahrlässig. und wenn wir überlegen, dass schon sicherheitssysteme für LKW am gewicht gescheitert sind, die gerade mal 300 kg mehrgewicht gebracht hätten...

dann immernoch die frage nach der speicherung, so wie die frage nach alternativ erzeugbaren kraftstoffen... ich sage nur LNG! 1700 km+ reichweite und das OHNE mehrgewicht!

das zeug kann man prima in teschnisch recht einfachen anlagen direkt nahe der tankstelle aus strom, wasser und co2 erzeugen und das speicherproblem wäre auch gelöst...

2500 kW ladeleistungsequivalent! welche spedition kann es sich leisten, den lkw zum laden bzw. tanken stehen zu lassen? und was würde es kosten, entsprechend leistungssfähige ladesäulen überall hin zu stellen!

und NOCHMAL! ich will die elektromobilität nicht schlecht machen, sie ist aber nicht das allheilmittel!

lg, anna

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Das ist eigentlich keine schwere Aufgabe:

Ein Elektro-Auto ist ein Auto das von 1, 2, 3 oder 4 Elektromotoren angetrieben wird und das den Strom direkt von einem Akku bezieht oder indirekt über Wasserstoff durch eine Brennstoffzelle, seltener über einen im Auto verbauten Benzin/Diesel oder Gas Generator. Jedoch ist die direkte Stromnutzung über Akkus am effizientesten, weshalb sich das Elektroauto mit Akku langfristig gegenüber den indirekten Alternativen durchsetzt.

Die Funktion ist recht einfach:

Strom wird in den Akku geladen und der Akku gibt den Strom an den/die Motor/en ab die das Auto antreiben. Weil jeder Elektromotor auch als Generator genutzt werden kann, kann das Auto durch rollen Strom erzeugen und diesen wieder in den Akku laden, das nennt man Rekuperation.

Durch die Rekuperation verlangsamt sich das Auto Stück für Stück bis zum Stillstand, weshalb man die Rekuperation auch als Alternative zur normalen Bremse verwendet, dadurch ist es für geübte Fahrer möglich das Auto ausschließlich mit dem Gaspedal (One Pedal Driving) zu fahren, wodurch ein Elektroauto mit Akku einen weiteren Vorteil gegenüber den Alternativen hat, da es weniger Feinstaub und Verschleiß an den Bremsen erzeugen kann. Die Stärke der Rekuperation ist bei den meisten Fahrzeugen abhängig davon wie Leer der Akku ist, je leerer desto stärker ist sie.

Der Akku der modernen Elektroautos basiert auf der gleichen Lithium-Ionen Technologie wie die Akkus in Smartphones, Laptops, Tablets und anderen elektronischen Geräten, jedoch ist der Akku eines Elektroauto deutlich größer und bei den meisten modernen Fahrzeugen mit eim Kühlsystem und einer Vorheitzfunktion ausgestattet um die Lebensdauer und die Leistung des Akkus zu verbessern, beim schnellen fahren und aufladen erhitzt sich der Akku und wird gekühlt, bei kalten Temperaturen wird der Akku vorgewärmt um den Verbrauch zu senken und um schneller laden zu können da die Ladegeschwindigkeit des Akkus auch von der Temperatur abhängt. Zusätzlich hat das System den Vorteil, dass das Auto auch den Innenraum vorkühlen oder vorheizen kann was den Passagieren mehr Komfort bietet.

Das Elektroauto wird über einen Typ2 Stecker an Ladesäulen oder einer Wallbox über Wechselstrom (AC) geladen oder mit entsprechenden Adapter auch an jeder anderen Steckdose, jedoch dauert es je nach Leistung des Onbordchargers im Elektroauto und den Füllstand des Akkus unterschiedlich lange. Wer schnell ein Auto aufladen will, der nutz Gleichstrom (DC) Ladesäulen mit CCS Anschluss. Die Dauer der Ladezeit hängt vom Füllstand und der Ladekurve des Autos ab, da die Ladegeschwindigkeit mit zunehmenden Füllstand des Autos immer weiter abnimmt, kann es besser sein das Auto nur zwischen 10% und zb 50% zu laden weil dies weniger Zeit benötigt als von 60% auf 100% zu laden.

Sonst noch Fragen?

  1. Ein Elektroauto ist äußerlich ein normales Auto wie jedes andere auch. Der Unterschied ist, dass dieses als Treibstoff Strom verbraucht und deshalb durch eine Batterie bzw. Akku angetrieben wird.
  2. Zu dieser Frage kannst du hier mal nachlesen: ADAC - So funktioniert ein E-Auto

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